Draußenzeit: Sieben Spielzeuge und Ideen für den Sommer

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Der Sommer ist gemacht, um draußen zu spielen. Bei gleißender Sonne offenbart die Welt da draußen abenteuerlustigen Kids ihre herrlichen Wunder: Höhlen unter dem Gebüsch, verlassene Kirschbäume am Stadtrand und das Garagendach des Nachbarn, der zwei Wochen im Urlaub ist. Für alle Fälle haben wir hier sieben Ideen für euch, mit denen die Kids sicher gerne noch länger draußen bleiben wollen.

Wer einen eigenen Garten hinterm Haus hat, der braucht sich um das Wohl der Kinder kaum zu sorgen. Eher um die Frage, ob die Limonade auch für die Nachbarskinder reicht. Bei den Eltern weckt der Blick aus dem Gartenfenster Erinnerungen an die erste selbstgebaute Bretterbude oder das beste Baumhaus der Stadt: Also das eigene.

Allerdings ist das nicht überall so leicht machbar. Manchmal gibt die Umgebung es nicht her, dass die Kleinen sich im Stil von Tom Sawyer mit Hammer, Nägeln und Holzresten austoben. Sei es, weil kein Stapel Bauholz in Reichweite ist, oder weil der Garten mit anspruchsvollen Nachbarn geteilt wird, die feste Vorstellungen davon haben, was zwischen Büschen und Blumenrabatten geht und was nicht.

1. Das erste eigene Zuhause

Smoby_mein-hausEin Smoby Spielhaus aus hochwertigem Kunststoff kann da ein praktischer und kostengünstiger Mittelweg sein. Wer unbedingt auf Holz besteht, muss tiefer in die Tasche greifen. Wer sich aber mit gut gemachtem Kunststoff anfreunden kann, sollte sich die Smoby Spielhäuser genauer anschauen. Die robusten Bauten lassen sich leicht auf jeder Grünfläche aufstellen und ebenso spurlos für den Winter wieder in den Keller räumen. Viele Jahre bleiben sie so stabil, farbenfroh und bieten viel Spaßpotential.

Smoby Spielhäuser gibt es in verschiedenen Größen und auch mit Rutsche, Kletterturm und vielen anderen Optionen. Die wichtigste Ausstattung ist aber die Tür, die man zumachen kann. Dann essen die Kleinen drin die Erdbeeren auf und die Großen müssen draußen bleiben.

2. Spielideen mit und am Wasser

Sommer = Sonne = Hitze: Herzlich willkommen ist alles, was mit Wasser zu tun hat. Das Planschbecken wird zum Dreh- und Angelpunkt jeder Art von nasser Aktion. Mitten drin die Super Soaker – der kraftvolle und spritzige Klassiker von Nerf. Die leistungsfähigen Wasserspritzen haben alles, was eine kleine Spritzpistole alt aussehen lässt: Ordentlich Druck, einen richtig großen Tank und eine sehr anständige Reichweite. Perfekt, damit sich überdrehte Jungs und wilde Mädels die Gemüter kühlen können. Mit der Super Soaker wird die Wasserschlacht zur taktischen Herausforderung. Vor allem, wenn die Nachbarn hinter der Hecke Zeitung lesen wollen.

3. Für Mutige geht es übers Wasser weiter

BIG_bobby-boatEin absolutes Highlight für den Ausflug am See kommt von der Kinderfahrzeug-Schmiede BIG. Das Bobby Car ist das Kult-Kinderfahrzeug schlechthin. Generationen sind darauf mit Fußsohlen-Antrieb übers holprige Pflaster gebrettert. Das neue Bobby Boat überträgt die Idee simpler, kindertauglicher Fortbewegungsmittel jetzt aufs Wasser.

Das Bobby Boat ist ein richtiges, baggerseetüchtiges Paddelboot, zu dem es auch ein richtiges Paddel gibt. Es liegt gut im Wasser und ist ebenso leicht zu transportieren, wie sein Cousin auf Rädern. Am See angekommen wollen viele Knirpse umgehend zur Kanutour aufbrechen und die Wasserwelt selbstständig aus einem ganz neuen Blickwinkel entdecken. Ganz wichtig: Anfänger sollten mit dem Bobby Boat nur mit Schwimmweste und in direkter Reichweite der Eltern unterwegs sein!

4. Der Sommer im Zeichen des Fußballs

Bewegung ist bei fast allen Sommerspielen das Grundthema. Zum Fußball muss, was den sportlichen Aspekt angeht, wenig gesagt werden. Wo immer es einen nur annähernd ebenen Platz und wenigstens sechs Spieler gibt, verleben Jungs und Mädels total vertieft endlos lange Feriennachmittage. Passend zur Saison können sich die Nachwuchskicker jetzt den persönlichen EM-Fußball sichern.

