Brio: Holzspielzeug aus Skandinavien

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Einer Marke kann nichts besseres passieren, als zum Synonym für die eigenen Produkte zu werden. So ging es der großen schwedischen Spielzeugmarke mit ihrem Vorzeigesortiment: Eichhorn, Funtoys oder Ikea – am Ende spielen alle mit der Brio-Bahn!

BRIO ToddlerDie Brüder Ivarsson aus dem schwedischen Osby stehen mit ihrem Namen seit über einhundert Jahren für eine Spielzeugmarke, die man richtig lieben kann. Brio hat nicht nur für die entschlossenen Fans von Holzspielzeug einen besonderen Klang. Unzählige Kinder verbinden mit dem Namen ein wohliges Gefühl im Bauch. Das ist die große Freude, die sich einstellt, wenn man als Knirps zwei Stunden ununterbrochen ratternde Magnetzüge über Holzschienen holpern lässt.

Für viele ist die „Brio-Bahn“ ein Synonym für jede Holzeisenbahn. Obwohl die Schweden das System, das heute ungeschrieben Standard ist, nicht erfunden haben. Diese Ehre gebührt wahrscheinlich der alten US-Marke T.C. Timber. Doch mit seinem Stil und seiner Qualität hat sich Brio den Rang des Marktführers ehrlich verdient. Und man sieht es dort als besondere Auszeichnung, wenn die Konkurrenz ihre Produkte mit dem Vermerk „passt auch zu Brio“ bewirbt.

Schön und genial einfach: Die Brio-Holzeisenbahn

Die Holzbahn ist mit Abstand das wichtigste Produkt der traditionsreichen Firma aus Schweden. Aus robustem Hartholz und mit einer Spurweite von rund zwei Kinderdaumen sorgt sie für endlosen Spielspaß. Eltern wundern sich manches Mal, wenn große Schulkinder neben ihren kleinen Geschwistern seelig Magnetwagen aneinander heften.

BRIO Reisezug

Das einfache Design der Bahn ist ein Hauptgrund für seine Popularität. Da sind zum einen die Schienen, die robust, einfach und ein klein wenig flexibel zusammen gebaut werden können. Die Räder laufen unübertroffen stabil in einer simplen, vertieften Rille.

Ähnlich einfach und genial funktioniert die Kupplung. Alle Wagen besitzen zwei verschieden gepolte Magneten. So hat jeder eine Vorder- und eine Rückseite und die Wagen lassen sich ganz einfach aneinander reihen. Damit können selbst Kleinkinder, die noch nicht Lokomotive sagen können, nach Herzenslust Lokführer spielen.

Dieses System ist zwar nicht nur für Brios Holzeisenbahnen typisch. Doch kommt den Schweden der Verdienst zu, dass sie die Holzzüge in den Sechzigern zum beliebten Kinderspielzeug entwickelt haben.

In einer Zeit, in der jedes zweite Objekt, das wir zur Hand nehmen, mit Akku betrieben wird, ist eine von Hand geschobene Holzeisenbahn ein Genuss und ein ursprünglich-schöner Schatz. Man darf es Brio hoch anrechnen, wenn seine Spielzeuge auch heute mit großer Selbstverständlichkeit von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.

Ein alter Qualitätsanspruch modern umgesetzt

Typisch Brio sind die riesigen Spiellandschaften, die wie von selbst rund um Bahnhöfe und Schienenstränge wachsen. Ein durchdachtes Arsenal an Weichen und Schienenstücken macht fast jeden spontanen Einfall realisierbar. Obwohl es am Ende trotz allem immer zu wenig Schienen gibt. Das gehört wohl einfach dazu.

BRIO BahnübergangDie bekannte Tatsache, dass die Systeme bedingt kompatibel sind, lädt Eltern dazu ein, die Schienen in großen Mengen von günstigeren Marken zu kaufen. Für die wichtigen Sonderteile, Weichen, Gebäude und auch Wagen und Lokomotiven kommt aber für viele nur das Original in Frage.

Dafür greifen sie tiefer in die Tasche, aber der Unterschied ist auf den ersten Blick zu sehen. Die Brio Holzbahn hat einen griffigen und so ungeheuer sympathischen Charakter, dass bei der Spielatmosphäre kaum ein Konkurrenz-System mithalten kann.

Riesige Spielwelten drehen sich um Verkehr und Transport. Das Bahnthema wird seit den 2000er Jahren immer mehr mit Autos, Schiffen und vielen schicken Industriegebäuden und Produktionsstätten erweitert.

Heiß begehrt sind die funktionellen Gebäude, die einer Holzstrecke erst den richtigen Dreh geben. Hebebrücken, Bahnübergänge, verschiedene Magnet-Ladekräne oder das Kohlebergwerk mit automatischer Ladestation machen nicht nur Atmosphäre. Wie bei der Bahn selbst sind die Funktionen der Sonderteile einfach umgesetzt, robust und machen in den meisten Fällen auch knubbeligen Kinderfingern Spaß. In diesen liebevoll und aufmerksam gestalteten Details ist zu sehen: Brio setzt seinen vor einhundert Jahren formulierten Qualitätsanspruch auch heute modern und entschlossen um.

Da sind auch Kunststoff und Batterien erlaubt

Schon viele Male konnten sich die Nachfolger der Gebrüder Ivarsson über die begehrte „Spiel gut“-Empfehlung freuen. Wenn man bei Brio anspruchsvolles, sinnerfülltes Kinderspielzeug umsetzt, darf auch mal nicht jedes kleinste Detail aus Holz bestehen. Wo Kunststoff eingesetzt wird, da stimmt sowohl die Wertigkeit des Materials, als auch das Design. Die Formen fassen sich ausgesprochen schön an und die satten, eher dunklen Farben sehen auf den ersten Blick nach Brio aus.

Auch die wenigen Exemplare mit elektrischen Funktionen passen ins Bild. Lokomotiven mit Elektromotor, die sich zwischen Vorwärts, Stopp und Rückwärts umschalten lassen, stören in keiner Weise die alte Spielatmosphäre. Sie fügen sich mit ihren sympathischen und sparsamen Geräuschen schön in das Spielgefühl der Holzbahn ein.

(c) BRIO - Railway_Ferry_Set

Eine Marke, die nicht enttäuscht. Brio bringt seit Jahrzehnten den gewachsenen Charme der schwedischen Wälder mitten in unsere Wohnzimmer. Die Kinder danken es mit großartigen Spielerlebnissen, die gerne an die nächste Generation weitergegeben werden.

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