Kinderrucksäcke: Der große Guide fürs kleine Gepäck

Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

Das eigene Gepäck auf dem Rücken verheißt Freiheit, Unabhängigkeit und Abenteuer. Solange sich die Kids nicht mit Rückenschmerzen und schief hängenden Lasten abplagen müssen. Lesen Sie in diesem Guide, was die passenden Kinderrucksäcke für kleine und große Kinder ausmacht.

Weltentdecker und Schatzfinder, Stadtindianer und fahrende RitterInnen tragen ihr Gepäck am liebsten selbst. Wenn die Hosentaschen an ihre Grenzen kommen, ist es Zeit für einen Kinderrucksack. Das ist aber nicht nur eine Tasche mit Riemen. Er ist auch ein Stück Selbstständigkeit und ein aufregender Begleiter auf dem Weg zum Erwachsenwerden.

Es ist hochspannend für Kinder, wenn sie auf einmal selbst entscheiden können, was mit auf den Weg kommen soll. Der allererste Passagier für den Kinderrucksack ist fast immer das Lieblingskuscheltier. Spielzeugautos, Malbücher und die schönsten Glitzersteine belegen hohe Plätze auf der Packliste kleiner Rucksackträger.

Die Inhalte entwickeln sich gemeinsam mit dem Besitzer. Vom Kindergartentag über legendäre Klassenfahrten bis zur allerersten Backpacking-Tour ist das eigene Gepäck auf dem Rücken ein Symbol für Fernweh, Freiheit und Unabhängigkeit. Die unübertroffene Packlösung auf langen und kurzen Wegen gibt es für jedes Alter und in etlichen Größe und Formen. Bei der Auswahl hilft Ihnen unser Kinderrucksack-Guide.

Fröhliche Kindergartenrucksäcke von Sigikid, Skip Hop und Co

Mit dem Kindergartenrucksack fängt es an. Hier geht es noch nicht ausschließlich um das Gewicht und um die Praxistauglichkeit. Das Erlebnis an sich steht im Vordergrund. Einen ordentlichen Reißverschluss und verstellbare, bequeme Schulterriemen sollten aber auch die kleinsten Kinderrucksäcke schon mitbringen. Der Reißverschluss ist bei den günstigsten Modellen oft die Sollbruchstellen. Und das schönste, kindgerechte Design macht keinen Spaß, wenn sparsame, dünne Riemchen in die Schultern einschneiden.

Kinderrucksack Skip HopKindermarken wie Sigikid und Skip Hop und auch der Rucksackspezialist Scout sind gute Adressen für Kindergartenrucksäcke. Trinkflasche, Knabberobst, Malbücher und das erste Kindertaschenmesser sind hier gut aufgehoben. Ihr fröhliches Design bietet mehr, als die üblichen Motivprints von Disneyfilmen und Superhelden. Die Tiergesichter von Skip Hop sind so liebenswert, wie die bekannten Sigikid-Charaktere von Sammy Samoa bis Pony Sue.

Die Qualität der Verarbeitung lässt erwarten, dass sie auch die Härteprüfung auf der Waldwoche gut überstehen. Schultergurte sind längenverstellbar und gut gepolstert. Und Details wie griffige Reißverschlüsse, eine extra Fronttasche und Seitennetze zeigen, dass Sigikid, Skip Hop und Co ihre kleine Kundschaft gut im Blick haben.

Lieber eine Nummer kleiner: Outdoorrucksäcke für Kinder

Wenn die Kleinen größer werden, wächst auch das Volumen der Kinderrucksäcke. Schulrucksäcke für Vorschüler bringen es mal eben auf bis zu dreißig Liter Volumen. Ergonomisches, gesundes Tragen und die Handhabung im Schulalltag müssen dabei geschickt zusammen gebracht werden. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie in unserem ausführlichen Schulranzen-Ratgeber.

Kinderrucksack Deuter_GALERIA KaufhofOutdoor- und Sportrucksäcke finden Sie in handlicher Kindergröße mit leichtem Gewicht und fröhlichem Design. Die Größen und Einsatzbereiche entsprechen denen für Erwachsene. Am besten setzen Eltern hier auf die Erfahrung von Outdoorspezialisten wie Deuter oder Vaude, die sich auch in den kleinen Größen bezahlt macht.

Daypacks und Tagesrucksäcke für Kinder brauchen nicht viel mehr als 10 Liter Volumen. Eine sehr gute Größe für viele Unternehmungen und Ausflüge, wenn die Kids selbst entscheiden, worauf sie zwischen Feld, Wald und Wiesen nicht verzichten wollen. Neben gut gepolsterten Schulterriemen brauchen diese handlichen Kinderrucksäcke nur einen Brustgurt. Der sorgt auch auf Mountainbike-Trails für guten Seitenhalt. Ein Bauchgurt bringt in dieser Größe noch keinen Nutzen. Seitentaschen sollten auch sein, um auf Wanderungen links die Trinkflasche und rechts Knabberkram, Kastanien, Tannenzapfen und Funkelsteine zu verstauen.

