Barbie: Die Grand Dame der Modepuppen

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Sie ist ohne jeden Zweifel die berühmteste Puppe der Welt. Auch, wenn ihre Proportionen ans Unwirkliche grenzen. Für Millionen von Mädchen gibt es kein schöneres Spiel, als Shopping-Tour und Tee-Party mit Barbie und ihren Freundinnen.

Barbara Millicent Roberts ist eine der großen Persönlichkeiten in der Spielzeugbranche. Was die Powerfrau anpackt, das gelingt. Für ihre Firma Mattel ist sie Aushängeschild und Erfolgsgarantin in einem und könnte schon längst mit im Vorstand sitzen, wäre ihr das nicht zu langweilig. All dessen ungeachtet wird sie von ihrend engeren Freunden und von etlichen Millionen Mädchen weltweit nur liebevoll „Barbie“ gerufen.

Seit den Fünfziger Jahren ist sie unermüdlich unterwegs auf der Suche nach Abenteuer, Spaß und dem passenden Outfit. Was selbst viele Fans nicht wissen: Von ihrer Abstammung her ist die Dame beinahe eine Deutsche. 1955 hörte sie noch auf den Namen Lilli und ihre war eng mit der Gründung einer berühmten Zeitung verbunden.

Die Menschen klein und groß lieben sie oder tun das genaue Gegenteil. Wie jeder außergewöhnliche Charakter polarisiert Barbie und lässt kaum jemanden kalt. Sie ist eine Dame mit viel Ausstrahlung und es ist nicht leicht, bei einer Begegnung mit ihr unbeeindruckt zu bleiben.

Barbie: Das unumstritten beliebte Spielzeug kleiner Mädchen

Barbie FashionKlar, innere Werte zählen mehr. Aber bei Barbie kommt man am Äußeren nicht vorbei. Die berühmte Wespentaille und ihre außerordentlich langen Beine machen sie zu einer Erscheinung von geradezu fantastischer Eleganz. Fantasie ist der passende Begriff: Wäre eine wirkliche Frau mit Barbies Maßen gesegnet, sie würde sich in ihrer Haut alles andere als wohl fühlen.

Die Fans stört das nicht im Geringsten. Sie frisieren ihr leidenschaftlich den wunderbaren, blonden Pferdeschwanz, ziehen auf Abenteuer aus, organisieren Teeparties oder gehen auf Shopping-Tour. Das unumstrittene Lieblingsspiel besteht seit Jahrzehnten darin, die Modepuppe mit tollen Kleidern auszustatten. Denn der wichtigste innere Wert, mit dem Barbie die Herzen ihrer kleinen Fans erobert, ist das Innere ihres Kleiderschranks.

Glitzer, Glamour und Klamotten

Die Welt von Barbie ist vor allen Dingen eins: Extrem schick. Dabei ist die Grand Dame der Modepuppen eher Trendsetterin als Fashion Victim. Und Barbies Kleidung kann selbst Hollywoodstars vor Neid erblassen lassen.

Für jeden erdenklichen Anlass besitzt sie nicht nur ein, sondern gleich mehrere tolle Varianten. Nicht nur Casual Wear von Jeans und T-Shirts bis zu Strickjacken, Pumps und Sneakers steht reichlich zur Auswahl. Je nach dem, was sie sich in ihre hübschen Kopf gesetzt hat, legt sie auch das weiße Tennisdress, das exotische Strandkleid oder die Arbeitskombi des Automechanikers an. Und selbstredend macht sie in jedem einzelnen dieser Outfits eine umwerfende Figur.

Für leuchtende Augen sorgen aber auch heute vor allem Barbies großartige Abendkleider. Viele der populärsten Couturiers der Modegeschichte haben gewagte Entwürfe eigens für die große Modepuppe entworfen.

Immer unterwegs und niemals allein

Da es im Leben aber auch noch was anderes gibt, als Kleider, Schmuck und Schuhe, ist Barbie sehr viel unterwegs. Sie hat ihre besten Freundinnen und Freunde. Allem voran natürlich ihr Liebster Ken. Mit dem verbindet sie seit 1961 eine innige Beziehung mit Höhen und Tiefen.

Für Aufruhr rund um den Globus sorgte die unerwartete Trennung 2004. Über die Gründe wurden nur Gerüchte laut. Ihr sei langweilig geworden, hieß es. Sie trieb sich eine Zeit lang mit einem Surfer names Blaine an heißen Südseestränden herum.

Ihr Ex, der mit vollem Namen Ken Carson heißt, verkraftete das nicht so gut. Er verschwand nach einem Leben im Rampenlicht an Barbies Seite für volle sieben Jahre von der Bildfläche. Was er die Zeit über getrieben hat? Wer weiß schon, was dem Traum aller Schwiegermütter zuzutrauen ist?

Doch die Geschichte geht gut aus. Am Valentinstag 2011 verkündete das Traumpaar seine Wiedervereinigung. Um die langbeinige Geliebte wieder zu gewinnen, hatte Ken mit Hilfe seines Heimatkonzerns Mattel eine USA-weite Plakatkampagne gestartet. Sätze wie „Wir sind für einander gemacht!“ und „Wir mögen aus Plastik sein, aber unsere Liebe ist echt!“ konnten ihre Wirkung nicht verfehlen.

Die Macherin mit vollem Einsatz

Mode ist toll, macht aber allein auch nicht glücklich. Darum hat Barbie jeden Tag etwas neues vor. Einfach nur in den Tag hinein zu leben ist nicht ihr Stil. Sogar, wenn sie ein Wochenende nur mit Faulenzen am Strand oder an Bord ihrer Yacht verbringt, tut sie das energisch und mit vollem Einsatz.

Barbie_ReitoutfitBarbie ist die Macherin. Sie ist diejenige, die leidenschaftlich gerne Reiten geht. Am liebsten mit ihrem treuen Perd Tawny. Sie nimmt Flugstunden, fährt Rennen und erkundet alle Kontinente der Erde. Für Camping Abenteuer ist sie sich nicht zu schade. Und wenn ihr das alles mal nicht mehr spannend genug ist, versucht sie sich in der Rolle als Meerjungfrau!

Wer es noch nicht weiß: Inzwischen hat Barbie auch eine erfolgreiche Filmkarriere gestartet. In fast dreißig TV- und Kinofilmen kann man die Blonde Schönheit in der Hauptrolle bewundern. In ihrer aktuellen Rolle spielt sie die schüchterne Alexa, die in „Barbie und die geheime Tür“ unversehens in eine Feenwelt gerät.

Topmodel, Trendsetterin und einflussreiche Fashionista, Kunststoff-Heldin und emanzipierte Macherin – Barbie hat viele hübsche Gesichter. Und immer das passende Kleid dazu.

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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