85 Jahre Fisher Price: Babyspielzeug für eine smarte Generation

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Fisher Price gehört zu den Spielzeugmarken, von denen so gut wie jeder in unseren Breiten schon einmal gehört hat. Sowohl den Namen, als auch die Spielzeuge selbst. Denn was ein richtiges Fisher Price-Spielzeug sein will, das macht seine Geräusche selbst! Wie das berühmte Plappertelefon. Lesen Sie mehr über eine Marke, an der kaum jemand vorbeikommt!

Fisher Price wird in diesem Jahr stolze 85 Jahre alt. Die Spielzeugmarke gehört zu den unübersehbaren – und unüberhörbaren – Akteuren, die den Spielzeugmarkt nachhaltig geprägt haben: Mit Farben, Formen, Geräuschen und dem konsequenten Einsatz von vielseitigem und günstigem Kunststoff.

Bis heute ist Fisher Price auch eine Marke, die polarisiert. Spätestens seit dem berühmten Plappertelefon ist der kreative Hersteller aus den USA berühmt für piepsende Geräusche und blinkende Lichter. Wer im Smartphone-Zeitalter auf Gear und Gadgets steht, der führt seinen Nachwuchs mit tutenden Feuerwehrautos und sprechenden Babystühlchen von Fisher Price in die wunderbare Welt der Technik ein. Für die entschlossenen Holzspielzeug-Eltern ist Fisher Price-Spielzeug dagegen gleichbedeutend mit der dunklen Seite der Macht.

Die Kids machen sich in der Regel weniger Gedanken über pädagogische Grabenkämpfe und über den nachhaltigen Wert von Kunststoff-Spielwaren vs. Stoffpuppen und Co. Dafür drücken Sie mit Begeisterung auf knubbelige Knöpfe und grinsen, wenn der dicke, runde Plastik-Traktor zu jedem Bild passende Tiergeräusche macht, bis die Batterie leer ist. Damit hat sich Fisher Price mindestens drei Generationen unauslöschlich ins kindliche Gedächtnis getutet, geklappert und geklingelt.

Batteriebetriebene Instrumente zur Weltaneignung

Fisher-Price_Lern-KameraZugegeben, es ist witziger, wenn Papa die Tiergeräusche selber macht. Aber der macht das eben nicht auf Knopfdruck und ist außerdem oft auf Arbeit oder müde oder beides. Die batteriebetriebenen Spielgeräte der US-Marke sind damit für viele Kinder auch der Anfang der selbstständigen, digitalen Weltaneignung.

Von Anfang an hat Fisher Price neben dem Spielwert immer den Lerneffekt seiner Produkte betont. Der ist beim allerersten Spielzeug, der Nachzieh-Ente Doktor Doodle, noch nicht so sehr im Vordergrund. Aber schnell kamen in den Dreißiger Jahren schon Spielzeuge dazu, die zum Ordnen, Vergleichen, Begreifen und zum kreativen Verändern einluden. Dass Fisher Price dafür auf bunte Kunststoffteile setzte, war vor über einem halben Jahrhundert ein beachtlicher Schritt. Teile wie die Farbringpyramide und das Spieltelefon gehören heute zum Standard für das klassische Kinderzimmer, obwohl sie heute auch sehr gern wieder aus Holz sein dürfen.

Der Durchbruch für Fisher Price war aber nicht nur die Entdeckung von Kunststoff als vielseitiges, farbenfrohes Spielzeug-Material mit einer nie dagewesenen Formenvielfalt. Fisher Price Spielzeug sollte zum Leben erwachen. Das berühmte Plappertelefon war eines der ersten Spielzeuge, das mit eigener Stimme auf Aktionen der Kinder antwortete. Bis heute gehört das singende, klingende Nachzieh-Spielzeug zu den Bestsellern und geliebten Evergreens von Fisher Price: Im ikonischen Originaldesign von 1962 und auch als moderne Neuauflage.

Beliebte Spielzeugserien und Automatisierung für die Schaukel-Arbeit

Heute ist Fisher Price eine Tochter des größten US-amerikanischen Spielzeugherstellers Mattel. Sämtliche Vorschulprodukte des Giganten, zu dem unter anderem auch Barbie, und Hot Wheels gehören, firmieren unter der traditionsreichen Marke.

