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Was gehört in einen Schulranzen? So packen Sie ihn richtig!

Für den ersten Schultag brauchen schon kleine ABC-Schützen eine große Auswahl an Zubehör. Doch welche Schreibwaren brauchen Erstklässler eigentlich vor der Einschulung? Und wie packt man den Schulranzen richtig? Hier erfahren Sie, worauf Sie bei der Schulranzen-Ausstattung achten sollten.

Das Schulranzen-Zubehör im Überblick: Diese Ausstattung braucht Ihr Kind

Die Checkliste für das Schulranzen-Zubehör zeigt Ihnen, worauf es bei der Erstausstattung Ihres Erstklässlers ankommt:

  • Mäppchen mit Stiften und anderen Schreibwaren, ggf. Füller
  • Buch- und Hefthüllen
  • Namensetiketten zum Beschriften der Schulranzen-Ausstattung
  • Brust- oder Geldbeutel für Pausengeld oder Busfahrkarte
  • Sporttasche oder Turnbeutel mit Sportbekleidung
  • Trinkflasche
  • Brotbox
  • Brustgurt für den Schulranzen
  • Regenschirm

Schulranzen-Sets

Viele Hersteller bieten Schulranzen-Sets, die neben dem Schulranzen auch gleich weiteres Zubehör umfassen, zum Beispiel einen Turnbeutel bzw. eine Sporttasche, ein bereits bestücktes Federmäppchen, ein Schlampermäppchen, eine Trinkflasche und/oder einen Brustbeutel.

Vorteile:

  • hochwertige Schreibwaren
  • einheitliches Design, passend zum Schulranzen
  • minimierter Aufwand für die Beschaffung der Grundausstattung

Nachteile:

  • keinen Einfluss auf den Inhalt
  • teilweise keine Auswahl zwischen Sporttasche und Turnbeutel

Das Federmäppchen: Übersichtliche Aufbewahrung für Stifte

Das Federmäppchen bietet Platz für die wichtigsten Schreibwerkzeuge Ihres Kindes. Hier lassen sich Buntstifte, Bleistifte, der Füller, ein Lineal, ein kompakter Anspitzer und ein Radiergummi griffbereit und ordentlich sortiert aufbewahren.

Vorteile:

  • alles ordentlich verstaut
  • die wichtigsten Schreibutensilien griffbereit
  • durch Reißverschluss sicher verschlossen
  • flache Form braucht wenig Platz
  • hohe Stabilität

Nachteile:

  • insgesamt nur wenig Platz
  • es passen nur flache Gegenstände hinein
  • aufwändiges Einräumen

Das Schlampermäppchen: Mehr Platz für zusätzliche Schreibwaren

Das Schlampermäppchen bietet durch seine Form mehr Platz, zum Beispiel für unförmige Utensilien wie Schere, Klebestift, Geodreieck oder einen Doppelanspitzer.

Vorteile:

  • Raum für sperrige Gegenstände
  • durch Reißverschluss sicher verschlossen
  • schnelles Einräumen möglich

Nachteile:

  • Mäppchen braucht im Schulranzen viel Platz
  • als Aufbewahrung für Stifte eher unübersichtlich
  • geringe Stabilität
  • Abnutzung der Gegenstände durch Reibung aneinander

 

Beim Material gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten:

Stoff: Liegt preislich im Mittelfeld, kann sich verfärben, ist dafür aber einfach maschinenwaschbar
Nylon/Polyester: sehr robust und widerstandsfähig, einfache Reinigung, kostengünstig in der Anschaffung, Farben verblassen nicht
Leder: Farbauswahl sehr eingeschränkt, Verfärbungen des Naturmaterials sind möglich, regelmäßige Pflege erforderlich, in der Anschaffung eher hochpreisig, dafür aber hochwertiges Aussehen


Die Stifte: Vom Bleistift bis zu Filzstiften

Alle Erstklässler brauchen ein einfaches Sortiment an Buntstiften (meist reichen zehn Farben) sowie mindestens zwei Bleistifte. Filzstifte können Sie ergänzend besorgen. Vorsicht: Nicht alle Lehrer sehen Filzstifte in der ersten Klasse gerne.

Der Füller: In der ersten Klasse oft noch nicht notwendig

Über den Füller für Erstklässler scheiden sich die Geister. In den meisten Schulen kommt der Füller frühestens ab der zweiten Klasse zum Einsatz. Teilweise werden sie aber auch schon in der ersten Klasse genutzt. Kinder-Füller haben mehrere Vor- und Nachteile:

Vorteile Nachteile
  • entspannte Haltung der Hand beim Schreiben
  • ideal für fortlaufendes Schreiben geeignet
  • kann auslaufen
  • bei zu festem Aufdrücken kann die Feder beschädigt werden oder brechen
  • kratzt bei falscher Stiftführung
  • Tinte kann verwischen

Für den Schreibstart eignen sich am besten sogenannte Schreiblernfüller. Diese weisen bestimmte Eigenschaften auf, die sich durch alle Modelle ziehen, sodass den Kindern der Umstieg auf das nächste Modell leichter fällt. Bei Jugendfüllern liegen die Besonderheiten mehr in der Festigkeit der Feder oder im Design.


