Daddylicious testet den „Builder Max“ von Smoby

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Na, wer baggert da so spät noch am Baggerloch?

Das könnte so ziemlich jeder kleine Stöpsel sein. Vorausgesetzt, er hat einen Aufsitz-Trecker unter dem bewindelten Allerwertesten. Fahrzeuge mit zwei, drei oder vier Rädern sind bei Kids verdammt angesagt, sobald sie sich allein am Tisch hochziehen können. Und nach dem Bobby Car als beliebteste Einstiegsdroge wird schon kurze Zeit später der Ruf nach weiteren Fortbewegungsmitteln laut. Lauf- und Dreiräder müssen es jetzt sein. Oder ein KettCar, ein Dreirad – oder eben ein Aufsitz-Baufahrzeug.

Wir, das sind Kai und Mark von „Daddylicious„, haben den Smoby Traktor „Builder Max“ mit Frontschaufel und Heckbagger ausprobiert und ein paar tiefe Löcher gegraben. Der fette Builder eignet sich für Mädchen und Jungs ab drei Jahren und kostet bei GALERIA Kaufhof in der Aktion gerade mal 69,99€ – mit kostenlosem Versand. Aber eine Info gleich vorab: Sie brauchen Platz. Das zwei Meter lange Spielgerät ist nichts für die Dachgeschosswohnung. Aufgrund eines eingeschränkten Lenkeinschlages und der mächtigen Anbauten vorne und hinten hat der Trecker einen ziemlich großen Wendekreis. Daher macht es Sinn, sich überwiegend draußen mit dem Smoby Traktor aufzuhalten.© Daddylicious

Angeliefert wird er übrigens zusammengelegt in einem Karton. Da liegen dann über 100 Plastikteile drinnen, die zusammengesetzt und mit Schriftzügen und Rallyestreifen beklebt werden wollen. Das ist zum Teil etwas kniffelig und dauert eine gute Stunde. Sollten Sie den Traktor also zum Geburtstag verschenken wollen, dann bauen Sie ihn am besten vorher auf. So kann gleich aufgesessen werden, nachdem die Schleifen runtergerupft wurden.

Mika „on the road“

Unsere kleine Tochter Mika ist nicht so für Buddelei zu haben, daher haben wir die mächtigen Sandhaufen im Anschluss dem männlichen Tester überlassen. In unserer Ausfahrt ging es eher um Design, Motorleistung und Antrieb. Auf den ersten Blick wirkt der Smoby Traktor gigantisch und beeindruckend. Es gibt ja auch eine ganze Menge Material für ein relativ kleines Budget. Erste Einschränkungen zeigen sich auf den ersten Metern. Die Plastikräder sind nicht so leichtläufig wie erhofft, es muss schon ziemlich kräftig in die Pedale getreten werden. Das erklärt die Altersbegrenzung „Ab 3 Jahren“.

Wenn sich der Builder dann erstmal © Daddyliciousin Bewegung gesetzt hat, geht’s recht flott voran. Bevorzugt geradeaus, denn Einparkmanöver sind eher etwas für fortgeschrittene Bauarbeiter, da Kran und Schaufel ausschwenken und ordentlich Platz benötigen. Allerdings hatte unsere Kleine auch einen Riesen Spaß, auf dem Traktor im Stand ein wenig herumzuklettern und die Schaufel mit Spielzeug zu füllen. Gut aussehen tut der Smoby Traktor auf jeden Fall. 

Henri der Baumeister

Klein, groß. Rot oder gelb. Mit Allrad oder Kettenantrieb. Mein Sohn kennt sie alle. Ein Kinderbuch ohne Bagger ist vergleichbar mit einem Quentin Tarantino-Film ohne Altersbeschränkung. Dementsprechend groß war die Freude auf den „Builder Max“ von Smoby. Mit dem Teil auf den Spielplatz zu fahren macht unter Gleichaltrigen schon enorm Eindruck. Etwa so wie mit dem Lamborghini Aventador vor die Eisdiele zu fahren. Leider auch mit der gleichen Geräuschkulisse, denn die Reifen haben keine Gummilippe, sodass jedes Sandkorn lautstark zwischen Boden und Plastik knirscht.

© Daddylicious

Die ersten Bagger-Übungen ließen nicht lange auf sich warten. Leider ist der Sitz nicht schwenkbar, so dass die Bedienung der Heckschaufel ein wenig Kletterpraxis erfordert. Wünschenswert wäre zudem, dass die Schaufel sich in den ebenen Boden eingraben könnte. Die Gelenke lassen eine Erdbewegung nur zu, wenn Vaddi einen entsprechenden Sandhaufen drapiert hat. Aber die Baggervorrichtung an Heck kann auch ohne Aufsitzen bedient werden.

Auch bei der Schaufel vorne wäre eine steilere Muldenposition wünschenswert, um diese auch mit Sand zu befüllen. Hier fällt die Funktionsweise der mächtigen Frontschaufel leider ein wenig ab. Hannibal Smith vom A-Team hätte mit seinen Jungs auf jeden Fall den Builder Max im Schuppen als Fluchtfahrzeug vor den Schurken präpariert, denn die Frontschaufel könnte so einige Platzpatronen abhalten.

© Daddylicious

Fazit

Der erste Eindruck ist gewaltig. Die Verarbeitung, die Funktionsweise und der Preis stehen aber dann doch eher für ein Einstiegsmodell in das Paradies der Aufsitzfahrzeuge. Aber gerade der Preis macht die Arbeitsmaschine auch für Patenonkel, Patentanten oder die Großeltern interessant. Und sicherlich bewerten Kids mit drei Jahren weniger kritisch die Funktionsweise und freuen sich eher auf das neue Arbeitsgerät im Fuhrpark. Stolz war mein Kleiner schon, als auch die älteren Kinder auf dem Spielplatz freundlich gefragt haben, ob sie sich einmal draufsetzen dürfen. Für einige Sommertage wird der Smoby-Traktor „Builder Max“ für viel Freude sorgen. Wenn der Funke dann übergesprungen ist, muss sich Papa eben in der Mittelklasse umsehen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den coolen DADDYs  und  von für diesen großartigen Testbericht. Ein Dank geht natürlich auch an die kleinen Tester Henri und Mika. Wir wünsche weiterhin viel Spaß mit den Smoby Traktoren.

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