Festliche Kinderkleidung: Die hohe Schule der kleinen Größen

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Festliche Kindermode ist ein kniffliges Thema. Schnell passiert es, dass die Vorstellungen von Kindern, Eltern und Verwandten kräftig auseinander gehen. Lest hier mehr darüber, wie Kinderfestmode richtig Spaß machen kann! Und lasst euch auf Ideen bringen, die selbst harte Jungs vom schönen Stil überzeugen können!

Große Anlässe rufen nach großer Garderobe. Das gilt auch für die Kleinsten. Wenn sich die Erwachsenen schick machen, gibt festliche Kinderkleidung auch den Gästen im Vorschulalter den besonderen Look. Die Hochzeit der großen Schwester oder die Erstkommunion fühlen sich auch deswegen so außergewöhnlich an, weil die Kleiderordnung nicht alltäglich ist. Besondere Anlässe mit Familie und Freunden sind die beste  Gelegenheit, um die Stücke aus dem Kinderkleiderschrank zu holen, die sonst wohl behütet ganz hinten liegen.

Aktuell hat die festliche Kindermode spannende Looks in kleinen Größen zu bieten, die einfach zu verlieben sind. Wenn man sich den eigenen Nachwuchs mit Sakko und Button Down Hemd oder im festlichen Volant-Kleidchen vorstellt, rückt der Stress bei der Vorbereitung bedeutender Anlässe wenigstens kurz in den Hintergrund. Italien, Frankreich, Spanien oder Griechenland machen es vor: Dort ziehen zu besonderen Anlässen auch die Kleinsten mit viel Genuss, Charisma und aufwendiger, festlicher Kinderkleidung eine richtig große Show ab.

Hier war der Standard der Kinderfestmode lange Zeit eher simpel. War der Täufling hübsch weiß gewandet und die kleinen Geschwister der Braut einigermaßen formell angezogen und vor allem nicht zu ungezogen, war nichts zu missen. Das ändert sich. Gemeinsam mit den Eltern haben auch die jüngeren Generationen Riesenspaß daran, sich mit Festtagsmode für Kinder in Schale zu werfen. Und in den Regalen wartet eine aufregende Auswahl an festlicher Kinderkleidung für Looks, die ihr nicht verpassen wollt.

Bei wachsendem Stilbewusstsein gilt immer noch, dass festliche Kinderkleidung pflegeleicht und robust sein sollte. Auch, wenn sie sich gerne mal so anziehen, sind unsere Mädchen und Jungs keine kleinen Erwachsenen – und sollen sich in ihren Sachen den ganzen Tag wohlfühlen. Tragekomfort ist Pflicht, weil auch die offiziellste Feier früher oder später ins fröhliche Toben übergeht.

Festliche Babymode: Auf den Bodenkontakt achten!

Baby_Rüschenkleid_SteiffDer wichtigste Anlass für festliche Babymode ist die Taufe. Auch als Gast dürfen sich die Kleinsten mit festlicher Babykleidung dafür gern sehr fein anziehen. In Tüllkleidchen krabbelt sich auch sehr schön!

Für das Taufkleid führt an Weiß kein Weg vorbei. Auch mit Puffärmeln und süßen Rüschen sollten Eltern von Täufling und kleinen Gästen sehr auf natürliche Stoffqualität achten. Der große Tag ist schon herausfordernd genug. Festmode für Babys sollte nicht nur als Eyecatcher für Oma und Onkel, sondern auch zum Wohlfühlen gemacht sein.

Nicht vergessen: Je kleiner Kinder sind, desto näher sind sie am Boden und desto weniger Berührungsangst haben sie bei allem, was herrlich schmuddelig macht. Achtet schon bei der Farbauswahl darauf, ob ihr später wirklich die Hälfte des Festtages damit verbringen möchtet, kleine Mädchen zur Ordnung zu rufen, damit sie sich ihr schönes Kleidchen nicht dreckig mache. Entspannter wird es, wenn ihr von vornherein auf Kombinationen mit etwas dunkleren Farben setzt. Auch die Waschbarkeit der Stoffe ist ein wichtiges Kriterium. Baumwolle funkelt zwar nicht so schön wie Satin, Seide oder feine Kunstfasern. Aber sie vereint mit ihrem natürlichem Look schöne Trageeigenschaften und leichte Pflege.

Märchenprinzessin oder Räuberprinzessin?

Manguun_KleidFestliche Kindermode für Mädchen ist die perfekte Gelegenheit, sich in aller Pracht als Prinzessin zu fühlen. In den aktuellen Kollektionen finden sich spannende Schnitte für festliche Kinderkleider: Edel und damenhaft mit unwiderstehlichem Niedlichkeitsfaktor in den kleineren Größen.

