Sicherheit auf Fahrrad, Roller & Co: 10 Ausrüstungs-Tipps für Kinder

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Wenn sich Kinder selbstständig durch die Welt bewegen, ist das für die Eltern ein Fest. Aber auch ein Anlass für heimliche Bauchschmerzen. Die kannst du erheblich reduzieren, wenn du weißt, dass deine Kinder auf Rädern und Rollen sicher ausgerüstet sind. Entdecke neben Helm und Licht auch unerwartete Einträge in unseren Top Ten der Sicherheitsausrüstung für Fahrrad, Roller und Co!

Nummer 1: Der Helm

HelmNicht umsonst ist der Helm mit großem Abstand die meistgenannte Antwort, wenn man Eltern nach der wichtigsten Sicherheitsausrüstung auf dem Fahrrad fragt. Der Kopf ist besonders empfindlich und bei einem Sturz besonders gefährdet. Wählen Sie unbedingt einen Fahrradhelm in der passenden Größe, der sicher sitzt und nicht wackelt! Auch bequem muss er sein. Denn wenn er drückt oder kneift, erhöht das die Motivation, ihn schnell mal zu Hause zu lassen.

Auch für den kleinen Nachwuchs auf dem Laufrad ist der Helm schon sehr zu empfehlen, weil Laufräder sehr schnell werden können. Und weil es gut ist, von früh an die sichere Gewohnheit zu entwickeln.

Nummer 2: Die Lampe

LichtNachts ohne Lampe zu fahren ist schlicht und einfach unverantwortlich. Trotzdem sind Kinderfahrzeuge was die Beleuchtung angeht, meist spartanisch ausgestattet. Weil die Hersteller zu Recht davon ausgehen, dass die Kleinen nach Einbruch der Dunkelheit zu Hause sind.

Aber Sie wollen vielleicht doch einmal einen späten Abendspaziergang durch den Park machen? Oder sie kommen überraschend spät von Freunden nach Hause? Auf spärlich beleuchteten Wegen oder im finsteren Stadtwald ist so eine Nachtfahrt eine halsbrecherische Angelegenheit, wenn sich die Kleinen nicht durch eine helle Leuchte klar bemerkbar machen. Nicht nur die Kids wollen sehen, ob ein Ast den Weg versperrt. Vor allem andere Verkehrsteilnehmer wollen Ihre Kinder rechtzeitig bemerken.

Du musst das Kinderfahrrad aber nicht teuer aufrüsten. Flexible und rundum sichere Lösungen sind sparsame LED-Leuchten mit Clip-Halterung.

Nummer 3: Das Rücklicht

Was nach vorne wichtig ist, wird in die Gegenrichtung nicht unwichtiger. Um im Dunkeln Auffahrunfälle zu vermeiden ist das Rücklicht unverzichtbar. Das gilt übrigens nicht nur für das Fahrrad. Bei der Abendrunde im Park oder zum Supermarkt macht sich auch am Laufrad ein Rücklicht gut. Dasselbe gilt beim Inlinefahren am Abend.

Ein schöner Nebeneffekt: Wenn die Kinder auf flotten Rollen ein Stück vorausfahren, habst du die Bande immer gut im Blick.

Nummer 4: Die Bremsen

Völlig klar. Um sicher unterwegs zu sein, müssen die Kleinen ihre Geschwindigkeit immer unter Kontrolle haben. Verkehrstüchtig ist ein Fahrrad nur mit zwei intakten Bremsen. Die Regel gilt zwar nicht für Kinderfahrräder bis sechs Jahre. Aber auch ein kleines Kinderfahrrad, das sich auf dem Gehweg tummeln darf, muss an Ampeln und Bordsteinen absolut sicher zum stehen kommen.

Nun lockern sich die Bremszüge aber gern mit der Zeit. Das Kinderfahrrad braucht deshalb genauso regelmäßige Kontrolle, wie die großen Fahrzeuge. Laufrad oder Roller brauchen zwar nicht unbedingt eine eingebaute Bremse, aber wenn sie eine haben, ist das eine gute Art, die Handhabung zu üben. Hier muss vor allem die Bremstechnik mit der Fußsohle sicher sitzen, bevor sich Kinder außerhalb der elterlichen Reichweite ins Getümmel stürzen.

Nummer 5: Die Schuhe

Warum sollten gut Kinderschuhe zur Sicherheitsausstattung gehören? Ganz einfach: Eine sichere Fahrt, vor allem auf dem Fahrrad, braucht sicheren Halt auf den Pedalen. Es darf nicht passieren, dass an einer kritischen Stelle die locker baumelnden oder schlecht gebundenen Schuhe abrutschen. Leicht gerät das Rad so ins Schleudern oder die Kinder schaffen es nicht, sich auf Gleichgewicht und Bremse zugleich zu konzentrieren. Zu große oder schlecht schließende Schuhe erzeugen Unsicherheit, die leicht in einem Sturz oder einem Zusammenstoß endet.