Ein kompakter Outdoorrucksack in Kindergröße sollte etwa 20 Liter fassen. Das ist ausreichend für ein langes Wochenende bei Oma oder die Übernachtung bei Freunden, solange Schlafsack und Isomatte nicht auch mit rein passen müssen. Auch als Urlaubsgepäck machen sich kompakte Kinderrucksäcke gut. Ihre persönlichen Sachen können die Urlaubsnovizen so selber einpacken. Größere Teile kommen noch mit in Papas Koffer. Und mit Spannriemen, Seitennetz und Hüftgurt tragen die Kids ihr eigenes Gepäck locker über Alpenpässe und wilde Waldpfade.

Auch für das Training im Sportverein ist die kompakte Größe eine gute Wahl. Neben Schuhen und Trainingskleidung passen da auch ein oder zwei dicke Bücher noch gut mit rein.

Ein Kinderrucksack als großer Reiserucksack ist ein großer Schritt zur Selbstständigkeit. Dran ist er spätestens, wenn unsere Jüngsten zum ersten Mal längere Zeit auf eigene Faust unterwegs sind. Der typische Anlass ist die erste Klassenfahrt. Kinderreiserucksäcke sollten zwischen 30 und maximal 40 Liter fassen. Damit sind sie nicht größer, als der Schulranzen. Und mehr als dessen volles Packgewicht gehört auch auf keinen Kinderrücken.

Dreißig Liter Volumen ist ausreichend knapp, um etwas Disziplin für die Packliste zu verlangen. Das passt nicht jedem unserer Sprösslinge in den Kram. Doch wenn die Rucksäcke später auch mal etwas weiter, als nur vom Bus bis in die Herberge getragen werden, sind die Kids dafür dennoch dankbar.

Tragekomfort ist eine Frage der Einstellung

Die Grundregel beim Rucksackpacken gilt für Kinderrucksäcke genauso, wie für Erwachsene: Je leichter, desto besser. Die offizielle Empfehlung liegt bei maximal 15 Prozent des Körpergewichts. Bei 25 Kilo heißt das, der Kinderrucksack sollte unter 4 Kilo wiegen. Da ist eine gute Auswahl dringend angeraten! Am besten erstellen Sie vor dem packen mit Ihrem Nachwuchs gemeinsam eine Packliste und überlegen kurz, ob dieses oder jenes nicht verzichtbar ist. Bewahren Sie die Packliste gut auf! Ihre Kinder können die auch für spätere Fahrten noch gut gebrauchen.

Je ernsthafter und häufiger Kinder mit dem Rucksack unterwegs sind, desto wichtiger ist ein gutes Tragesystem. Damit die Last auf dem Buckel langfristig nicht den Spaß verdirbt, müssen Form, Packordnung, Gurtsystem und Einstellung zusammenpassen. Auch bei Kinderrucksäcken gehören die leichtesten Teile – Textilien, Schlafsack, etc. – nach unten. Die schwersten Stücke packen Sie hoch und mittig, möglichst nah an den Rücken.

Wählen Sie den Kinderrucksack entsprechend der Körperform aus. In den größeren Formaten bieten auch manche hochwertige Kindermodelle die Möglichkeit, die Rückenlänge einzustellen. Ansonsten ist die Grundform des Modells schon ein guter Indikator, ob es zum Träger passen wird.

Probieren Sie einen neuen Rucksack mit voller Last mehrere Minuten lang aus. Erst dann zeigt sich, ob die Rückenform wirklich passt. Die Riemen stellen Sie zunächst locker und ziehen sie dann soweit an, bis der Kinderrucksack bequem und nicht zu straff sitzt. Eine sehr schöne Anleitung für das Anpassen von Outdoorrucksäcken gibt es bei Deuter. Die gilt für komplexe Tragesysteme genauso, wie für einen Daypack oder einen Kindergartenrucksack mit einfachem Schulter- und Brustgurt.

Gerade trägt sich besser

Ein Detail, das beim Thema Kinderrucksäcke gern übersehen wird, ist die Körperhaltung. Das beste Tragesystem nützt wenig, wenn die Kids krumm und schief stehen. So eine Haltung sehen sie sich übrigens vor allem von den eigenen Eltern ab. Prüfen Sie mal nach, ob Sie diesen Text gerade mit hochgezogenen Schultern, eingeknicktem Becken, rundem Rücken und vorgestrecktem Hals lesen!

Bei der Körperhaltung des modernen „Homo Smartphoniens“ fängt die Arbeit nicht mit der Einstellung des Tragesystems am Kinderrucksack an. Sondern indem Sie sich gemeinsam mit den Kids gerade an die Wohnzimmerwand stellen. Holen Sie einmal tief Luft und wundern Sie sich, wie ungewohnt es sich anfühlt, mit Fersen, Po, Schultern und Hinterkopf gleichzeitig die Wand zu berühren. Jetzt das Hohlkreuz korrigieren und locker werden – aber gerade bleiben. Dann haben Sie und Ihre Kinder eine Haltung, in der Ihnen auch ein schwerer Rucksack keine Kopf- und Rückenschmerzen bereitet.

GALERIA Kaufhof wünscht Ihnen und Ihren Kindern eine großartige Draußenzeit und viel Spaß beim Packen!

 

The following two tabs change content below.

Gast-Blogger

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.