Zu Besuch in Potsdam

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Es gibt bestimmte Erlebnisse im Leben, die vergisst man nicht so schnell. Entweder, weil sie fies und schrecklich, oder eben ganz besonders schön oder großartig sind. In positiver Erinnerung bleibt die Begegnung, die ich vor kurzem hatte: Ich durfte Wolfgang Joop in Potsdam treffen! Mit dem Neid meiner Kolleginnen, vielen Ideen und Fragen sowie der Überlegung WAS ziehe ich morgen bloß an, verließ ich am Vorabend des Treffens das Büro… Doch der Reihe nach.

Wolfgang Joop ist seit über einem Jahr der Kreativpartner von Galeria Kaufhof und berät uns in konzeptionellen Belangen. Mit seiner Unterstützung entstehen Saisonthemen, Schaufensterkampagnen oder er gibt Impulse für kommende Sortimente. Wem diese Kreativ-Partnerschaft noch nicht aufgefallen ist, der wird in Zukunft intensiv die Gelegenheit dazu haben. Hier im GALERIA Blog gibt es in Kürze eine ganze Beitragsreihe von und mit Wolfgang Joop. Vielfältige, persönliche und hautnahe Beiträge zu Fashion, Trends und Lifestyle. Kurze Geschichten oder Interviews mit und zu Wolfgang Joop und natürlich viele, viele Bilder.

Und so finde ich mich an einem trüben Nachmittag im Februar in Potsdam an der bunten Kaffeetafel mit Wolfgang Joop wieder. Es gibt Tee, Kaffee, Kuchen und eine Schlagsahne, die einem die Sinne raubt. Wir sitzen und erzählen, ich staune und schreibe und bin fasziniert. Die Atmosphäre ist die eines surrenden Bienenstocks, es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Seine Mitarbeiter sind ihm stets zur Seite, doch Wolfgang Joop sitzt selten völlig still, wechselt immer wieder seine Position auf einem der geschwungenen gold-weißen Rokoko-Stühle. Dazwischen die beiden Hunde Gretchen und Lotte, die mit Aufmerksamkeiten und fürsorglichen Worten bedacht werden und die Schlagsahne genauso gern zu mögen scheinen wie ich.

Das Tolle ist, dass Wolfgang Joop viel Interessantes und Spannendes zu erzählen weiß. „Stil hat etwas mit Konsequenz zu tun“ oder „Man kann tragen was man will“ sind die ersten Sätze, die ich bei unserem Treffen vernehme.
Moment, ich bin noch nicht soweit, wo sind mein Stift und mein Notizbuch?! Wolfgang Joop ist dynamisch. Es sprudelt aus ihm heraus, er denkt und spricht schnell. Der Modedesigner ist ein Sympath, eine schillernde Persönlichkeit, flirrend und voller kreativer Ideen, kritischen Gedanken und bunten Erzählungen. Und dabei angenehm bodenständig – ein Menschenfreund, der mich offen und völlig unkonventionell begrüßt. Der sich nichts auf seinen Erfolg oder seine Person einbildet und jeden wie einen lieben Gast behandelt.

Ich habe mich für diesen Tag übrigens für mein Lieblingsoutfit entschieden: Meine hellgraue Rütme-Jeans mit dem tiefen Schritt, dem dunkelblauen Rollkragenpulli, den ich in einem Kölner Vintage Laden gefunden habe und meinem dunkelblauen Lieblingsjeans Blazer von rock-it-baby, mit den gerafften Schultern. Und was sagt der Mode-Meister bei der Begrüßung zu mir? „Oh, schöne Jacke!“ Danke, you made my day! Was mich darin bestätigt, dass man das tragen sollte, was man am liebsten hat und worin man sich am wohlsten fühlt.

 

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3 Kommentare

  1. schön geschrieben: nett und witzig! 🙂
    Weiter so!

  2. Ich muss Stefan recht geben, erste Sahne geschrieben. Doch der Stil gefällt mir sehr gut, denn da könnte man immer weiter lesen, man wird nicht gelangweilt.

    Mehr davon 🙂

  3. Wow, toller Bericht. Ich bin gespannt auf die weitere Beitragsreihe 🙂

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