Der Star Wars Guide: Die Weltraum-Saga für Einsteiger

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Star Wars in aller Kürze? Da können sich Kenner nur schwer zwischen Schmunzeln und Empörung entscheiden. Star Wars trägt nicht zu Unrecht den Titel der größten Saga der Welt. Wenn das Universum unendlich ist, dann ist es Star Wars umso mehr. Nichtsdestotrotz gibt es hier die Saga im Überblick. Erfahren Sie im ersten Teil des Star Wars-Guides für Einsteiger, was diese Geschichte so besonders macht!

Star Wars ist ein Phänomen. Wer das Science-Fiction-Epos von George Lucas beschreiben will, kommt um Superlative nicht herum: Star Wars Spielzeug und Fanartikel bilden das erfolgreichste Filmfranchise aller Zeiten. Die Geschichte gilt als die größte Saga der Welt und eine der bekanntesten Geschichten seit Homers Odyssee und der Artussage.

Sätze wie „Ich bin dein Vater, Luke!“ und „Möge die Macht mit dir sein!“ gehören zum kulturellen Erbe des modernen Kinos. Millionen bekommen Gänsehaut, wenn zu Beginn jeder Episode der gelbe Lauftext erscheint. Grundschüler diskutieren die weniger bekannten Aspekte der Jedi-Religion und Darth Vader hat eine fantastische Karriere vom schwarzen Ritter zur Popikone geschafft.

Ein Ritterepos zwischen den Sternen

Lego Star Wars Tie Fighter_GALERIA KaufhofWie ist George Lucas das gelungen? Mit einem sehr einfachen und uralten Rezept. Star Wars erzählt vom Kampf Gut gegen Böse. Der wird zwischen den Sternen und auf fernen Planeten ebenso ausgefochten, wie in den Tiefen der Seele  der Protagonisten.

Lucas setzt seine epische Erzählung aus uralten Motiven zusammen und schickt jeden seiner Helden auf eine Reise, auf der sie zuallererst sich selbst finden müssen. Angesichts der Erzählweise und der Themen ist Star Wars den mittelalterlichen Mythen und Sagen, näher als der modernen Science Fiction. Nicht umsonst stehen im Zentrum des Geschehens archaische Ritterorden, die einen Kampf, wenn er unvermeidbar ist, am liebsten mit dem Schwert austragen. Und in den entscheidenden Momenten geht es immer um den richtigen Umgang mit der „Macht“: Die fantastische Lebenskraft, die beinahe magisch erscheint, jedes Ding und jedes Lebewesen im Star Wars-Universum durchdringt und eine helle und eine dunkle Seite hat.

Star Wars ist auch eine hinreißende Lovestory und eine dramatische Familiengeschichte. Die Saga ist überreich an unvergesslichen Charakteren. Und zu guter Letzt hat sie ein fantastisches Bühnenbild: Die unendliche Weite einer fernen Galaxie, in der alles möglich ist.

Zwei Trilogien und eine gewöhnungsbedürftige Reihenfolge

Erzählt wird die Saga vor allem in den großen Kinofilmen, die als Episoden I bis VI bekannt sind. Die teilen sich in zwei Trilogien auf und sorgen bei Einsteigern regelmäßig für Verwirrung. Denn aus Gründen, an denen immer etwas Geheimnisvolles bleibt, behandelt George Lucas in den drei älteren Filme zunächst den Ausgang der Geschichte. Wie alles begann, wird in den neueren Filmen um die Jahrtausendwende herum erzählt. Lucas‘ offizielle Begründung lautet, dass Ende der Siebziger die Möglichkeiten der Tricktechnik für die Verfilmung der ersten Episoden noch nicht ausreichten.

Die Star Wars-Saga startete 1977 mit „Krieg der Sterne“. Bei der ersten Version des Films vermied das Studio noch, die Nummer der Episode in den Titel zu integrieren. Erst später in einer Wiederveröffentlichung bekam der älteste Teil den offiziellen Titel „Episode IV: Eine neue Hoffnung“.

Der nächste Teil „Das Imperium schlägt zurück“ kam 1980 schon offiziell als Episode V in die Kinos. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss es den Plan gegeben haben, die Saga mit drei davor angesiedelten Filmen zu vervollständigen. „Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ schloss 1983 die ursprüngliche Trilogie ab. Wenn von den alten Filmen gesprochen wird, ist damit also die Handlung am Ende der Geschichte gemeint.

Die neuere Trilogie startete 1999 mit „Episode I: Die dunkle Bedrohung“. Im Jahr 2002 erschien „Episode II: Angriff der Klonkrieger“. Und 2005 stand am Ende von „Episode III: Die Rache der Sith“ die Geschichte in der Wüste von Tantooine an jenem Punkt, an dem der erste Film 1977 begonnen hatte.

Eine echte Saga hat weder Anfang noch Ende

Doch eine wirkliche Saga kennt weder Anfang noch Ende. Mit Büchern, Animationsserien und Videospielen wächst der Star Wars Kosmos unaufhörlich. Einige dieser Geschichten spielen 25.000 Jahre vor den Geschehnissen um Anakin und Luke Skywalker, andere über hundert Jahre später. Mit der Anthology-Reihe ist sogar eine Filmtrilogie geplant, die als Spin-Offin in der Zeit zwischen Episode III und IV angesiedelt sein wird. Autoren und sogar die Fans können Einfluss auf die Entwicklung dieses „Erweiterten Universums“ nehmen. Wobei zentrale Fragen nach wie vor nur George Lucas selbst entscheiden darf.

Star Wars Lichtschwerter_GALERIA KaufhofInzwischen hat Lucas die Rechte am Star Wars-Franchise an den Disney-Konzern verkauft. Bei den Generationen von Fans rief das gemischte Reaktionen hervor. Viele erwarten allerdings mit Hochspannung den nächsten Star Wars-Film „Episode VII: Das Erwachen der Macht“. Der wird die Geschichte endlich weiter erzählen und Auftakt zu einer neuen Trilogie sein.

Bei Disney entschied man 2014, dass die Geschichten des Erweiterten Universums nicht mehr zum offiziellen Star Wars-Kanon gehören sollten, sondern unter dem Namen Star Wars Legends unabhängig weiter geführt werden. Deshalb erzählen allein die Episoden I – VI und die erfolgreichen Animationsserien „Star Wars: The Clone Wars“ und „Star Wars: Rebels“ die offizielle Geschichte um den Krieg der Sterne.

Star Wars ist ein großartiger Erzählkosmos und ein Kulturphänomen ohne Gleichen. Lernen Sie im nächsten Teil in kompakter Form die Handlung aller sechs Episoden kennen!

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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