Saubere Sache: Die Playmobil City Action Stadtreinigung

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Ein Traum vieler Eltern, der nur selten in Erfüllung geht: Kinder die gerne sauber machen. Dabei braucht es dafür nicht viel mehr, als eines der neuen Sets von Playmobil City Action. Hier wird nämlich aufgeräumt und geputzt, was das Zeug hält!

Man verzeihe das Wortspiel: Die aktuellen Neuheiten aus der Playmobil City Action Serie sind eine saubere Sache. Aber ich räume wirklich gerne auf und bin dabei, soweit ich weiß, auch nicht alleine. Aufräumen ist für viele Kinder ein Lieblingsspiel, es sieht nur nicht immer so aus, wie die Eltern sich das vorstellen.

Playmobil_KehrmaschineDass ich für die Playmobil Neuheiten rund um das Stadtreinigungs-Thema viel Lob übrig habe, kommt nicht von ungefähr. Putzen und aufräumen ist nämlich weder spießig noch langweilig. Wer sich daran macht, Ordnung in die Welt zu bringen, muss sich erstmal entscheiden: Was ist Ordnung eigentlich, welche Dinge haben wo ihren Platz und wie soll der Ort aussehen, an dem wir wohnen wollen? Bei dieser Auseinandersetzung mit der echten und ausgedachten Umwelt laufen hinter den Kinderstirnen viele sehr schöne Gedanken ab. Nichts gegen lustige Kloppereien mit frechen Raubrittern, aber wie soll aus dem Schlachtfeld wieder ein Acker werden, wenn keiner aufräumt?

Hinter den spielerischen Abläufen steckt eine intensive Auseinandersetzung mit spannenden Alltagsthemen. Wie funktioniert eine Stadt? Wer kümmert sich darum, dass wir auch nächste Woche im Park so schön spazieren gehen können? Und wo kommt das viele Zeug, das wir wegwerfen, eigentlich hin?

Es muss sich aber niemand genötigt fühlen, beim Spielen in philosophische Höhen zu entschweben. Der Nachwuchs darf mit den schicken Brummern auch einfach zwischen Bücherbergen und Regal-Hochhäusern durch die Playmobil City rattern.

Pädagogisch wertvoll: Spielen mit Müll

Ja, der Müll. Das ist ein Thema, zu dem man auch Erwachsenen oft gerne eine Playmobil-Set schenken würde. Schon die Frage, was Müll eigentlich ist, kann ganze Nachmittage füllen. Der Playmobil City Action Recycling Truck macht mit den anfallenden Abfällen hoffentlich das Richtige. Das heißt, er bringt sie zum sortieren und lässt sie in neuer Form wiederverwenden. Aber vielleicht schafft Junior die unansehnliche Ladung lieber doch zum verbrennen? Oder er kippt den ganzen Inhalt auf die große, halblegale Deponie unter dem Bettgestell.

Playmobil_Recycling-Truck

Ökologische Fragen mal bei Seite gelassen, funktioniert der Recycling Truck genau so, wie die Kids es sich vorstellen. Die Tonnen werden angehoben und kippen ihren Inhalt in den dicken Sammelbehälter. Egal, ob das nun sauberer Playmobil-Unrat ist, oder die Krümel unter dem Küchentisch. Ist der Container ausreichend zugemüllt, fährt er unter Begleitung der notwendigen Geräusche zur Abladestation. Ganz wie in echt wird dort der Container hochgekippt, der Heckaufsatz angehoben und die gesammelte Pracht kommt wieder zum Vorschein.

Wer in Begleitung seiner Kinder den Zeitpunkt für die Leerung der Altglascontainer erwischt, wird es kaum schaffen, vor dem großen Scheppern weiterzugehen. Die große Faszination steckt auch im Playmobil City Action Altglas-LKW, der mit Containern und Wegwerf-Flaschen komplett ausgestattet ist.

Der Altglas-LKW gefällt schon mit seinem riesig langen Teleskop-Kranarm. Der mächtige Ladearm lässt ihn auch für andere Einsätze gut geeignet wirken. Aus den entlegensten Ecken angelt er sich die eckigen Container.

Ich hätte es schöner gefunden, würden die gleich im Hängen über einer Lademulde ausgekippt. Diese Funktion bringt der Altglas-LKW nicht mit. Stattdessen tauscht er einen vollen gegen einen leeren Container aus, die er auf der Ladefläche postiert. Trotzdem können die leeren Container am Ladearm über geeigneten Behältnissen baumelnd mit schickem Scheppereffekt geöffnet werden. Wobei die Kunststoffflaschen nicht ganz das richtige Geräusch machen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre erfinderischen Kids nicht auf die Idee kommen, mit echten Scherben zu spielen!