Eure Kids sind keine Fußballer? Der Frisbee passt in jeden Rucksack. Mit seinem spannendem Flugverhalten gibt er wahlweise ein entspanntes Spiel her – oder eine anspruchsvolle, technische Herausforderung. Und auch das gute, alte Federball – beziehungsweise Badminton – ist alles andere als aus der Mode. Das Spiel mit dem leichten Federball fasziniert mit seiner ungewöhnlichen Dynamik. Und die leichten Spielgeräte könnt ihr auf jeder Ausfahrt gut dabei haben.

5. Manchmal darf es auch ein bisschen Strom sein

Elektrisches Spielzeug tendiert ja meiner Meinung nach dazu, den Kids viel von dem abzunehmen, was ihnen eigentlich selbst gigantisch Spaß macht. Aber in einigen Fällen bringt die Batterie durchaus einen sehr coolen Spielwert mit. Die Peg Perego Kinderfahrzeuge stellen überschaubare Ansprüche an den Kapitän am Steuer. Unter den größeren Maschinen von Peg Perego fallen vor allem die geländegängigen Zweisitzer auf. Wenn der Große den Kleinen über die Maulwurfshügel kutschiert, ist das schon ein Foto wert.

Die Kinderfahrzeuge mit 12 Volt sind einen Tick schneller unterwegs, als Papa gemütlich nebenher gehen kann. Und wenn dem Peg Perego der Saft ausgeht, kann der große Bruder den Wagen mit dem Laufrad abschleppen.

Noch mehr Spaß, als beim fahren haben die Älteren beim fliegen. Ferngesteuerte Hubschrauber und Drohnen gibt es inzwischen zum sehr überschaubaren Preis. Wenn ihr euch an Punktlandungen versucht, um die Baumkronen kreist, einen Brief per Luftpost zustellt oder richtige Trickflüge ausprobiert, wird aus dem Spiel eine Herausforderung für Hand, Auge und Hirn: Ein tolles Spielzeug, dem sich die Eltern mit etwas größeren Knirpsen gut gemeinsam widmen können.

6. Die perfekte Parkausrüstung

Die Slackline steht für gutes Gleichgewicht beim Picknick im Park. Das herrscht nicht nur auf dem straff gespannten Band zwischen zwei Baumstämmen. Sondern auch zwischen den Aspekten von Sport und Entspannung. So macht ihr kurz ein paar Runden oder übt einen kleinen Trick. Und dann geht es wieder rüber auf die Decke und an den Grill.

KUBB_wikinger-schachDabei bietet die Slackline ein sehr ungewöhnliches Bewegungsgefühl und eine seltene, sportliche Herausforderung. Das Training für eine richtig schöne Haltung kommt gleich gratis mit. Im Garten könnt ihr die Line auch einfach gleich das ganze Wochenende lang aufgespannt lassen.

Eure Kids haben lieber festen Boden unter den Füßen? Dann spielt ihr zusammen eine Runde Kubb oder Wikinger-Schach. Vor gut zehn Jahren hat das simple Spiel bei uns seinen Siegeszug angetreten. Seitdem ist es aus den Parks nicht mehr wegzudenken. Kubb ist ein sehr schönes Gemeinschaftsspiel, bei dem weniger die sportliche Form als eine ruhige Hand und sicheres Auge gefragt sind. Daher spielen Kinder und Erwachsene hier oft auf einem Niveau.

7. Das kreative Projekt für einen unvergesslichen Sommer

Solange im Schuppen Hammer und Nägel greifbar sind und ein paar alte Bretter hinterm Haus stehen, brauchen Kinder gar kein Spielzeug. Beim kreativen Basteln und Bauen entstehen Buden, Baumhäuser oder ein waschechtes Piratenschiff, das auf dem Ententeich zu Wasser gelassen wird.

Wenn ihr euren kreativen Kids trotzdem ein tolles Geschenk machen wollt, dann denkt über einen Fotoapparat nach. Eine kleine, robuste Kamera, die auch mal runterfallen darf. So können sie gemeinsam ihre Erlebnisse festhalten und sich im nächsten Sommer daran erinnern.

Noch ein wunderbares Spielzeug für verträumte, kreative Kids ist ein Buch mit weißen Seiten. Macht euch, wenn ihr gerne bastelt, für den kommenden Sommer doch ein eigenes Scrapbook! In dem Buch ist Platz für alles erdenkliche: Lange Partien Schiffe versenken auf eintönigen Bahnfahrten, persönliche Gedanken und Geschichten, Baupläne, Einkaufslisten, Fotos und viel mehr. So wird daraus ein einzigartiges Tagebuch für einen unvergesslichen Sommer.

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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