Ferien Zuhause – Abenteuer zum greifen nah

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So werden die Ferien Zuhause zum Abenteuer für die ganze Familie

Wer es bei dem Wetter nicht gemerkt hat: Es ist Sommer. Bald ist schulfrei und alle fahren irgendwo hin. Fast alle, soll es doch auch solche geben, die die Ferien über einfach Zuhause bleiben. Warum auch nicht? Es kann für Eltern und Kinder wahnsinnig spannend sein, die eigene Heimat in der Ferienzeit zu erleben. Die ganze Welt fühlt sich unbeobachtet, jeder hat plötzlich Zeit und unerwartete Dinge sind möglich. Vorausgesetzt, Sie wissen, wie und wo es sich zu suchen lohnt.

Die Wildnis wartet – im Garten hinterm Haus

Sie haben einen Garten oder eine Oma, die einen hat? Keine Angst, ich schlage keinen Tag zwischen Kraut und Rüben vor. Keinen Tag, sondern vielmehr eine Nacht. Haben Sie schonmal im Garten gezeltet?

Verlegen Sie den Schlafplatz nur ein Dutzend Meter nach draußen und die Welt sieht mit einem Mal völlig anders aus. Perspektivenwechsel, die Spannung zwischen bekannt und fremd und der ungewöhnliche Tagesablauf bringen von selbst viel Spannung. Auch, wenn es manchmal schwierig wird, zu erklären, warum wir nicht einfach oben fernsehen.

HIgh peak zeltKombinieren Sie die Übernachtung im Zelt im Garten mit Lagerfeuer und Stockbrot. Nach Sonnenuntergang sorgen Igel und Co. für Geräusche in der Dunkelheit. Und der Ort, der Ihnen noch vor zwei Stunden so banal und bekannt vorkam, zeigt sich von seiner aufregenden, verzauberten Seite.

Eine großartige Ergänzung für die Nacht im Garten ist eine Nachtwanderung. Das ist nicht nur spannend, es hat auch den schönen Effekt, dass die Kinder hinterher ganz von alleine in den Schlafsack fallen. Suchen Sie sich eine schöne Strecke aus, die neben spärlich erleuchteten Straßen auch durch Feld, Wald und Wiesen führt. Das einzige Spielzeug, das an diesem Abend nötig sein wird, ist die Taschenlampe.

Wer den gemütlichen Abend lieber innerhalb der eigenen vier Wände, respektive Gartenzäune und Hecken, verbringen will, kann trotzdem in die Ferne schweifen. Die Stadt ist nicht der perfekte Ort, um Sterne zu beobachten. Dennoch ist ein Blick durch ein richtiges Teleskop in die verzauberten Weiten des Himmels für die Kleinen ein faszinierendes Erlebnis. Hinterher lässt es sich beim Geschichtenerzählen herrlich einschlafen. Für die Kleinen gibt es das Märchen von den Sterntalern. Für die Größeren vielleicht einige der alten Mythen und Legenden, mit denen die Menschen der Antike den Sternbildern am Himmel ewiges Leben einhauchten.

Mit dem Fahrrad in die kleine weite Welt

Wer von zu Hause aus in die Ferne schweifen will, setzt sich am besten aufs Fahrrad. Ausflugsziele im Radius von zwanzig Kilometern gibt es überall. Trotzdem eine Idee gefällig? Hier kommt sie: Fahren Sie im Spätsommer mit Sack und Pack zur Obsternte aufs Dorf.

©-Cora-Müller-Fotolia.comDazu fragen Sie am besten bei den Umweltschutzvereinen in der Region nach unbewirtschafteten Streuobstwiesen. Sie werden sich wundern, wie viele idyllische Obsthaine es in Ihrer Umgebung gibt. Fast immer wachsen dort noch spannende, „verlorene“ Sorten von Äpfeln, Birnen, Quitten oder Zwetschgen, die uns im Supermarkt nie über den Weg laufen würden.

Radeln Sie gemütlich über die spärlich befahrenen Landstraßen. Genießen Sie die Brotzeit in einem urigen Landgasthof. Machen Sie Pause an einem Waldbach, der von den Kindern früher oder später mit einem ordentlichen Damm aufgestaut wird.

Am Ziel füllen Sie schließlich die Rucksäcke und Fahrradtaschen mit selbst gesammeltem Obst in echter Bioqualität. Viele alte Streuobsthaine sind idyllische Oasen, die zu aufregenden Streifzügen einladen.

Zuhause angekommen darf der Tag müde ausklingen. Aber der Spaß aber noch lange nicht zu Ende! Was tun mit kiloweise Obst? So viele Äpfel, Steinbirnen und Quitten wird kaum jemand essen. Also machen Sie zusammen mit den Kindern Saft oder Marmelade draus. Schon die Erinnerungen im Glas sorgen dafür, dass die Kinder sich an diese Ferien noch lange erinnern!

Wenn ich den See seh…

… brauch ich kein Meer mehr. Hauptsache Wasser. Aber baden ist nicht alles. Wenn der Baggersee zum fünften Mal allmählich eintönig wird, gibt es eine Menge Möglichkeiten, dem Wasserloch etwas ganz Neues abzugewinnen. Hier sind einige Ideen, von einer kurzen Bestellung bis zum richtig dicken Sommerprojekt.

Ziehen Sie beim nächsten Mal einen Lenkdrachen oder ein RC-Speedboot aus dem Rucksack. Beides macht riesig Spaß. In den großen Mattendrachen steckt grandioser Spaß und sportliche Action. Die lassen Ihre Kids bei viel Wind schon einmal den Boden unter den Füßen verlieren. Und mit dem ferngesteuerten Wellenflitzer können auch Kindergartenkinder nach Herzenslust ihre Kreise ziehen. Vorausgesetzt, sie halten sich von den Badenden fern.

©-Jossi-Fotolia.comWenn Sie auf der Suche nach etwas sind, das einige Nummern größer und außergewöhnlicher ist, dann habe ich noch was anderes für Sie. Machen Sie es wie Huckleberry Finn und bauen Sie gemeinsam mit den Kids ein Floß! Keine Sorge, mit dieser tollen Anleitung auf Väterzeit.de schaffen das auch weniger begabte Heimwerker. Und das Material bekommen Sie günstig im Baumarkt. Verlassen Sie sich drauf, sowohl der Bau, als auch die anschließenden Fahrten werden unvergessliche Abenteuer. Aber nicht die Schwimmwesten vergessen!

Ein Floß allein macht noch keinen Sommer? Dann hätte ich hier noch ein Projekt im
Ärmel, das Sie und Ihren Nachwuchs die Ferien über gut beschäftigen dürfte. Erinnern Sie sich an den Bootsbauer, der einmal bei der Sendung mit der Maus zu sehen war? Auf dieser Seite finden Sie nicht nur die Maus-Reportage als Podcast. Es gibt auch mehrere traumhafte Anleitungen, mit denen selbst Anfänger zu überschaubaren Kosten ein eigenes, vollkommen seetaugliches und schlichtweg wunderschönes Holzkanu zimmern! Das Modell Miyakodah wird übrigens diesen Sommer mich und meinen Sohn beschäftigen.

Wo auch immer Sie diesen Sommer verbringen, ich wünsche grandiose, abenteuerliche Ferien Zuhause!

In unserem Outdoor-Shop für Kinder gibt es alles, was sie für die Ferien Zuhause

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