FisherPrice_Thomas_LokZu den Stars gehören die Little People. Die kleinen Leute begeistern Krabbelkinder mit sympathischen, einfachen und herrlich knuddeligen Charakterzügen. Sie bewohnen eine riesige, stetig wachsende Welt, die bunt, fröhlich und komplett bespielbar ist.

Mit Thomas von Sodor und seinen Lokomotiven-Freunden firmiert eine der erfolgreichsten Holzeisenbahnen ebenfalls unter Fisher Price. Bemerkenswert ist das auch, weil Holz sonst kaum im Marken-Sortiment anzutreffen ist. Thomas rattert in altbewährter Manier und mit liebevoll gestalteten Details über die rustikalen Schienen. Für die große Spielwelt drum herum greift der Hersteller wieder auf leichten, günstigen und vielseitigen Kunststoff zurück.

Gern bespielt und gut für Kinderhände geeignet sind die Mega Bloks von Fisher Price. Die großformatigen Bausteine erinnern nicht von ungefähr an eine andere, große Spielzeugmarke von der anderen Seite des Atlantiks. Mit großen Spieltischen und farbenfrohen Szenarien zu günstigen Preisen finden die Mega Bloks ihre Fans unter den kleinen Baumeistern.

Auch für die Eltern hat Fisher Price einiges zu bieten. Neu und viel beachtet sind die Fisher Price Babyschaukeln und Babywippen. Im Gegensatz zu den eher mächtig und ausladend gestalteten Kinderspielzeugen erscheinen die Teile aus der neuen Baby-Gear-Reihe sehr elegant und ausgesprochen hochwertig. Außerdem machen sie fast keine Geräusche. Leicht, sicher, robust und praktisch überzeugen sie als Wiegen und Sitze für Kleinkinder. Und wenn den Eltern vom Wiegen und Schaukeln schon die Arme schmerzen übernimmt ein kleiner Elektromotor die Rhythmusarbeit, während Mama und Papa sich ganz der Unterhaltung mit dem Kleinen widmen können.

Interaktives Spielzeug ersetzt keine menschliche Begegnung

Dreh- und Angelpunkt bei den allermeisten Fisher Price Spielzeugen sind die elektrischen Funktionen. Auf Knopfdruck erhalten die Kinder mal lustige, mal sinnerfüllte Reaktionen. Das macht den Kleinen natürlich einen Riesenspaß, bekommen Sie doch dadurch das Gefühl, ein lebendiges Gegenüber zu haben. Und das ist es, was Kinder fast immer am meisten brauchen: Dass da noch jemand ist, der sie ansieht und mit dem sie zusammen die Welt entdecken können.

Die Interaktivität ist die große Stärke, aber auch das große Risiko bei der Art Spielzeug, für die Fisher Price mehr als alle anderen Marken steht. Denn ein elektrisches Spielzeug ist eben nicht lebendig und reagiert nur nach Programm. Kinder sind davon lange Zeit fasziniert und für die gestressten Eltern bedeutet das eine oft dringend nötige Erholungspause, während sich Baby mal mit „jemand anderem“ beschäftigt. Doch irgendwann vermissen sie die echte, lebendige Person hinter den Geräuschen, Liedern und blinkenden Lichtern. Kritisch ist es, wenn ein Kleinkind dann schon automatisch zum nächsten, klimpernden Kasten greift. Das eigentliche, nämlich die Begegnung mit einem anderen, lebenden Wesen kann und darf ein interaktives Spielzeug auch im smarten Zeitalter nicht ersetzen.

Deshalb ist es mit dem faszinierenden Blinkspielzeug von Fisher Price umso wichtiger, dass Eltern bewusst und regelmäßig Zeit und Energie aufbringen, um sich ganz den Kindern zu widmen: Mit ihnen zu sprechen, ihnen in die Augen zu schauen, ihre Gesten, Geräusche und Emotionen zu verstehen. All das kann das Plappertelefon nämlich nicht. Aber abgesehen davon ist der Klassiker von Fisher Price wirklich süß, wenn er auch manchmal ganz schön nerven kann.

Fisher Price Spielzeuge sind unübersehbar, unüberhörbar und Hits für viele Kinder. Und sie empfehlen sich besonders, wenn auch die Eltern Fans von knuffig runden, knallbunten, piepsenden und klingelnden Gadgets sind.

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