Nummer 6: Die Luftpumpe

Für die Sicherheit ist die Luftpumpe relevant, wenn die Schläuche Druck verlieren. Jeder der schon einmal auf weichen Reifen übers Pflaster geschwommen ist, weiß das. Vor allem in Kurven kann ein Rad mit zu niedrigem Luftdruck sehr leicht wegrutschen.

Gerade die Kinder merken das oft erst später, wenn sie schon unterwegs sind. Auf dem Schulweg oder bei anderen Fahrten, wo es oft um jede Minute geht, kann das ein echtes Risiko darstellen. Eine kompakte Luftpumpe sollte also bei jeder längeren Fahrt von vornherein mit im Rucksack sein.

Nummer 7: Der Rucksack

RucksackDas ist gleich das nächste Thema, das hier sicherlich die wenigsten vermutet hätten. Doch der Rucksack wird wichtig für die Sicherheit, sobald Kinder auf die Idee kommen, etwas auf dem Fahrrad zu transportieren. Und dafür gibt es viele Anlässe: Der Fußball, die Trinkflasche, Lesestoff oder die unverzichtbare Outdoor-Überlebensausrüstung.

Alles, was nicht gut in die Hosentasche passt, sollte unbedingt sicher verstaut sein, bevor sich die Kinder mit dem Rad auf den Weg machen. Denn eine Hand, die etwas festhalten muss, kann nicht wie gewohnt bremsen. Und der improvisierte Beutel, der am Lenker hängt, hat schon für viele gemeine Stürze gesorgt. Auch ein Ball, der vom Gepäckträger springt und auf die Straße rollt, ist für Autofahrer kein Spaß. Das beste Gepäck für Roller und Fahrrad ist ein kompakter und sicher sitzender Kinderrucksack, in den auch der Fußball passt.

Nummer 8: Die Klingel

KlingelJe kleiner die Kinder, desto häufiger fahren sie eher auf engen Fußwegen. Da ist es oft nötig, Passanten zu umfahren. Wenn die nicht bemerken, dass sich ein Kind auf einem Fahrzeug nähert, fahren die Kleinen immer wieder gefährlich nahe an die Bordsteinkante, um das Hindernis zu überholen. Sicherer geht es mit einem Klingelsignal. Wenn das Laufrad oder das Kinderfahrrad keine funktionierende Klingel hat, lässt sich die auch leicht nachrüsten.

Nummer 9: Das Schloss

Die Sicherheitsausrüstung soll nicht nur vor Verletzungen und Stürzen schützen. Auch das Gefährt selbst sollte immer gut gesichert sein. Ein festes Schloss ist ein unverzichtbares Zubehör für ein hochwertiges Kinderrad. Auch das geliebte Laufrad sollte nicht für längere Zeit ungesichert an öffentlich zugänglichen Plätzen parken.

Cool ist es, wenn die Kleinen ihr Bike vor dem Kindergarten und beim Einkaufsbummel selbst anschließen können. Das ist auch gleich eine wertvolle Motorikübung. Außerdem kann Mama dann mit dem eigenen Rad weiterfahren. Und es ist ein tolles Gefühl, einen eigenen Schlüssel zu haben. Wem die Verlustgefahr beim Schlüssel zu hoch ist, der besorgt ein gutes Zahlenschloss und speichert den Code zur Sicherheit als Fake-Nummer ins eigene Handy.

Nummer 10: Ein wacher Kopf

Der ist eigentlich die Nummer Eins. Die wichtigste Voraussetzung für die sichere Bewegung durch die große, weite Welt: Selbstbewusstsein, Übersicht und eine klare Vorstellung, in welchen Situationen sich eine Gefahr verbergen kann. Nur, wer die Gefahren kennt und sich nicht übermäßig vor ihnen fürchtet, kann abschätzen, wann eine Situation sicher ist.

Das entwickelt sich, wenn wir es gemeinsam üben. Fast alle Eltern trainieren gemeinsam mit den Kindern kritische Situationen, insbesondere das Überqueren von Straßen und Ampeln. Tue das auch mit dem Fahrrad, auf Inlines und mit dem Laufrad, bis du dir sicher bist, dass die Kinder alle wichtigen Punkte vollständig verinnerlicht haben.

Es ist hilfreich, wenn du die Kinder bei gemeinsamen Fahrten auf wenig befahrenen Wegen knapp vornweg fahren lassen. So kannst du rechtzeitig eingreifen, aber die Kinder müssen trotzdem ihren wachen Verstand benutzen und selbst entscheiden, wie sie in jeder Situation reagieren möchten.

 

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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