Playmobil Küstenwache

Dir gefällt der Beitrag? Dann teile ihn mit Freunden, Familie und Bekannten! Mit dem Klick auf den Social Media Button wirst du zu dem jeweiligen Netzwerk weitergeleitet und gestattest die Datenübermittlung an die Betreiber der sozialen Netzwerke.

– am besten bei hohem Seegang!

Playmobil wird Vierzig und schenkt sich zum Geburtstag 147 neue Spielesets. Grund genug, mich wieder den berühmten Kunststoffwelten von Deutschlands größtem Spielwarenhersteller zu widmen. Für das Review hab ich mir die Playmobil Küstenwache ausgesucht, die seit März frisch im Regal steht.

Die kleinen Retter der Playmobil Küstenwache haben sofort meine Sympathie gewonnen. Mit ihrem bewusst einfachen, klaren Design. Und mit den zahllosen Details, die zu entdecken mir heute noch Spaß macht. Eine sehr bewusste Entscheidung und die Grundphilosophie von Playmobil: Die Sachen geben den Kindern so wenig wie möglich vor und lassen viel Raum, in dem Spiele und Geschichten wachsen können.

Das erfolgreiche Konzept teilen sich die Playmobil-Macher aus Zirndorf mit ihren Kollegen von dieser anderen großen europäischen Spielzeugmarke aus Billund, die auch Charakterspielzeug aus Kunststoff machen. Beide schaffen es, den Kindern jede Menge Raum und Anlass zum Erzählen zu geben, ohne ihnen zu sagen, wie sie spielen sollen.

Mittelpunkt im Spielgeschehen – die große Playmobil Küstenwache Station

Die Küstenwachstation mit Leuchtturm gehört zur Spielwelt Playmobil City Action und verspricht eine Menge Spannung? Sie ist das Herzstück der Themensets um den Großeinsatz für die Küstenretter.

Der erste Blick macht schon mal Spaß. Wie bei jedem großen Playmobil Set gibt es einen großen Haufen an kleinen Sachen. Das ist nicht nur Futter für den Staubsauger, sondern vor allem für die Fantasie. Jedes der kleinen Objekte, Surfbrett, Taucherausrüstung, Funkgeräte, Rettungsringe, Materialkoffer bis hin zum Feuerlöscher können Anlass für eine kleine Geschichte werden. Meistens wächst die dann immer weiter und zieht sich durch einen herrlich verspielten Samstag-Nachmittag.

Ein ganz wichtiges Zubehör-Teil ist das Schlauchboot. Das wird auch nicht banal mit den Fingern, sondern über die bewegliche Rampe zu Wasser gelassen. Mit solchen Entscheidungen beweisen die Entwickler ihren Sinn fürs Spielen. Die Station allein ist mit Leuchtturm und Kommandozentrale zwar schon cool. Aber die Retter müssen draußen unterwegs sein, um etwas zu erleben. Das kleine Boot macht die Station ohne jedes Zusatzset schon zu einer vollständigen Spielwelt.

Retten, helfen und Hochsee-ActionPlaymobil_Küstenwache

Ein bisschen Technik an der richtigen Stelle macht die Arbeit der Küstenwache extra interessant. Das Hauptquartier bekommt mit vier umlaufenden LEDs einen richtigen Leuchtturm. Die vier kleinen Lichter geben der Station eine interessante Bedeutung für den Hochseeverkehr. Nur damit haben die Playmobil-Macher schon wieder für etliche Geschichten gesorgt. Vor allem für dunkle Abendstunden. Mir fallen da gleich Containerschiffe auf stürmischer See ein, klapprig-rostige Küstenfischer in ständiger Seenot, ein Postschiff mit einem ungewöhnlichen Passagier oder Schmuggler, die bedacht sind, nicht im Rampenlicht zu stehen…

Das kleine Boot kann zusätzlich mit einem fernsteuerbaren Motor ausgerüstet werden. Auch ein Kniff, mit dem clever genutzte Technik die Spielmöglichkeiten mächtig ausweitet. Wenn elektrische Elemente dazu kommen, sind das nicht nur nette Spielereien und piepsende Geräusche. Das Boot und der Leuchtturm führen beide weit raus aufs Meer und tief rein ins Spiel.

Neben der großen Küstenwache Station gibt es mehrere mittlere und kleine Sets zum Thema. Am meisten reizt mich der Lösch-Rettungskreuzer. Hier haben die Spielzeugdesigner einige der spannendsten Funktionen zusammen gepackt. Das Boot schwimmt richtig und will sofort in die Badewanne und demnächst mit an den Baggersee. Wie es sich gehört, funktioniert auch die Wasserspritze. Und auch der Lösch-Rettungskreuzer kann mit Motor und Fernsteuerung ausgerüstet werden.

RettungskreuzerSo macht er auch ganz allein schon richtig Laune. Auch wegen der sehr passend drein schauenden Crew. Überhaupt gefallen mir die Gesichter bei diesem Thema sehr gut. Dem blonden „Surfer-Dude“, dem vollbärtigen Rettungssanitäter und dem grauhaarigen Seebär  von der Station: Jedem glaube ich sofort, dass er auf See zu Hause ist. Und das, obwohl Playmobil Gesichter noch nicht einmal eine Nase haben.

Die kleinen Sets können auch ganz andere Spielwelten super ergänzen. Nur die Rettungsinsel wäre für sich allein etwas verloren auf hoher See. Rettungswagen, Löschhubschrauber, Notarzt-Flitzer und Motorrad, lassen sich wunderbar als Mitbringsel verschenken.

Ein sympathisches Spielthema mit einer Ladung interessanter Details und Funktionen

Wie immer punktet Playmobil mit Geschichten und liebevollen Details. Rund um die Küstenwache entstehen im Handumdrehen dramatische Abenteuer. Ganz ohne kämpfen und schießen, was ja gar nicht so selbstverständlich ist. Stattdessen werden brennende Schiffe gelöscht, verunglückte Taucher gerettet und dabei ist sicher auch ein altes versunkenes Schiffswrack zu entdecken!

Wobei ich zugeben muss: Bei uns damals hätte die Küstenwache es früher oder später unweigerlich mit einem Haufen ungewaschener Piraten zu tun bekommen. Womit der friedliche Teil der Geschichte schnell vorbei gewesen wäre…

Auf der Website von Playmobil gibt es dazu noch einen schicken Comic, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Der ist ein ganzes Stück mehr, als nur nett gemachte Werbung. Er zeigt was von dem Spaß am Spiel und am Erzählen, der bei der Entwicklung in jedes Playmobil Set gelegt wird und den man beim spielen dann auch spüren kann.

Die Playmobil Küstenwache ist also wieder ein gelungenes Spiel-Thema. Sympathische Charaktere und eine Ladung interessanter Details und Funktionen können die schicken Sets einen ganzen Sommer lang zum Favoriten machen.

The following two tabs change content below.
Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.