Die Hefte: Die optionale Ausstattung zusätzlich zu den Lehrervorgaben

Hefte gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen: kariert, liniert, mit spezieller Hilfslineatur, mit Rand, ohne Rand und viele weitere. In der ersten Klasse weisen Schreibhefte stets die Lineatur 1 auf, die es den Kindern durch drei Bereiche erleichtert, die Höhe von Buchstaben richtig einzuüben. Für Mathematik verwendet man meist die Lineatur R oder 7, die mit 10 oder 7 mm großen Kästchen gedruckt sind. Orientieren Sie sich hier an der Einkaufsliste des Lehrers, denn meist gibt es über die zu besorgenden Hefte sehr genaue Vorstellungen. Gängige Größen sind das DIN A4- und DIN A5-Format, wobei in der ersten Klasse meist eher die kleinere Variante zum Einsatz kommt.


Der Turnbeutel oder die Sporttasche: Sportsachen gut verpackt

Im Turnbeutel oder der Sporttasche verstauen Sie Turnschuhe, eine Sporthose und ein T-Shirt. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:

  Vorteile Nachteile
Turnbeutel
  • kompaktes, kleines Format
  • leichtes Gewicht
  • wenig Platz, schwierig zu befüllen
  • dünne Schnüre sind unbequem zu tragen
Sporttasche
  • mehr Platz
  • größeres Format
  • durch die Henkel angenehm zu tragen
  • Wäsche zerknittert nicht so stark
  • höheres Gewicht
  • sperrigeres Format zum Tragen

Die Trinkflasche: Kleine Erfrischung zwischendurch

Viel trinken ist unerlässlich für konzentrierte Kinder. Die Trinkflasche für den Schulranzen kann ganz unterschiedlich beschaffen sein. Der stabile Dauerbrenner sind Flaschen aus Kunststoff. Trinkflaschen aus Metall sind robust und können auch einmal einen Sturz aushalten. Allerdings sind sie deutlich schwerer. Glasflaschen sind mit Vorsicht zu genießen, da sie in vielen Schulen verboten sind.

Tipp: Trinkt Ihr Kind kohlensäurehaltige Getränke, achten Sie bei der Auswahl darauf, dass sich der Stöpsel durch das Gas nicht selbstständig öffnen kann. Da die Flasche täglich im Einsatz sein wird, achten Sie darauf, wie aufwändig die Reinigung ist.

Die Brotdose: Einfach zu öffnen, aber sicher verschlossen

Wählen Sie für die Pause eine Brotdose, die viel Stauraum bietet, aber dennoch kompakt ist. Sie sollte für das Kind leicht und ohne Hilfe zu öffnen sein, gleichzeitig aber völlig auslaufsicher und dicht sein.

Das gehört zu einem gesunden Pausensnack:

  • nach dem Geschmack des Kindes belegte Brote (am besten magere Geflügelbrust oder Schinken)
  • Vollkornbrot statt Weißbrot
  • kleingeschnittenes Gemüse und Obst
  • Müsliriegel und Nüsse
  • Joghurt

Übrigens: Ein gesundes Pausenbrot muss nicht langweilig sein. Mit gesunden Knabbereien (z. B. Gemüsechips aus dem Ofen) oder in süßen Formen ausgeschnittenen Broten können Sie selbst den coolsten Gemüseverweigerer begeistern.

 


Regenschirm: Trockenen Fußes zur Schule

Für Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen oder einen längeren Weg zur Bushaltestellen haben, sollte ein passender Kinder-Regenschirm vorhanden sein. Achten Sie auf dessen Stabilität, damit er nicht bereits beim kleinsten Wind einknickt.

Brustgurt für den Schulranzen: Höherer Tragekomfort

Immer mehr Schulranzen bieten schon von vornherein einen Brustgurt, teilweise kann er aber auch nachgerüstet werden. Er wird an den Trägern des Schulranzens befestigt und über der Brust geschlossen. Ein Brustgurt hat folgende Vorteile:

  • höherer Tragekomfort
  • Träger rutschen nicht mehr von den Schultern
  • bessere Lastenverteilung
  • mehr Stabilität beim Laufen

Ein Brustgurt ist komfortabel für Ihr Kind, aber für den Start in die Schule nicht zwingend notwendig. Deshalb ist er auch nicht bei allen Schulranzen im Standardlieferumfang enthalten. Er stellt aber eine sinnvolle Ergänzung dar, wenn Ihr Kind zu Fuß zur Schule geht oder weitere Strecken zurücklegen muss.


Wie packt man den Schulranzen richtig?

Sie erleichtern Ihrem Kind den täglichen Weg in die Schule, wenn Sie von Anfang an gemeinsam üben, den Schulranzen richtig zu packen. Beherzigen Sie dazu diese Tipps:

  • Schweres sollte immer nahe beim Körper liegen – Bücher und Hefte deshalb am Rücken anordnen.
  • Danach folgen das Feder- und Schlampermäppchen sowie das Hausaufgabenheft.
  • Pausenbrot und Wasserflasche verteilen Sie auf die äußeren Seitenfächer des Schulranzens, vom Gewicht her am besten ausgeglichen.
  • Packen Sie nur ein, was wirklich benötigt wird – der tägliche Blick auf den Stundenplan hilft.
  • Das Gewicht des Schulranzens sollte sich zwischen 10 und maximal 17 Prozent des Körpergewichts des Kindes bewegen, also z. B. bei einem 23 kg schweren Schulkind etwa 2,3 bis 3,9 kg.