Öko-Spielzeug: Tipps zum Kauf

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Gute Spielwaren finden, die kindgerecht designt und nach ökologischen Prinzipien hergestellt wurden. Babys und Kinder sind wundervoll und gern möchten Eltern wie Verwandte den Kleinen die Welt noch schöner machen und ihre Neugier fördern.

Mit Spielwaren gelingt ein lehrreicher Start ins Leben, denn durch das Fühlen und Forschen ist im wortwörtlichen Sinne ein „Begreifen“ der Umwelt möglich.

Entwicklungspsychologen empfehlen, dass Kinder bis zu ihrem 6. Lebensjahr rund 15.000 Stunden spielen (sollen).

Hunderte Spielzeugmarken bieten ihre Neuheiten an, auch bei GALERIA Kaufhof finden Sie beliebte Puppen, Plüschtiere und Brettspiele für Mädchen und Jungen. Immer mehr Erwachsene legen Wert auf Öko-Spielzeug, das verantwortungsvoll und fair produziert ist.

Doch worauf kommt es an und welchem Label können Sie vertrauen? Ist Kunststoff per se schlecht und Holz immer gut?

Tipps für den Spielzeugkauf

Machen Sie sich im Vorfeld einige Gedanken, was dem Kind geschenkt wird: Soll es ein Kuscheltier als treuer Begleiter sein oder freut sich das Kleinkind über ein kreatives Steckspiel, das nebenbei die Auge-Hand-Koordination stärkt? Seien Sie bereit, in Qualität zu investieren.

Ein Beispiel ist die Marke Hapé als weltweit größter Produzent für Spielwaren aus nachwachsendem Rohstoff. Es geht beim Kauf nicht um Luxus, sondern um die Gesundheit! Vermeiden Sie billige Ware aus weichem Plastik, die unangenehm riecht und bei der sich womöglich beim Kontakt mit Haut und Schleimhäuten gefährliche Schadstoffe lösen.

Es ist hilfreich, als Erwachsener das Spielzeug zu testen. Teile sollten sich nicht zu leicht lösen oder zu klein sein, weil bei Kleinkindern unter 3 Jahren erhöhte Erstickungsgefahr besteht. Bei Schlagzeug, Polizeiauto & Co. die Lautstärke am eigenen Gehör ausprobieren.

Mit unlackierten Holzspielwaren liegt man in puncto Sicherheit richtig, doch vielen dürfte das nicht altersgerecht vorkommen. Jeder weiß schließlich, welche Faszination quietschbunte Farben und fröhliche Gesichter auf Kinder haben.

Bei Holzspielzeug sind Lacke auf Wasserbasis und Hölzer aus regionalen Wäldern sinnvoll. Plastik muss man aber nicht verteufeln! Geprüftes Markenspielzeug aus hartem Kunststoff ist besser als sein Ruf, wenn auch die Herstellung sehr viel Energie benötigt. Labels helfen bei der Suche weiter!

Siegel, Richtlinien: Darauf sollten Sie achten

FSC-Zertifikat: Dieses Zeichen ist ein Herkunftsnachweis für Holz und besagt, dass das Spielzeug aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammt. Achtung, die Zertifizierung des Materials sagt noch nichts über die kindgerechte Qualität des endgültigen Artikels aus.

spiel gut: Wer pädagogisches Spielzeug kaufen möchte, sollte auf dieses Label achten! Seit 1954 testen und bewerten Fachleute des Vereins zusammen mit Familien nach Kriterien der Psychologie, Pädagogik und des Designs. Es ist allerdings kein Sicherheitsstandard.

Blauer Engel: Diese Siegel für Holz- und Textilspielzeug stellt höchste Anforderungen (Bio-Materialien, keine Duftstoffe, sichere Verarbeitung und hohe Funktionalität). Leider hinken die Hersteller hinterher, seit der Einführung 2009 wurde noch kein Spielzeug ausgezeichnet.

GS-Zeichen: Das Kürzel steht für „Geprüfte Sicherheit“ und ist ein Qualitätsstandard aus Deutschland, der von unabhängigen Instituten vergeben wird. Es bietet höhere Sicherheit im Vergleich zum CE-Zeichen „Communauté Européennes“, das die Hersteller selbst anführen.

EU-Spielzeugrichtlinie: Ist seit 2011 in Kraft. Es handelt sich um Mindestanforderungen an Inhaltsstoffen für den europäischen Markt. Deutschland hat national aber strengere Grenzwerte, u.a. bei Schwermetall, und 2013 erfolgreich gegen die Regelung protestiert.

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