Espadrilles: Luftig-leichte Sommerschuhe in tausend Varianten

Espadrilles: Luftig-leichte Sommerschuhe in tausend Varianten

Dir gefällt dieser Artikel21
| gastblogger Tags: , , |
Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

Der Frühling ist da, der Sommer scheint in greifbarer Nähe und die heißen Sonnentage sind endlich auf dem Vormarsch. Die passenden Schuhe zu diesem freudigem Lebensgefühl: Klassische Espadrilles!
Luftig leicht am Fuß und in allen erdenklichen kunterbunten Farben, machen diese bequemen Strandflitzer einfach immer gute Laune.
Wodurch genau zeichnen sich Espadrilles aber aus und woher stammt der aktuelle Trend zu den süßen Schlupfschuhen? Im folgenden Beitrag erfahrt ihr alles Wissenswerte rund um die bequemen Must-Haves!

Und: Am Ende dieses Posts verrate ich euch sogar, wie ihr die Mode-Klassiker mit nur wenig Zubehör ganz einfach selber herstellen könnt.

Espadrilles: Kult-Schuhe mit Geschichte

Unglaublich aber wahr: Der Ursprung von Espadrilles reicht tatsächlich bis ins vierzehnte Jahrhundert zurück. Bereits zu dieser Zeit wurden in Katalonien leichte Sommerschuhe aus luftdurchlässigen Naturfstoffen gefertigt.

Zu den Merkmalen von Espadrilles zählt ihre Sohle, die in der Regel aus geknüpften Pflanzenfasern, wie Flachs oder Hanf besteht.

Der Schaft ist klassischerweise aus Baumwolle oder Leinen gefertigt.

Das Design der Schlupfschuhe erinnert an Loafer und so kommen die Kult-Stücke in ihrer Ur-Form ohne Schnürung aus.

Espadrilles sind tatsächlich so sehr in der spanischen Kultur verwurzelt, dass sie bis heute in bekannten Volksliedern des Landes besungen werden. Mittlerweile sind die lässigen Kult-Schuhe allerdings weit über die Grenzen Spaniens hinaus bekannt und auf der ganzen Welt beliebt.

Espadrilles: Der Trend

Nachdem Espadrilles in Ländern wie Spanien und Frankreich bereits seit Jahrhunderten getragen werden, gelangten sie in Deutschland erst in den 1980ern zu größerer Bekanntheit. Ihr Status als trendiges Must-Have ist jedoch ein recht neues Phänomen, das in erster Linie einer großen Über-Brand zu verdanken ist: Die Rede ist vom französischen Edel-Label Chanel.

Nachdem die Marke ihre Models 2013 mit cremefarbenen Espadrilles aus Leder auf die Catwalks schickte, avancierten die Schuhe prompt zu begehrten It-Pieces.

Infolgedessen nahmen bald zahllose weitere Labels Espadrilles in ihrem Sortiment auf und so zeigten sich die zeitlosen Kult-Schuhe schon bald in tausend modernen Varianten.

Heute könnt ihr die beliebten Schuhe in nahezu unendlich vielen Formen erwerben.

Hierzu zählen: Modelle aus Leder, Ausführungen mit Keilabsätzen und Plateausohlen, Designs mit und ohne Schnürung oder Knöchelbändchen, sowie auffällige Statement-Stücke mit bunten Applikationen, Metallic-Oberfläche, Glitter-Elementen oder Animal-Prints.

Bei dieser schier endlos großen Auswahl findet jede Modekennerin ihr persönliches Traumpaar. Aus den lässigen Sommerschuhen sind definitiv moderne Trend-Stücke geworden, die längst nicht mehr nur zum Strandkleid getragen werden, sondern auch zu Skinny Jeans und Blazer oder zum flatterndem Boho-Dress eine tolle Figur machen!

Espadrilles: So könnt ihr eure eigenen Must-Haves kreieren

Fashionistas, die von absolut einzigartigen Espadrilles träumen, können diese tatsächlich mit nur wenigen Handgriffen und dem richtigen Equipment selbst herstellen. Marken wie Prym, bieten euch alles, was ihr für die Schuhe benötigt.

Ihr braucht:

Prym Espadrilles Sohlen
Prym Espadrilles Futterstoff
Prym Kreativgarn
Prym Espadrilles Basis-Stoff
Stecknadeln, Stopfnadeln, Schere

Schritt 1:
Zuerst legt ihr den Außen- und den Innenstoff eurer Espadrilles rechts auf rechts zusammen und übertragt das Schnittmuster (liegt den Prym Sohlen bei) in eurer Größe mit 1 cm Nahtzugabe auf den Stoff.
Die hinteren Fußteile sind für den rechten und den linken Fuß gleich, beim vorderen Fußteil solltet ihr darauf achten, den einen Fuß spiegelverkehrt zu übertragen.
Ich empfehle euch außerdem, je nach Schuhgröße etwas großzügig zu arbeiten, damit die Lieblingsteile hinterher nicht zu klein ausfallen.

Schritt 2:
Anschließend werden die Stoffteile ausgeschnitten und zusammen genäht. Dabei eine Wendeöffnung offen lassen. Bei den hinteren Fußteilen hinten in der Mitte, bei den vorderen Fußteilen an den Innenseiten. Die genähten Fußteile werden gewendet und vorsichtig glatt gebügelt.

Schritt 3:
Nun zückt ihr eure Stecknadeln! Zuerst steckt ihr das hintere, danach das vordere Fußteil auf den Sohlen fest (dabei Abstand, wie auf dem Schnittmuster eingezeichnet beachten) und probiert euer Basismodell vorsichtig an. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, den provisorisch festgesteckten Schuh nach euren Träumen zu designen. Entsprechende Applikationen, Pailletten, Spitzenrüschen usw. solltet ihr spätestens jetzt aufnähen.

Schritt 4:
Sitzt der Schuh gut, nehmt ihr den vorderen Teil wieder ab und beginnt damit, den hinteren Teil des Schuhes anzunähen. Wenn beide Fersenteile fest angenäht sind, geht es zur nächsten Anprobe. Ihr steckt den vorderen Fußteil wieder mit Stecknadeln fest und schlüpft vorsichtig in eure Designerstücke hinein. Sobald ihr die perfekte Passform gefunden habt, näht ihr auch den vorderen Fußteil an.

Schritt 5:
Wenn ihr auch damit fertig seid, schlüpft ihr noch ein letztes Mal in die Schuhe hinein und steckt die Verbindung zwischen vorderem und hinterem Fußteil so fest, dass sie straff sitzt. Danach an entsprechender Stelle zusammen nähen und schon könnt ihr in euren einzigartigen Strandflitzern durch die Straßen laufen.

Kommentar(e) verbergen

Kommentar(e) anzeigen

Ein Kommentar

  1. Wirklich eine tolle Idee!

Schreibe einen Kommentar