LEGO Elves: Die Minidolls spitzen die Ohren

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Irgendwo zwischen Lothlorien und Heartlake City liegt ein junges Land namens Elvendale. Die mystische Heimat der LEGO Elves ist das jüngste Neuland im LEGOversum. Ein guter Grund, den spitzohrigen Minidolls einen Besuch abzustatten.

Lego Elves_Geheimnisvolle QuelleKommt der Name Elvendale noch jemandem bekannt vor? Da war doch dieser Ort namens „Rivendale“, wo auch mystische Spitzohren zu Hause waren. Doch mehr hat der Ort, der in der deutschen Übersetzung „Bruchtal“ heißt, mit LEGOs Elvendale auch nicht zu tun. Mit Pastellfarben, Delphinen und einer romantischen Lavabäckerei steht der Elfenmythos in Bausteinform eher in der Tradition romantischer Disney-Ästhetik.

Das ist auch gar nicht so weit hergeholt. Denn nach LEGO Friends und der Disney Princess-Serie ist LEGO Elves der nunmehr dritte Auftritt der Minidolls. Die detailreichen Figuren haben ihre Freunde gefunden und befreien sich immer mehr von dem Image des niedlichen „Mädchenkrams“.

Allerdings tun sie das weniger durch ihre Themen, sondern weil sich die LEGO-Gemeinde inzwischen ganz einfach an sie gewöhnt hat. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es auch mal Jungs- oder Universalsets mit den großformatigen Püppchen gibt.

LEGO Elves ist definitiv nicht geschlechtsneutral. Immerhin kaum Rosa. Der Farbschlüssel liegt mit dem Schwerpunkt auf Flieder, was der Elfenwelt eine märchenhafte und wenn man möchte sogar leicht düstere Atmosphäre beschert. Auch das Personal ist mit Ausnahme von Erdelf Farran und dem Bäckerjungen komplett feminin.

Vier magische Elfen und das Mädchen von nebenan

Nun ist es Zeit, die Spitzohren näher kennen zu lernen. Emily Jones ist die leicht verträumte Heldin wider Willen, die ein großes Geheimnis hat, das sie selbst nicht kennt. Ich kenne es, aber ich verrate es euch nicht. Ich will euch ja nicht den Spaß verderben.Lego Elves_Magische Bäckerei1

In Elvendale angekommen, begegnet sie zuerst Feuerelfe Azari. Die ist ein quicklebendiger Rotschopf mit Partyattitüde und genießt es, im Mittelpunkt zu stehen. Naida ist da ein ganz anderer Typ. Die Wasserelfe ist die Träumerin, die sich gern von den Wellen forttragen lässt, im übertragenen und im praktischen Sinn.

Der Pragmatiker unter den mystischen LEGO Elves heißt Farran und steht als Erdelf mit beiden Beinen auf dem Boden. Er denkt hin und wieder dreimal nach, obwohl zweimal es auch getan hätte. Denn er hat mehr drauf, als er sich selbst zutraut. Dann motiviert ihn Aira gern. Die Luftelfe hat ein Gespür für die Nöte der anderen. Und ein Händchen, um Probleme zu lösen. Nur an das komplizierte Innenleben eines Menschenmädchens muss sie sich noch gewöhnen.

Die vier Elfen haben jeweils einen tierischen Begleiter. Und jeder von ihnen spielt seine Rolle auf der Suche nach einer magischen Karte und vier Schlüsseln. Diese Suche hat gerade erst begonnen. Und es ist zu erwarten, dass nicht alles reibungslos ablaufen wird.

LEGO Elves: Noch ein Baumhaus!

Mit sechs Spielsets hebt LEGO die Elfen aus der Taufe. Kennenlernen kann man die in neuer Manier: Mit süß animierten Clips auf der LEGO Homepage.

Wieder ist ein neues Baumhaus dabei. In seinem märchenhaften Blütenreichtum erinnert das Elfenversteck eher an eine Happy-Variante des Baumdorfs der Ewoks, als an Olivias luftigen Rückzugsort aus LEGO Friends. Cool ist der lila Kessel an der Kette. Ein Highlight sind vor allem die neuen Blumen-Parts. Von einem Stecker gehen bei dem neu eingeführten Dekoelement sechs Blüten ab, was jeden LEGO-Gärtner zu Luftsprüngen animieren dürfte.

Sehr niedlich ist Naidas geheimnisvolle Quelle. Die Übersetzung hat sich hier Mühe gegeben. Nimmt man Marketing mal beiseite, ist auch nicht leicht zu erklären, wieso die Wasserelfe im Original in einem „geheimnisvollen Spa“ residiert. Viel lieber konzentrieren wir uns auf den herzallerliebsten fliederfarbenen Delfin, der ein gutes Gespür für magische Karten hat.

Lego Elves_mystisches ElfenversteckAiras Kreativwerkstatt  ist ein kompaktes Set, an dem das Kennerauge auf zwei praktische, neue Details fällt: Eine Schere und ein Lineal. Ein größeres Kaliber ist Naidas Abenteuerschiff, von dem anzunehmen ist, dass es in der Geschichte noch eine größere Rolle spielen wird. Das Segel gefällt mit seiner schicken Musterung. Auch die Heckflügel und die Muschel-Zierelemente wecken kreative Ideen.

Die magische Bäckerei ist der Ort für Azaris Abenteuer. Außerdem soll es hier tolle Zimtbrötchen geben. Auffallend ist der warme Farbton des Sets und der coole Lavafall, der den Schlüssel verbirgt. Auch der Kristallfelsen zieht Blicke auf sich. Farrans Prüfungsort wartet mit einer großen Zahl schöner, transparenter Steine auf, bleibt ansonsten allerdings ziemlich bodenständig.

Von New York in den Wolkenpalast

Die Resonanz seit dem Erscheinen ist überwiegend gut. Ästhetisch und inhaltlich können die sechs LEGO Elves Sets durchweg überzeugen. Auch mir persönlich gefallen einige der fantasievollen Schauplätze richtig gut, obwohl ich alles andere als die Zielgruppe bin. Das liegt vor allem an der ungewöhnlichen Farbgebung und an einigen coolen Details, die erst beim zweiten Blick auffallen.

Bleibt abzuwarten, was da noch kommt. Am Horizont winken schon die ersten Ausblicke. Nein, nicht am Horizont, sondern auf der New Yorker Spielzeugmesse im Februar. Da durfte man einen heimlichen Blick darauf werfen, wie es weitergeht mit den LEGO Elves.

Dort gab es eine Elfendame namens Skyra zu bewundern, die in einem wahrlich beeindruckenden Wolkenpalast residiert. Dazu ein schicker, weißer Pegasus. Welche Rolle sie spielen wird, wollte Skyra noch nicht verraten. Doch wir dürfen uns sicher sein, dass LEGO uns über die Legende der fünf Schwestern und Emilys große Suche auf dem Laufenden halten wird.

Die neue Welt im LEGOversum ist wesentlich mehr Heartlake City als Tolkien. Aber wenn die etwas fade Fantasystory noch Fahrt aufnimmt, ist da schon Potential zu entdecken. Fantastisch spielen lässt sich mit den schönen Minidolls auf jeden Fall!

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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