Gummistiefel für Kinder: Pfützenfreude mit trockenen Füßen

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Am 22. September war astronomischer Herbstanfang. Und mit der bunten Jahreszeit verbindet man nicht nur Kastanienmännchen und Nüsse knacken. Nein, auch verregnete Tage und Pfützen auf den Straßen sind wieder an der Tagesordnung. Aber kein Grund zur Trauer! Mit den richtigen Gummistiefeln hat jedes Kind Spaß am Herbst!

Ein Spaziergang im Herbst durch einen Laubwald. Das klingt toll und bereitet Kindern absolute Freude. Da werden Kastanien gesammelt, man wirft sich in Blätterhaufen, knackt Bucheckern und baut Staudämme – und natürlich springt man in Pfützen, wenn es denn ausreichend geregnet hat. Gummistiefel müssen her. Und zwar solche, die fürs vergnügte Pfützenspringen auch herhalten. Ansonsten ist der Wasserspaß ganz schnell wieder vorbei. Denn mit nassen Füßen ist nicht gut Pfützenspringen. Welche Gummistiefel für Kinder geeignet sind und worauf man beim Kauf achten muss, erfahrt Ihr in diesem Beitrag.

Dicke Socken brauchen Platz

Jungs GummistiefelNicht alle Gummistiefelhersteller haben die gleichen Größenangaben. Deswegen ist eine 35 auch nicht immer eine 35. Oder eine 36 kann auch mal etwas zu klein ausfallen. Daher: Gummistiefel mit dem Kind immer im Schuhgeschäft anprobieren. Meistens fallen Gummistiefel immer ein bisschen größer aus. Das ist auch gut so. Gummistiefel sind nicht die wärmsten Schuhe im Schuhschrank, daher sollte das Kind immer ein zweites Paar dicke Socken anziehen. Und je mehr Socken, umso mehr Platz braucht auch der Fuß.

Wichtig ist auch, dass das Kind im Stiefel nicht rumrutschen kann – nur mit der passenden Größe und einem sicheren Halt macht das Tragen von Gummistiefeln auch Spaß. Manche Gummistiefel sind mit einem Innenfutter versehen, was an kalten Herbsttagen für zusätzliche Wärme sorgt. Nützlich sind mit einem Band verschließbare Stiefel, sodass von oben weder Wasser noch Sand herein rieseln können.

Aber wie findet Ihr heraus, ob der Stiefel beim Kind wirklich richtig sitzt? Er sollte nicht zu eng das Bein umschlingen, sondern noch ausreichend Platz lassen, damit Luft ein- und ausströmen kann. Das Hineinschlüpfen sollte aber auch nicht zu leicht gelingen, dann sitzt der Stiefel zu locker. Vorne zwischen Zeh und Schuhspitze darf noch gut ein Fingerbreit Platz sein. Übrigens: Gummistiefel für Kinder sollten am besten erst dann gekauft werden, wenn das Kind sicher alleine gehen kann. Ein Laufanfänger hat in den wackligen Gummischuhen einfach nicht den nötigen Halt.

Das richtige Material

Klar: Gummistiefel sollten aus wasserfestem Gummi bestehen. Doch manchmal trügt der Schein. Daher sollte man den Stiefel unbedingt testen: Am besten in der Badewanne eine künstliche Herbstpfütze erzeugen und den Sprössling samt Gummistiefel hinein stellen. Ist eine Badewanne nicht vorhanden, dann geht das auch in der Dusche: Bespritzt den Stiefel einfach mal von allen Seiten und setzt ihn einem echten Wasserhärtetest aus. Vor allem der Übergang zwischen Sohle und Stiefelmaterial, ganz besonders vorne an der Schuhspitze, sollte genauestens überprüft werden. Strömt schon beim ersten Mal auch nur ein Tropfen Wasser in den Schuh, kommt Ihr um einen Umtausch nicht mehr herum.

Der Riechtest

Mädchen GummistiefelOb das Material stimmt, kann man meistens schon erschnüffeln: wenn der Stiefel stark nach Chemie riecht, dann sollte man lieber darauf verzichten. Dann wurde der Stiefel aus irgendwelchen Kunsttoffen zusammengemixt. Das ist auch verständlich: Händler müssen viele verschiedene Zutaten zu einem Einheitsbrei verarbeiten, um schnell und günstig einen hohen Tragekonfrot zu erreichen.  Aber es hat sich bewährt: Ein paar Euro mehr lohnen sich. Gummistiefel etwa aus Naturkautschuk sind am besten geeignet. Der ist nicht nur nachhaltig, sondern bietet einen hohen Tragekonfort und sorgt für ein optimales Klima im Schuh.

Die Sohle sollte ausreichend dick sein und ein gutes Profil haben. Eine dünne rutschige Sohle macht keinen Spaß und sorgt dafür, dass das Kind jeden Kieselstein spürt und in jeder Pfütze ausrutscht.   Zusammenfassend solltet Ihr euch folgende Fragen stellen, wenn Ihr einen Gummistiefel für Eure Kinder kauft:

  • Ist die Sohle schön biegsam?
  • Fühlt sich der Stiefel von außen flexibel an?
  • Ist das Innenfutter weich und bequem?
  • Hat der Stiefel einen neutralen Geruch? Ist die Sohle ausreichend rutschfest?

Wenn Ihr diese Fragen alle mit „Ja“ beantworten könnt, bleibt nur noch die letzte Herausforderung: Welches Muster gefällt dem Sprössling am besten? Und das kann ja manchmal die größte Herausfoderung sein. Sind diese Dinge alle geklärt, steht dem fröhlichen Pfützenspringen nichts mehr im Weg und der Herbst kann kommen!

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Jana W.

Jana W.

Reisefreudige Bloggerin, die immer auf der Suche nach spannenden Abenteuern und faszinierenden Geschichten ist.

In drei Worten bin ich:

Abenteuerlustig, detailverliebt, zielstrebig.

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Eine anfangs strahlend weiße, später fahl ergraute Ente mit gelbem Schnabel und dem kreativen Namen „Enti“.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Oben genannte Ente.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ein Spielzeug ist es nicht direkt, dennoch wollte ich immer die Karte des Rumtreibers von Harry Potter besitzen oder das unzerstörbare Rettungsflugzeug von Chip und Chap steuern.

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

…mit meinen Nachbarn und meiner Schwester erneut alle Fünf-Freundes-Geschichten nachspielen und im Winter bis ins Tal hinunter Schlitten fahren.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Der Moment, als kurz vor Weihnachten mein Wunschbrief von der Fensterbank verschwunden war und stattdessen goldener Sternenstaub dort lag und goldene Sternchenspuren im Schnee zu einem beleuchteten und geschmückten Tannenbaum im Garten führten.

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