Die LEGO Technic-Neuheiten 2015: Wann ist endlich wieder Weihnachten?

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LEGO Technic macht es uns im neuen Jahr gar nicht leicht. Nicht nur, dass es uns vor die schwere Wahl zwischen monströsen Baumaschinen und witziger Renn-Action stellt. Aus beiden Gebieten müssen wir uns auch noch zwischen jeweils vier Sets entscheiden. Am besten, man hat sie einfach alle!

Gut, das wäre vielleicht übertrieben. Aber die schicke Mischung aus Action, Sport und mächtigen PS-Riesen, die LEGO Technic im Januar 2015 ins Rennen schickt, macht wirklich Appetit. Dabei haben sich die Weihnachtsgeschenke gerade mal die ersten Gebrauchsspuren verdient.

Ein neues Riesenteil für Freunde der großen Formate ist im Programm. Dazu gibt es spannend gelöste, komplexe Funktionen und blubbernde Riesenmotoren. Viel bewegt sich dieses Jahr auf Ketten. Und wo die fehlen, geben Räder von enormen Abmessungen der Sache den nötigen Ernst.

Im Sportsegment wartet neben zwei schicken Einzelmodellen der nächste Teamauftritt, auf den schon viele gewartet haben. Die LEGO Technic-Rückzieh-Renner gehen in die dritte Runde. Nach bewährter Manier dürfen zwei an sich schon ansehnliche Geräte dabei spektakulär vereint werden.

Das sind Schneeketten: Das 42038 Arktis-Kettenfahrzeug

LEGO Technic_KettenfahrzeugDa ist es, das erste Großset in diesem Jahr. Und lässt sicher keinen kalt. Dabei ist das LEGO Technic Arktis-Kettenfahrzeug in der Kälte zu Hause. Thematisch denken viele gleich an die LEGO City-Expeditionsreihe, die letztes Jahr den Nordpolarkreis in die Umgebung der Metropole gerückt hat. Wer sich nicht daran stört, dass der Technic-Riese 40 Zentimeter lang ist, kann seine vielen Funktionen also gleich in den Dienst der LEGO City-Forscher stellen.

Verspielt wirkt hier aber nichts. Die vier Riesenketten des gewaltigen Fahrzeugs fallen zuerst ins Auge. Deren ausgeklügelte Aufhängung lohnt alleine den Zusammenbau. Dazu kommt noch ein Kran und eine Kippmulde, die sich samt LED-Scheinwerfern mit den Power Functions motorisieren lassen. Sonst noch Wünsche? 

LEGO Technic: Große, dicke Baufahrzeuge

Und es bleibt produktiv. Auch der 42035 Muldenkipper begeistert mit seinen Proportionen. Obwohl er als Modell nur halb so groß ist, wie das Arktis-Kettenmonster.

Ist jemand unter uns, der noch nicht auf Youtube mit offenem Mund die endriesigen Tagebau-Muldenkipper bewundert hat? Jetzt wäre ein geeigneter Zeitpunkt. Denn das LEGO Technic-Modell lässt die irreal anmutenden Proportionen exakt nacherleben. Der Vergleich zwischen Lademulde und Führerhaus macht sogar dann noch eine Gänsehaut, wenn es sich nur um schwarz-gelben Kunststoff handelt.

Da wirkt der gewaltige Motor mit Treibriemen fast schon wie ein netter Bonus. Aus der Maschine lässt sich übrigens ein toller Planierradschlepper bauen. Wie? Keiner weiß, was das ist? Tja, ich auch nicht. Und wenn ihr Google fragt, kriegt ihr außer der Übersetzung in diverse osteuropäische Sprachen nur ein Bild von einem aktuellen LEGO Technic Modell… 😉

Verständlicher kommt da die Hubarbeitsbühne daher. Da weiß jeder, was zu erwarten ist. Und deswegen war ich auch ein bisschen enttäuscht, dass gerade dieses interessante Fahrzeug das kompakteste ist. Kompakt ist ja auch nur ein anderes Wort für preiswert, aber halt auch ziemlich klein. Immerhin lässt sich der Ausleger über Schneckentrieb heben und senken

Mehr mein Geschmack ist der neue 42032 Kompakt-Raupenlader. Der zeigt nämlich, anders als der Name vermuten lässt, den Geist eines echten Technik-Monsters. Die seitlich an der Karosserie vorbei geführten Ausleger sind auf den ersten Blick zum verlieben. Genauso die dreieckigen Gleisketten.