Aber auch die Kombinationen haben es in sich: Bluse und Volant-Rock sind nicht nur sehr elegant. Sie haben auch den Vorteil, dass sich bei Bedarf das Oberteil leicht wechseln lässt, wenn im kindlichen Übermut mal ein Malheur passiert. Dieser Vorteil fällt bei einem festlichen Kinderkleid leider aus. Dafür entschädigt aber bei weitem der großartige Auftritt, der nicht nur Großeltern Ausrufe des Entzückens entlocken wird. Je nach Alter und Grad der Formalität reicht die Bandbreite von fröhlich verspielt bis streng festlich. Weiße und helle Pastelltöne sind klassisch als tragende Tonlage und können mit floralen Drucken hübsch aufgelockert werden.

Kommunionskleider sind ein Thema für sich. Sie sind meist deutlich aufwendiger geschnitten und selbstverständlich reinweiß. Auch im Schnitt dürfen sie stellenweise den Stil einfacher Brautkleider imitieren. Doch Zurückhaltung ist hier die höchste Tugend. Mit acht Jahren bedeutet weniger Aufwand immer mehr Wirkung. Schließlich stehen doch die Kinder im Mittelpunkt und nicht ihre prunkvolle Garderobe!

Die Gäste haben wieder mal viel mehr Auswahl. Kleider und Röcke in kräftigen Farben bringen lebensfrohe Farbtupfer in die schwarz-weiße Festlandschaft. Das ist nicht nur hübsch, sonder auch praktisch, um die Kleinen im Gewimmel schnell wieder zu finden. Wundervolle Ergänzungen bieten tolle Lack-Ballerinas oder Schnür-Sandaletten. Damit fühlt sich Töchterchen mindestens ebenso schön wie Cinderella. Ein schöner Trend sind die einfachen, geraden Schnitte mit besonderem Augenmerk für die kleinen, stimmigen Details. Wie die unschuldige Schleife, mit der verstellbare Träger gehalten werden. Oder tolle, griffige Naturstoffe. Einfache Handgriffe werten die festliche Kinderbekleidung enorm auf: Wie der Haarschmuck passend zur Farbe des Rocks.

Zu guter Letzt lassen sich auch schöne Casual-Stücke zur festlichen Kindermode interpretieren. Einfache Jeans veredeln Mädchen mit tollen Oberteilen. Strickjacke, Tunika oder ein klasse Strickpullover machen im Alltag und auch als festliche Kinderkleidung einen tollen Eindruck. Schlichte Kleider werden mit den passenden Schuhen und einer tollen Frisur zu echten Festkleidern. Strickjacke und Langarmshirt erzeugen mit raffiniertem Bolero oder Kinder-Blazer und passenden Schuhen einfache, aber sehr stilsichere Outfits. Die lassen sich zu vielen formalen Anlässen schön und sehr bequem tragen.

Die besten Outfits suchen Kinder und Eltern gemeinsam aus

Junior-B._JungenanzugBleibt die festliche Kindermode für die Herren. Die geben schon im jungen Alter ganz den Gentleman. Die festliche Kindermode für Jungen hat ausgesuchten Spaß daran, den Stil von Papa auf die Spitze zu treiben. Standard für den gehobenen Stil sind Kinder-Sakko und die Bundfaltenhose. Kinderanzüge gehorchen hier den gleichen Regeln, wie der feine Zwirn der Großen.

Etwas anders sieht es bei den Accessoires aus. Die Krawatte kommt bei der festlichen Kindermode weniger gern zum Einsatz, als die charmante Fliege. Die ist einfach die ideale Ergänzung zu einem wuschligen, von keinem Kamm zu bändigenden Haarschopf und einem breiten Lausbubengrinsen.

Wer ganz dick auftragen will, darf das in der Festmode für Jungs ohne Gewissensbisse tun. Die einzige Gefahr: Je stylischer, desto häufiger wollen Opas und Onkel die Jungs in die Wange kneifen. Mit Weste und Einstecktuch oder der Blume im Knopfloch sehen ausgemachte Lausejungs einfach unwiderstehlich aus und illustrieren den Traum aller zukünftigen Schwiegermütter.

Es geht aber auch wild, solang Junior bereit ist, einmal nicht das Fußballtrikot anzulegen. Mit Poloshirt oder wertigem Freizeithemd zur dunklen Jeans, dazu saubere Schuhe und ordentlich gekämmt ist der Rahmen durchaus schick eingehalten. Die richtige Wahl für jeden, der spätestens nach einer halben Stunde Festprogramm dringend mehr Bewegungsfreiheit braucht. Ein schöner Vorteil dieser Herangehensweise: Je weniger formell die festliche Kindermode für die Jungs ausfällt, desto eher tragen sie die auch zu anderen Gelegenheiten: Vom Schulfest bis zu Opas rundem Geburtstag.

Das wichtigste zum Schluss: Am besten sehen oft die Outfits aus, die Sie mit den Kleinen gemeinsam zusammenstellen. Schöne, festliche Kindermode sollte zu allererst den Kindern, danach den Eltern und dann den übrigen Verwandten Spaß machen. Ein fröhliches Kind in legerer Garderobe verschönert ein Fest nämlich viel mehr, als ein Zitronengesicht im prächtigen Anzug!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Feiern und zuvor beim gemeinsamen Herausputzen!

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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