Spaß im Schnee: Schlitten, Winterjacke & Co.

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Winter ist kalt, nass und man muss sich furchtbar viel anziehen. Wäre das für Kids nicht ein guter Grund, drei Monate vor der Spielkonsole zu verbringen? Natürlich nicht! Wenn Pfützen zu Schlitterbahnen werden und jeder Hang als Rodelbahn zu entdecken ist, dann ist drin bleiben keine ernsthafte Option. 

Schnee ist für Kinder das beste Winterspielzeug. Viel mehr ist gar nicht nötig. Für Schneemänner liegt das Material auf der Straße und kernige Schneeballschlachten ersetzen das Kicken im Hinterhof. Trotzdem gibt es da natürlich ein paar Sachen, die für den richtigen Spaß im Schnee unverzichtbar sind. Damit sich der Winter auch wie Winter anfühlt!

Hochbetrieb am Schlitten-Hang

Sobald die Schneedecke die letzten Maulwurfshügel verdeckt, herrscht an den Rodelhängen Hochbetrieb. Das ist nicht nur eine tolle Gelegenheit, damit die Kinder sich mit Begeisterung an der frischen Luft bewegen und selbstständig wilde Abenteuer erleben.

Die ersten Schlitten waren wahrscheinlich schon vor über 10.000 Jahren in Gebrauch. Wobei es sich schwer vorstellen lässt, dass unsere steinzeitlichen Vorfahren jubelnd einen Hang hinunter gerauscht sind. Aber wer weiß? Fakt ist, dass sich die Konstruktion des modernen Rodelschlitten, von den Metallkufen abgesehen, wenig von seiner Urform unterscheidet.

hörnerrodelDie mit Abstand beliebteste Bauform ist der Davoser Schlitten, der seinem Namen nach dem ersten offiziellen Schlittenrennen im schweizerischen Davos 1883 erhielt. Konkurrenz macht ihm der Hörnerschlitten. Der war früher ein wichtiges Arbeitsgerät der Bergbauern. Seine hochgebogenen Kufen sehen nicht nur toll aus. Sie geben auch kleineren Kindern extra festen Halt.

Ein wichtiger Tipp für Eltern von kleinen Kindern: Bestellen Sie unbedingt eine abnehmbare Lehne dazu. Die einfachen Konstruktionen lassen sich schnell anbringen und entfernen. Am Rodelhang geben sie den Kleinsten Sicherheit. Aber vor allem machen sie den Schlitten zum idealen Winterersatz für den Kinderwagen. So können Papa oder Mama die weiße Landschaft genießen. Und im warm eingepackt in die halbrunde Lehne gekuschelt überlässt sich Junior seinem Mittagsschlaf.

Schlitten: Holz versus Plastik

SchlittenSehr sportlich gehen dagegen die Bobschlitten aus Kunststoff ins Rennen. Die Plastik-Rodel imitieren die Stromlinienform olympischer Sportgeräte. Die eigentliche Aktion passiert aber dort, wo der Schlitten den Schnee berührt. Und da machen die Laufflächen aus Plastik eine ganz andere Figur, als die stählernen Kufen eines Davoser aus Eschen- oder Buchenholz.

Auf einer harten Piste fährt ein Holzschlitten jedem Kunststoff-Bob davon. In weichem oder sehr flachem Schnee kommt der Holzrodel allerdings dort zum stehen, wo der Plastebob locker weiter rutscht.

Neben der Umweltverträglichkeit spricht gegen Plastik auch seine geringere Haltbarkeit. Wenn aus kleinen Kindern größere werden, tauchen auf den Pisten die ersten Sprungschanzen auf. Und der Plastebob endet schnell in handlichen Stücken. Auch Lenkung und Bremsen funktionieren in der Praxis meist nur zeitlich begrenzt.

Bob-SchlittenSchön ist der Gewichtsvorteil. Denn wo der Davoser knapp fünf Kilo auf die Waage bringt, der Hörnerschlitten noch mehr, lässt sich der Bobschlitten aus Plastik auch von Dreijährigen locker den Hang raufziehen.

Nicht fehlen darf der heiß geliebte „Porutscher“. Der ist nicht nur der ewige Favorit für das schnelle Rennen in der Garagenauffahrt. Er passt auch in jeden Rucksack und sorgt bei einem Winterspaziergang mit Kindern für spontane, glückliche halbe Stunden. Rote Wangen und nasse Hosenböden inbegriffen.

Warme Sachen für kaltes Wetter

Winterkleidung ist ein Thema für sich. Für ungetrübten Schneespaß hier einige Gedanken zum Thema „Was anziehen im Schnee?“. Schließlich soll der Nachwuchs weder als unbeweglicher Michelin-Mann auf die Straße rollen, noch vor Nässe mit blauen Lippen bibbern.

s.Oliver-KinderjackeDas Zwiebelprinzip ist populär, weil sich die Herbstsachen mit einer zusätzlichen Schicht auch im Winter tragen lassen. Unpraktisch wird es spätestens ab der dritten Kleidungsschicht. Die Bewegungsfreiheit ist ein wichtiger Spaßfaktor. Und solange sich Sohnemann und Töchterchen nicht alleine an- und ausziehen, ist jede gesparte Lage auch für Sie Entspannung pur. Lieber eine gefütterte Winterjacke und eine Nässe abweisende Hose, als zwei übereinander und darüber noch Regenjacke und Matschhose.

Die Winterjacke sollte an der Hüfte anliegen oder einen richtigen Schneefang mitbringen. Sonst kriecht die Kälte zusammen mit kiloweise Schnee schnell unter die Jacke direkt an den Bauch.

Wo Sie bei der Mütze wenig falsch machen können, sind Handschuhe eher knifflig. Sind sie zu eng, wärmen sie schlecht. Zu weit bieten sie schlechten Griff und sorgen bei der Schneeballschlacht für Frust. Sitzt das Futter bei Fingerhandschuhen zu locker, wird es mit nassen Händen fast unmöglich, sie richtig anzuziehen! Sportliche, wasserdichte Textilien sind empfehlenswert. Auch, wenn Fließ sich warm anfühlt und Wolle schön natürlich ist – die Handwärme schmilzt den Schnee und durchnässte Handschuhe sind ein Graus.

Das Rundum-Wohlfühl-Paket für die Winternacht

Es wird früh dunkel, der Schnee glitzert geheimnisvoll im Mondlicht und unter den Straßenlaternen. Perfekt, um mit den Kleinen eine echte Nachtwanderung zu machen und trotzdem noch zur Zeit ins Bett zu kommen.

Die Dunkelheit lässt sich nur dann richtig genießen, wenn man das eigene Licht dabei hat. Bauen Sie sich eine wunderschöne Laterne mit einer echten Kerze. Oder lassen Sie den Schnee im LED-Licht funkeln. Die Stabtaschenlampen und Stirnlampen von Litexpress setzen mit ihren Hochleistungs-LED hier echte Maßstäbe.

Dafür, dass die winterliche Nachtwanderung ein voller Erfolg wird, sorgen auch die richtigen Getränke. Eine große Isolierkanne mit heißem Tee haucht der Familie in eisiger Kälte neue Lebensgeister ein. Eine zweite darf für die Großen reserviert bleiben: Mit Glühwein, Jägertee oder einem winterlichen Grog.

Schaun Sie in der nächsten Zeit ab und zu mal aus dem Fenster. Sobald sich die ersten Schneeflocken zeigen heißt es: Nichts wie raus, in die weiße Winterpracht!

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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