Happy Birthday, Playmobil

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– Von Zirndorf in die ganze Welt

Als 1974, also vor genau 40 Jahren, Horst Brandstätter seine bunten Plastikfiguren auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorstellte, begann eine neue Ära für das Systemspielzeug. Der große Erfolg von Playmobil gibt dem Visonär Brandstätter recht, doch ursprünglich produziere Brandstätters Unternehmen Großkunststoffartikel wie Dachverkleidungen, Kindermöbel usw. Da die Ölkrise und steigende Ölpreise ein Problem waren und den Kunststoffpreis verzehnfachten, sattelte das Unternehmen kurzerhand um und stellte die heute weltberühmten Kunststoff-Welten – die ja viel weniger von dem teuren Rohstoff benötigen – her. Somit wurde aus der Not eine Tugend und diese wird dieses Jahr 40.

Was vor 40 Jahren mit den Spielwelten „Baustelle“, „Wilder Westen“ und „Ritterzeit“ begann, ist mittlerweile auf über 20 bunte Playmobil Spielwelten, die man im Onlineshop von GALERIA Kaufhof bestellen kann angewachsen. Anlässlich des Jubiläums haben wir hier ein paar interessante Fakten und Kuriositäten rund um die einzigartigen Spielfiguren zusammengesammelt:

  • In 40 Jahren Playmobil-Geschichte haben nicht weniger als 2,7 Milliarden der bunten Spielfiguren ihren Weg in die Kinderzimmer (und Sammlerhände) gefunden.
  • Jede Playmobilfigur ist 7,5 Zentimeter groß und besteht aus sieben Teilen. Aneinandergereiht würden alle bisher verkauften Figuren 3,4 Mal um den Äquator reichen.
  • Während die Weltbevölkerung um 2,6 Menschen pro Sekunde wächst, erblicken ganze 3,2 neue Plastikfiguren pro Sekunde das Licht der Welt.
  • Auf der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg bekam die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ihr Ebenbild als Playmobilfigur mit schwarzem Kurzhaarschnitt und schwarz-rotem Dirndl überreicht.
  • Aigner war keineswegs die erste Politikerin, die als Playmobilfigur dargestellt worden ist. So bekam Horst Seehofer im Wahlkampf-Jahr 2006, der im Zuge seiner Franken-Tour den Hauptsitz Playmobils im mittelfränkischen Zirndorf besuchte, eine Playmobil Angela Merkel Figur überreicht.
  • Ebenfalls 2006 hat Playmobil mit einer eigenen Version des Magdeburger Reiters, ein steinernes Standbild aus der Zeit der Staufer und Wahrzeichen der Stadt, erstmals ein historisches Stadtwahrzeichen porträtiert. Anlass war die 29. Ausstellung des Europarates „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ in Magdeburg.
  • Es gibt drei Hörspielserien zum Thema Playmobil: „Professor Mobilux“, „Playmobil“ und „Die Playmos“.
  • Jährlich werden Sonderpackungen für GALERIA Kaufhof produziert, die nur dort erhältlich sind.
  • Schöpfer und Vater der weltberühmten Figuren Hans Beck konnte den 40. Geburtstag seiner Kreation leider nicht mehr miterleben, er starb 2009.
  • Mehr als 100 Briefe von Kindern mit Wunschzetteln und Ideen für neue Figuren – teils mit detaillierten Zeichnungen – gehen monatlich bei Playmobil ein. Da die Kinder die wichtigsten Kunden sind, wird jeder Brief beantwortet.
  • Anders als beispielsweise Lego, weigert sich Playmobil Lizenzen für Hollywood-Filme wie „Harry Potter“ oder „Herr der Ringe“ zu erwerben. Playmobil soll die Fantasie anregen und zeitlos sein. Allerdings reagiert das Unternehmen durchaus auf mediale Trends. So wurde passen zu „Fluch der Karibik“ die Piratenreihe erweitert, die Western-Welt erlebte zusammen mit Disneys „Lone Ranger“ einen neuen Aufschwung und die Wiederentdeckung der Dinosaurier bei Playmobil war wohl Blockbustern wie „Jurassic Park“ geschuldet.

playmobilMan sieht also, in 40 Jahren Unternehmens-Geschichte kommt einiges an Wissenswertem zusammen. Wir wünschen dem Jubilar nochmals alles Gute und hoffen, dass auch zukünftige Kindergenerationen noch mit der heilen Plastikwelt von Playmobil ihre Fantasie beflügeln werden. Aprops Fantasie: Wie sehr Playmobil die eigene Kreativität anheizen kann sieht man auch in dem Fotografen Richard Unglik. Der französische Künstler stellte bereits verschiedene historische Großereignisse mit Playmobilfiguren nach und widmet sich in seinem neusten Projekt nun der Kunst. Klassische Gemälde von Van Goghs Selbstportait bis zu Andy Warhols Popart-Marilyn-Monroe kann man in Playmobil nachgestellt noch bis zum 25.Mai im Schloss Chillon in der Schweiz unter dem Namen „Das imaginäre Museum aus Playmobil“ bestaunen.

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