Vtech – Wolfgang Höger & die technischen Lieblinge

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Spielwaren-Experte Wolfgang Höger über die Trendmarke „Vtech“

Im vierten Teil unseres exklusiven Interviews mit dem Zentral-Einkäufer für den Bereich Spielwaren bei Kaufhof, Wolfgang Höger, geht es um die Marke „Vtech“. Was macht Vtech-Produkte sowohl bei Eltern als auch bei Kindern so beliebt? Und auf was sollte beim Umgang mit ihnen geachtet werden? Hier die Meinung des Experten:

Vtech gehörte letztes Jahr zu den Top 10-Spielwarenherstellern. Zu Recht?

Vtech KidizoomJa, auf jeden Fall. Vtech hat sich auf die Fahne geschrieben, das Kind in seinem Entwicklungsprozess zu begleiten. Das fängt bei den Produkten für die ganz kleinen Kinder an: Die blinkenden, sprechenden und singenden „Tut Tut“-Flitzerwagen helfen Kleinkindern auf spielerische Weise die eigene Motorik und Sensorik kennenzulernen und weiterzuentwickeln. Dann gibt es auch Spielzeug für ältere Kinder wie z.B. die Vtech Kidizoom Digitalkamera. Hier hat sich Vtech viele Gedanken gemacht, eine Kamera zu entwickeln, die exakt auf Kinder zugeschnitten ist. Sie liegt Kindern genau richtig in der Hand und ist auf die Funktionen beschränkt, die für kindgerecht  und nachvollziehbar sind.

Der Erfolg von Vtech beruht vor allem auf dem Vertrauen der Eltern in die Marke. Jeder Papa und jede Mama weiß, dass Vtech-Produkte verlässlich und pädagogisch wertvoll sind. Das können sie bedenkenlos ihren Kindern schenken. Vtech versucht zudem bewusst die Entwicklung des Kindes zu begleiten. Kinder werden immer früher reif und werden auch besser von den Eltern trainiert. Kaum ein Kind kann nicht lesen, wenn es in die Schule kommt. Darauf stellt sich Vtech ein und nun gehen die Kinder eben mit einer eigenen Kamera in die Schule.

Was fasziniert Kinder Ihrer Meinung nach an dieser Kamera?

Das ist ähnlich wie beim Handy: Es geht zunächst vor allem darum, eine eigenen Kamera zu haben. Und dann auch noch eine, die in den Augen der Kinder cool ist. Kinder, die z.B. durch die Fernsehwerbung auf die Kamera aufmerksam werden, sagen sich: „Wow, das ist eine coole Kamera. Die möchte ich haben. Und nur diese ist die Richtige.“ Das fasziniert Kinder. Hier sieht man den Einfluss der Medien – im positiven Sinne.

(c) Galeria Kaufhof

Wieviel Pädagogik steckt hinter solch einem Produkt?

Soweit ich das einschätzen kann, sehr viel. Denn es stecken einfach so viele spielerisch-kreative Elemente in diesen Produkten. Beim Umgang mit den Vtech-Spielwaren ist sehr viel Kreativität gefragt. Und das entwickelt wiederum das Gehirn des Kindes weiter.

Werden Kinderprodukte heutzutage erwachsener?

Kinderprodukte müssen vor allem eins sein: cool. Und ein Teil von „cool“ ist, dass sie erwachsener werden. Das passiert meist durch den Style der Produkte. Die Kinderkamera muss vom Aussehen mit Papas Kamera mithalten können. Nur eins darf sie nicht sein: langweilig. Silberfarben geht hier gar nicht – die muss für die Mädchen schon Knallpink sein.

Für welches Alter würden Sie die Kamera von Vtech empfehlen? Worauf muss man hier achten?

Es gibt natürlich für all diese Produkte eine Altersempfehlung. Hier liegt sie bei 4 -10 Jahren. Ich sage jedoch auch immer, dass jedes Kind anders ist und die Eltern hier eine ganz große Verantwortung haben. Es gibt Kinder, die sind mit 3 schon fit da drin, und es gibt Andere, die vielleicht erst mit 6 dafür geeignet sind. Eltern sollten das beim Kauf immer berücksichtigen.

Es gibt  auch Kinder-Tablets von Vtech. Dazu hat Vtech eine Studie über „Kinder und Digitale Medien“ durchgeführt. Hierbei kam heraus, dass die Hälfte aller befragten Eltern unsicher war, ob durch das Tablet Zusatzkosten verursacht werden und ob das Kind beim Surfen mit  jungendgefährdenden Inhalten in Berührung kommen kann. Sind diese Bedenken berechtigt und wie geht man damit um?Vtech Storio2

Natürlich sind diese Bedenken berechtigt. Wir erfahren täglich aus den Medien, was alles passiert und passieren kann, wenn Kinder freien Zugang zum Internet haben. Bei Vtech-Produkten ist der Internetzugang natürlich begrenzt. Das Internet ist nur zugänglich, wenn man sich anmeldet und wenn man sich gewisse Freigaben erteilen lässt. Und das geht nur über die Eltern. Hier haben die Eltern also gewisse Sicherheiten. Darum ist es auch sehr wichtig, Kinder von früh an beim Umgang mit diesen technischen Produkten zu begleiten.

Kommen Spielwaren irgendwann nicht mehr ohne Technik aus?

Hoffentlich kommen sie ohne Technik aus. Also wenn es in Zukunft nur noch Teddybären gibt, die irgendeine Technik-Funktion haben und nicht nur zum Kuscheln da sind, würde ich mir über meinen Job Gedanken machen. Es wird sicher ein schöner und ansprechender Mix aus interessanten technischen Spielwaren und den technikfreien Klassikern, die ebenfalls weiterentwickelt werden.

Herr Höger, wir danken Ihnen sehr für das spannende Interview!

Weitere Infos zu unserem Spielwaren-Experten Wolfgang Höger erfährst Du in diesem Interview.

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Lena

Lena

Die passionierte Lifestyle-Bloggerin und Redakteurin würde ihre Wohnung am liebsten jede Woche auf den Kopf stellen.

In drei Worten bin ich:

Verträumt, verspielt, aber absolut verlässlich.

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Zur Geburt habe ich einen kleinen Igel von Steiff bekommen. Der hatte aus irgendeinem Grund keinen Namen... war aber immer in der gleichen Ecke meines Bettes gesessen und hat auf mich aufgepasst.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als Kind waren diese weißen, schlichten Windeltücher mein liebster Kuschelfreund. Jedes Mal, wenn meine Mama es gewagt hat, sie zu waschen, saß ich heulend vor der Waschmaschine.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Es ist keine Spielzeug-Erfindung im eigentlichen Sinn. Ich mochte als Kind die "Gummibären-Bande" immer sehr gerne und die hatten einen sehr coolen Schnelltunnel - so eine wollte ich auch immer haben!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

... mit meiner Kindheits-Freundin wieder den ganzen Tag auf unserem selbstgebauten Baumhaus verbringen und so etwas wie Verpflichtungen und Zeitdruck nicht kennen ...

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Als Kind habe ich es geliebt, wenn Sperrmüll gesammelt wurde. Dann bin ich durch die Straßen gezogen, habe mitgenommen, was ich habe wollte und habe mir auf den freien Garagen-Dächern meine ersten Wohnungen eingerichtet. Das war toll. Nur meine Eltern und die Eigentümer der Garagen fanden das nicht ganz so spaßig.

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