Playmobil Stadtreinigung: Die Rückkehr der Straßenkehrer

Plaympbil_Stadtreinigungs-TeamIn einem berühmten Kinderbuch, das Sie alle kennen, war der Straßenkehrer Inbegriff für die Freude an der Arbeit: Ein Strich mit dem Besen, ein Atemzug, ein Schritt, dann das gleiche von vorn. Irgendwann ist die lange Straße sauber gefegt und man ist nicht mal außer Puste. Spaß macht die Straßenreinigung heute noch genau so viel. Das liegt allerdings weniger am meditativen Zen-Aspekt der Besenschwünge. Eher an der technischen Raffinesse, mit der freundliche Stadtreiniger in schickem Grün Papier, Kaugummis und allerlei interessantem Unrat zu Leibe rücken.

Die Playmobil City-Kehrmaschine wirkt kompakt und gelungen. Vor allem in Anbetracht des günstigen Preises. Der Kehraufsatz dreht sich beim fahren, wobei glattes Parkett Schwierigkeiten macht. Und mit einem Hebel im Fahrerhaus kann er sogar rauf und runter gefahren werden. Die Lademulde lässt sich öffnen und zum entleeren auch ankippen. Das Maschinchen sammelt mit seinen Bürsten zwar nicht den Dreck in die Mulde. Aber das wäre für diesen günstigen Preis auch sehr viel verlangt.

Für die Grünflächen steht der Stadtreinigung ein hübscher Rasenmäher zur Verfügung. Das ist einer dieser selbstfahrenden Aufsitz-Rasenmäher, wie ihn Papa schon immer für den Kleingarten haben wollte. Er wird von einem Service-Fahrzeug mit Anhänger zum Einsatzort gebracht. Das macht nicht nur beim Rasenmähen Spaß. Der Anhänger kann auch für viele andere kleine Playmobil-Fahrzeuge verwendet werden. Damit kommt mit dem Servicefahrzeug gleich noch ein sehr vielseitiges Vehikel ins Haus.

Und schließlich kümmert sich das Stadtreinigungs-Team um alles, was sonst noch liegen geblieben ist. In sorgfältiger Handarbeit sammeln die fröhlichen Putzteufel jedes Fitzelchen vom Boden auf.

Da könnten sie ganz nebenbei noch ein wenig der alten Straßenkehrer-Romantik ins Spiel bringen. Doch dazu muss man ihnen erstmal das furchtbare Puste-Gerät aus den Händen nehmen. Das macht im Original ja nur Lärm, Staub und Abgase und pustet am Ende den Dreck weniger gründlich voran, als es ein ruhiger, geschickter Besen tut.

Also, wenn es nach mir geht, gleich in die Tonne damit. Und dann darf gekehrt werden, wie schon vor hundert Jahren. Keiner weiß das besser, als Beppo Straßenkehrer aus Michael Endes „Momo“: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude. Das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Lassen Sie Ihre Kinder spielerisch Ordnung in ihre Welt bringen. Auch, wenn diese Ordnung für Sie nicht immer leicht zu erkennen ist. Denn das macht Freude. Und so soll es sein!

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Lena

Lena

Die passionierte Lifestyle-Bloggerin und Redakteurin würde ihre Wohnung am liebsten jede Woche auf den Kopf stellen.

In drei Worten bin ich:

Verträumt, verspielt, aber absolut verlässlich.

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Zur Geburt habe ich einen kleinen Igel von Steiff bekommen. Der hatte aus irgendeinem Grund keinen Namen... war aber immer in der gleichen Ecke meines Bettes gesessen und hat auf mich aufgepasst.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als Kind waren diese weißen, schlichten Windeltücher mein liebster Kuschelfreund. Jedes Mal, wenn meine Mama es gewagt hat, sie zu waschen, saß ich heulend vor der Waschmaschine.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Es ist keine Spielzeug-Erfindung im eigentlichen Sinn. Ich mochte als Kind die "Gummibären-Bande" immer sehr gerne und die hatten einen sehr coolen Schnelltunnel - so eine wollte ich auch immer haben!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

... mit meiner Kindheits-Freundin wieder den ganzen Tag auf unserem selbstgebauten Baumhaus verbringen und so etwas wie Verpflichtungen und Zeitdruck nicht kennen ...

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Als Kind habe ich es geliebt, wenn Sperrmüll gesammelt wurde. Dann bin ich durch die Straßen gezogen, habe mitgenommen, was ich habe wollte und habe mir auf den freien Garagen-Dächern meine ersten Wohnungen eingerichtet. Das war toll. Nur meine Eltern und die Eigentümer der Garagen fanden das nicht ganz so spaßig.

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