Sommerschuhe für Kinder: 7 Regeln beim Schuhkauf mit Kids

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Im Sommer kommt nicht nur die Sonne raus. Auch die Kids sollen sich so viel wie möglich auf der anderen Seite der Haustür aufhalten. Dafür brauchen sie das richtige Schuhwerk. Hier unsere sieben Einkaufstipps zu den Sommerschuhen für Kinder!

1. Gesundheit geht vor Look

Klar müssen die Sommerschuhe den Kindern gefallen. Aber noch wichtiger ist, dass sie bei jedem Schritt ordentlich sitzen. Sonst kommt es in der Wachstumsphase leicht zu Haltungsschäden! Also lassen Sie sich nicht einwickeln, wenn das favorisierte Paar zwar ultracool aussieht, aber leider auch wackelt, drückt oder furchtbar schwer ist.

2. Wie sollen die neuen Sommerschuhe sitzen?

Kindersandale_GEOX_RoxanneDie Regel für Kinderschuhe ist, den Zehen 12 bis 17 mm Spielraum zu lassen. Seitlich und in der Höhe sollen die Schuhe nicht drücken oder wackeln. Damit kann der Fuß die Gehbewegung komfortabel ausführen, ohne die Zehen zu quetschen.

Kinderfüße wachsen durchschnittlich zwischen 1 und 2 mm pro Monat. Ein neues Paar reicht also in der Regel ziemlich genau für eine Saison. Der bekannte Druck auf die Schuhspitze ist eine gute Orientierung. Online nutzen viele Eltern die Möglichkeit, mehrere Größen zu bestellen und die nicht passenden zurückzuschicken.

3. Die Schuhgröße messen

Klingt banal, aber die Sache mit den Schuhgrößen ist gar nicht so einfach. In Europa, UK, den USA und Übersee gibt es mehrere unterschiedliche Systeme und Bezugsgrößen. Mal bezieht sich die Angabe auf die Schuhinnenlänge, dann wieder auf die Länge des Fußes, für den der Schuh geeignet ist. In Europa liegt die Größe Null üblicherweise bei Innnenlänge Null. In  Großbritannien und den USA gilt als Größe 1 die kleinste, angebotene Größe. Damit ergeben sich für Damen, Herren und Kinder verschiedene Größentabellen.

Grundlage für das europäische System ist der Pariser Stich mit 6,67 mm oder 2/3 cm. Die Schuhgröße 20 hat damit eine Innenlänge von 13,3 cm und eignet sich für eine Fußlänge von 11,6 cm – 12,1 cm.

Um die Größe des Kinderfußes einfach zu bestimmen, gibt es Schablonen, die Sie in jedem guten Fachgeschäft erhalten. Sie können auch einfach den Umriss des Fußes auf ein Blatt Papier abzeichnen und den Abstand von der Ferse zum längsten Zeh messen. Da die Größen von Hersteller zu Hersteller verschieden ausgeführt werden und auch die Breite und Spannhöhe nicht einheitlich sind, heißt es wie immer: Einfach anprobieren. Ein Schuh passt eben, oder er passt nicht.

4. Die Größe nicht auf Vorrat kaufen

Lieber eine Nummer größer, dann passt er auch in einem Jahr noch: Kennen Sie diesen Rat? Das ist beim Kauf von Sommerschuhen für Kinder kein guter Tipp! Warum, erklärt sich aus Punkt 2. Ein  schlaksiger Sitz führt gern zu Fehlstellungen und einer ungünstigen Gehtechnik. Stattdessen können schöne Kinderschuhe, die zu klein geworden sind, oft gut innerhalb des Freundeskreises und der Familie an den Mann bzw. Fuß gebracht werden.

Kindersandale_Clarks5. Luftig oder trittsicher?

Sommer heißt auch Hitze und da sollen sich die Kids wohlfühlen. Schnell möchten Eltern deshalb den Schuh so leicht und luftig wie möglich haben. Knapp geschnittene Sandalen oder durchbrochene Schaftdesigns versprechen luftigen Tragekomfort.

Dabei sollen die Kleinen aber auch laufen können. Und nicht nur das: Die Kids wollen rennen, springen, klettern und Rad fahren. Überlegen Sie, ob der Schuh ausreichend Stabilität und Trittischerheit für die Einsätze mitbringt, für die er genutzt werden soll. Im Zweifelsfall bieten atmungsaktive Materialien gegenüber luftigen Sandalen mehr Festigkeit und Sicherheit. Neben den Sandalen sollten für alle Fälle ein Paar festere Schuhe zur Verfügung stehen!

6. Schnürsenkel oder Klettverschluss?

© andreaobzerova - Fotolia.comDiese Frage stellt sich nicht nur, wenn es um Sommerschuhe für Kinder geht. Sie sollte auf jeden Fall bewusst bedacht sein. Die Schleife zu binden ist für die Kids eine sehr wertvolle Übung, mit der sie täglich die Feinmotorik und die Formwahrnehmung trainieren. Den Effekt sollten Sie nicht unterschätzen!

Allerdings müssen die Kids dafür erstmal Binden üben. Erst dann sind Schuhe mit Schnürsenkeln angebracht. Sonst heißt es Frust für die Kleinen und Extra-Arbeit für Eltern und Kita-Personal. Die Schnürsenkel für die neuen Sommerschuhe sollten nicht glatt und steif sein, weil solche Exemplare dazu neigen, dauernd aufzugehen.

7. Qualität zahlt sich aus

Dieser Tipp ist bei Sommerschuhen für Kinder besonders angebracht. Hochwertige Kinderschuhe bieten besonders viel Tragekomfort, ein gutes Fußklima und höhere Trittsicherheit. Die Kids wachsen zwar schnell heraus. Weil die Schuhe sich im Sommer aber weniger abnutzen, lassen sich hochwertige Paare meist gut weitergeben. Es gibt also keinen Grund, auf das Plus an Bewegungsfreude zu verzichten.

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Lena

Lena

Die passionierte Lifestyle-Bloggerin und Redakteurin würde ihre Wohnung am liebsten jede Woche auf den Kopf stellen.

In drei Worten bin ich:

Verträumt, verspielt, aber absolut verlässlich.

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Zur Geburt habe ich einen kleinen Igel von Steiff bekommen. Der hatte aus irgendeinem Grund keinen Namen... war aber immer in der gleichen Ecke meines Bettes gesessen und hat auf mich aufgepasst.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als Kind waren diese weißen, schlichten Windeltücher mein liebster Kuschelfreund. Jedes Mal, wenn meine Mama es gewagt hat, sie zu waschen, saß ich heulend vor der Waschmaschine.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Es ist keine Spielzeug-Erfindung im eigentlichen Sinn. Ich mochte als Kind die "Gummibären-Bande" immer sehr gerne und die hatten einen sehr coolen Schnelltunnel - so eine wollte ich auch immer haben!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

... mit meiner Kindheits-Freundin wieder den ganzen Tag auf unserem selbstgebauten Baumhaus verbringen und so etwas wie Verpflichtungen und Zeitdruck nicht kennen ...

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Als Kind habe ich es geliebt, wenn Sperrmüll gesammelt wurde. Dann bin ich durch die Straßen gezogen, habe mitgenommen, was ich habe wollte und habe mir auf den freien Garagen-Dächern meine ersten Wohnungen eingerichtet. Das war toll. Nur meine Eltern und die Eigentümer der Garagen fanden das nicht ganz so spaßig.

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