Der komplexe Auslegermechanismus gibt viel Anlass zum Tüfteln und Nachvollziehen der mechanischen Bewegungsabläufe. Schön finde ich, dass er in exotischem Blau auftreten darf. Ein ganz feines Teil, das auch nicht viel kostet, aber mit seiner Riesenschaufel viel Spielspaß verheißt.

Funsport und Geschwindigkeit

Wo wir gerade bei Spaß sind: Weiter geht es in der Funsport-Ecke, wo sich bei den LEGO Technic Neuheiten alles um den Spaß an der Geschwindigkeit dreht. Der 42037 Formula Off-Roader macht den Anfang. Seine tollen Formen haben es mir sofort angetan. Die reduzierte Karosserie erinnert deutlich an extreme Offroader und an abgedrehte Hillclimb-Vehikel.

Der Käfig ist optisch sehr gelungen und gibt der Sache den nötigen Ernst. Wenn es dann auch auf dem Trail wirklich ernst wird, kann sich der Offroader auf die bewährte Leistung der federbasierten Stoßdämpfer verlassen. Damit dürfte das Modell auch so manchen „versehentlichen“ Sturz von der Tischkante locker wegstecken.

Neues Futter für die Zweiradfans gibt es mit dem 42036 Straßenmotorrad. Das ist ein echtes Superbike mit robuster Federung und Kettentrieb geworden. Sehr schick ist die Vollverkleidung, für die allerlei Sonderteile fällig wurden. Ein Leckerbissen auch für den ambitionierten Freestyle-Technicer. In kreativen Händen könnten die optisch nämlich sehr spannend umfunktioniert werden. Ich hab da schon ein paar Bilder vor Augen…

Bahn frei für die doppelte Rückzieh-Action

Lego Technic_Action-QuadUnd nun wirds richtig schnell. Der 42034 Action Quad ist ein knuffiges Teil, das außer seiner hübschen Farbgestaltung in meinen Augen optisch nicht viel her macht. Aber er hat es in sich. Die kompakte Bauweise ist ideal, um per High-Speed-Rückziehmotor die krassesten Trails zu bewältigen. Ähnlich simpel ist das 42033 Action Raketenauto gestaltet. Was die Bodenfreiheit angeht, fühlt sich das aber eher auf Parkett zu Hause.

Die neuen Renner sind die aktuelle Generation der heiß geliebten Action-Racer, die in den ersten zwei Generationen den Rückziehmotor in LEGO Technic eingeführt haben. Die neuen Modelle sind in bewährter Manier mit einem Minimum an Funktionen ausgestattet. Das gestattet es ihnen, härteste Crash-Tests zu überleben. Wenn doch was abfällt, ist es ganz schnell wieder angebaut.

So können sich die Konstrukteure voll auf das Design herausfordernder Hindernisse und Rennstrecken konzentrieren. Dabei spielen die zwei Renner ihre unterschiedlichen Stärken und Schwächen spannend gegeneinander aus. Richtig interessant wird es  spätestens, wenn die Konstrukteure sich auf einen Wettbewerb im Tuning einlassen.

Und schließlich können auch die zwei neuen Action-Racer wieder zu einem gewaltigen und mächtig schnellen Superrenner kombiniert werden. Die Vielseitigkeit in der Konstruktion und im Spiel macht die Action-Racer zu einem der Technic-Reihen mit dem größten Spaßpotential. Und das ganz ohne Batterien!

Im neuen Jahr verwöhnt uns LEGO Technic mit so vielen und so leckeren Appetithappen, dass man sich wünscht, es wäre bald wieder Weihnachten!

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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