Mascha und der Bär: Abenteuer in den russischen Wäldern

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Ein kleines, idyllisches Häuschen neben den Bahngleisen der transsibirischen Eisenbahn, irgendwo in den russischen Wäldern. Ein Schweinchen, das glücklich in einer Pfütze schläft. Ein Hund, der in der Sonne faulenzt. Ein Zug, der hupend vorbeirattert und plötzlich: Ein Mädchen, dass polternd aus dem Haus stürmt und nach einem Spielgefährten sucht. Doch alle Tiere Mascha und der Bär Bärenhausverstecken sich panisch vor dem Wildfang. Niemand scheint mit Mascha spielen zu wollen.

Währenddessen kocht der gemütliche Bär Mischa mit seinem dekadenten Teeservice Kaffee. Er freut sich des Lebens und begutachtet voller Stolz seine Bienenstöcke. Glücklich vor sich hin singend verlässt er sein Haus, um angeln zu gehen. Mascha kommt derweil auf ihren Streifzügen durch den Wald vom Weg ab und stößt auf die Bärenhöhle. Unter unglücklichen Umständen zerstört sie die Imkerei und wird von den Bienen verfolgt.

Mascha und der Bär Puppe MaschaDer Beginn einer Freundschaft

Sie findet Unterschlupf in der Bärenhöhle und fühlt sich direkt wie Zuhause. Als der Bär aber wieder nach Hause kommt und das Chaos in seinem Garten vorfindet, ist er gar nicht erfreut. Gereizt setzt er das Mädchen im tiefen Wald aus und ist froh, seine Ruhe zu haben. Doch spät in der Nacht plagt ihn das schlechte Gewissen und er begibt sich auf die Suche nach Mascha, findet sie jedoch nicht. Denn das Mädchen hat in der Zeit alleine wieder den Weg zurück zur Bärenhöhle gefunden und beseitigt das Chaos, das sie zuvor angerichtet hat. Der Bär kommt zutiefst traurig zurück und freut sich umso mehr, Mascha Zuhause vorzufinden. So beginnt die Geschichte. Die Geschichte von Mascha und dem Bären.

Preisgekrönte Kinderserie mit Happy End

Mascha und der Bär Kuscheltier BärDie russische und preisgekrönte Kinderserie, die auf dem Volksmärchen „Mascha und der Bär“ basiert, wurde seit dem Jahr 2009 produziert und erstmals im November 2013 auf KIKA in deutscher Sprache ausgestrahlt. Die Serie, die 2015 den Kidsscreen Award für die beste Animation in der Kategorie „Creative Talent“ gewann, erzählt die tiefe Freundschaft von Mascha und dem Bären. Mascha, ein quirliges und naives Mädchen, das immer auf der Suche nach Spaß und neuen Abenteuern ist und immer ein fuchsiarotes Kleidchen trägt, ist oft alleine und sehnt sich nach Gesellschaft.

In dem Bären Mischa findet sie endlich den ersehnten Freund, der sie auf ihren Abenteuern begleitet. Mischa ist ein harmoniebedürftiger Bär, der keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte. Aufgrund seiner anstrengenden Vergangenheit als Zirkusbär ist er durchaus sehr reizbar, vor allem, wenn er seinen Winterschlaf nicht einhalten kann. Dass Mascha ihn ständig nervt, trägt nicht zu seiner Ausgewogenheit bei. Auf ihren Streifzügen durch die russischen Wälder entwickelt sich aber dennoch eine innige Freundschaft. Das ungleiche Paar erlebt viele spannende Geschichten und Abenteuer, die aber stets ein Happy End haben.

Puppe Mascha´s LernuhrSpiele und Kuscheltiere von „Mascha und der Bär“

Eine kindgerechte Serie, die auch so manchem Erwachsenen das ein oder andere Schmunzeln herauslocken kann. Denn immerhin erinnert die kleine Mascha einen oft an die eigene Kindheit, an die Abenteuerlust, die man verspürte, an die Mitmenschen, die vielleicht mit der nervtötenden und aufgedrehten Art überfordert waren. Und das Schöne: Es gibt sogar mehr als die Serie! Für die wahren Fans gibt es jetzt auch „Mascha und der Bär“-Spiele oder Puppen von Simba. Wie zum Beispiel den Bären Mischa als Kuscheltier oder Mascha als eigene Puppe fürs Kinderzimmer. Kleine, aber feine Fanartikel, die in keinem Kinderzimmer mehr fehlen dürfen! Denn: Wer hätte nicht gerne einen liebebedürftigen Bären als Spielgefährten?

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Jana W.

Jana W.

Reisefreudige Bloggerin, die immer auf der Suche nach spannenden Abenteuern und faszinierenden Geschichten ist.

In drei Worten bin ich:

Abenteuerlustig, detailverliebt, zielstrebig.

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Eine anfangs strahlend weiße, später fahl ergraute Ente mit gelbem Schnabel und dem kreativen Namen „Enti“.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Oben genannte Ente.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ein Spielzeug ist es nicht direkt, dennoch wollte ich immer die Karte des Rumtreibers von Harry Potter besitzen oder das unzerstörbare Rettungsflugzeug von Chip und Chap steuern.

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

…mit meinen Nachbarn und meiner Schwester erneut alle Fünf-Freundes-Geschichten nachspielen und im Winter bis ins Tal hinunter Schlitten fahren.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Der Moment, als kurz vor Weihnachten mein Wunschbrief von der Fensterbank verschwunden war und stattdessen goldener Sternenstaub dort lag und goldene Sternchenspuren im Schnee zu einem beleuchteten und geschmückten Tannenbaum im Garten führten.

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