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Anlässe

Das richtige Anzugdesign für jeden Anlass

Sie wissen nicht, was für einen Anzug Sie als Hochzeitsgast tragen sollen, wann genau ein Dreiteiler getragen wird und was der Dresscode „Black Tie“ bedeutet? Im folgenden erfahren Sie alles nötige, um in Zukunft immer das richtige Anzugdesign zu jedem Anlass zu wählen.

Das richtige Anzugdesign im Job: der seriöse Begleiter für jeden Tag

Ob beim Vorstellungsgespräch in der Anwaltskanzlei oder täglich im Job – wenn Sie tagsüber bei der Arbeit in einem formellen Umfeld überzeugen sollen, beachten Sie folgende Tipps.

Ideal: Gedeckte unifarbene Zweiteiler in Schwarz, Dunkelblau, Dunkelbraun oder Anthrazit.

Optional: Gedeckte Zweiteiler in feinen Nadelstreifen oder Glencheck-Karo.

Schwierig: Sakkos und Hosen in hellen oder grellen Farben, Jaquard und Brokat und außergewöhnlichen Muster wie Hahnentritt.

Das richtige Anzugdesign für die Geburtstagsfeier: der edle Begleiter für die Freizeit

Sie sind abends im schicken Nobelrestaurant verabredet, gehen ins Theater, zu einer Vernissage oder einem Geburtstag? Beachten Sie folgende Tipps, um garantiert einen passenden Freizeitanzug zu tragen.

Ideal: Zweiteiler oder Dreiteiler in Mittel- oder Dunkelblau, mittleren und dunklen Graunuancen, satten Brauntönen.

Optional: Zweiteiler oder Dreiteiler in mittleren oder hellen Tönen, im Karodesign mit Nadelstreifen, Hahnentritt oder zarte Jaquard- und Brokat-Stoffe.

Schwierig: Sakkos und Hosen in satten, ungewöhnliche Knallfarben oder opulenten Brokat- und Jaquard-Stoffen in auffälligen Tönen.

Das richtige Anzugdesign zur Hochzeit: das elegante Muss für besondere Tage

Sie sind als Gast zur Hochzeit von Freunden eingeladen und sind unsicher, welches Anzugdesign angebracht wäre? Falls die Einladung keinen konkreten Dresscode vorgibt, halten Sie sich einfach an folgende Tipps:

Ideal: Helle Zwei- und Dreiteiler in Beigetönen, Pastellfarben, hellem Grau oder leichten Blaunuancen.

Optional: Zwei- und Dreiteiler in kräftigen Nadelstreifen oder Glencheck-Karo oder feinem Hahnentritt. Mittlere und dunkle Farben wie Anthrazit, Schwarz und Dunkelblau.

Schwierig: Da Sie weder festlicher als der Bräutigam wirken oder gar den Fokus von der Braut nehmen wollen, sind satte bunte Farben, glänzende Brokat- und Jaquard-Stoffe in hellen Farben und auch große Hahnentritt-Muster tabu. Natürlich auch ein No-Go: sattes Weiß.

Zweiteiler und Dreiteiler – das sind die Unterschiede

Klassische Zweiteiler bestehen aus einem Sakko und einer passenden Anzughose. Diese Kombination kann sowohl zu legeren, festlichen als auch seriösen formellen  Gelegenheiten getragen werden und überzeugt zu jedem Event.

Der Dreiteiler gilt als ungewöhnlicher und auch eleganter als der klassische Zweiteiler. Hier wird mit Sakko und Hose noch eine passende Weste kombiniert. Hinzu kommt üblicherweise statt einer Krawatte eine Fliege, aber in diesem Punkt entscheidet Ihr persönlicher Geschmack. 

Diese Art von Anzug ist typisch für den aktuell wieder sehr angesagten Dandy Look. Dreiteiler wirken zu formellen seriösen Anlässen wie Business Meetings schnell zu extravagant, sind aber ideal als besondere Stil-Statements in Ihrer Freizeit oder zu sehr festlichen Anlässen wie Hochzeiten.

Offizielle Dresscodes in Kürze erklärt

Sie haben eine offizielle Einladung zu einem besonderen Event und wissen nicht, welchen Anzug genau der Dresscode verlangt? Wir schlüsseln die vier bekanntesten Dresscodes für Sie auf.

Business Formal

Wenn Sie auf Ihrer Einladung den Begriff “Business Formal” entdecken, greifen Sie zu einem unifarbenen Zwei- oder Dreiteiler in dunklen gedeckten Tönen. Ideal: Schwarz, Anthrazit, dunkle Blautöne. Auch erlaubt: feine Nadelstreifen oder dezentes Glencheck–Karo. 

Business Casual

Wie der Name bereits suggeriert, darf es bei diesem Dresscode etwas legerer sein.  Trotzdem sollte der Anzug aber nach wie vor seriös und professionell wirken. Hier gelten generell dieselben Regeln wie bei “Business Formal” mit der Ausnahme, dass auch mittlere Töne oder im Sommer Pastellfarben erlaubt sind.

Black Tie

Dieser glamouröse Dresscode ist bei sehr festlichen Veranstaltungen üblich. Und obwohl der Begriff anderes suggeriert, wird bei Black Tie Events niemals Krawatte getragen. Denn: Zu diesem Dresscode lassen Sie Ihren Zwei- oder Dreiteiler zu Hause und kommen im Smoking samt Fliege. Einzig erlaubte Farben: Schwarz oder Dunkelblau.

White Tie

Dieser Begriff bezeichnet den absolut festlichsten, exklusivsten Dresscode, der zu Veranstaltungen wie dem Wiener Opernball und Staatsbanketten vorgeschrieben ist. Auch hier sind Zwei- und Dreiteiler tabu und auch Ihr Smoking muss im Schrank bleiben. Greifen Sie stattdessen zur Frackjacke samt dazugehörender Hose in Schwarz.

 

No-Go-Kombinationen für Sakko, Krawatte und Hemd

Wie Sie die wichtigsten Komponenten Ihres Anzugs miteinander kombinieren, bleibt bis zu einem gewissen Grad Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Doch: Es gibt einige wenige No-Go-Kombinationen, die Sie definitiv vermeiden sollten! 

Die Kombination aus Sakko und Hose

No-Go Nr. 1: Zwei auffällige Muster kombinieren. Beispiel: Nadelstreifen zu Glencheck.

No-Go Nr. 2: Satte Komplementärfarben kombinieren. Beispiel: Royalblau und Kirschrot.

 

Die Kombination aus Sakko und Krawatte

No-Go Nr. 1: Zu ähnliche Farbnuancen. Beispiel: Veilchenblau zu Himmelblau.

 

No-Go Nr. 2: Das Sakko hat ein feineres Muster als die Krawatte. Beispiel: schmale Nadelstreifen, großes Hahnentritt-Muster.

 

Die Kombination aus Sakko und Hemd

No-Go Nr. 1.: Gleiche Nuancen. Beispiel: Anthrazit und Anthrazit.

No-Go Nr. 2: Das Sakko hat ein feineres Muster als das Hemd. Beispiel: feine Nadelstreifen und breite Karos.