VTech Lernspielzeug: Spannung auf Knopfdruck

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Wenn es Batterien hat, ist es gut: Nach diesem Prinzip suchen sich viele Kinder ihr Spielzeug aus. Und folgen dabei instinktiv dem Beispiel der Erwachsenen, die ihnen mit Smartphone und Tablet in der Hand den Weg in die Zukunft weisen.

Hinter der erfolgreichen Marke VTech steht ein Computerhersteller aus Hong Kong, der sich verstärkt auf digitales Lernspielzeug für Kinder spezialisiert. Technikaffine Kids, die alles lieben, das auf Knopfdruck wackelt, spricht und Geräusche macht, dürften leicht für V-Tech Lernspielzeug zu begeistern sein.

In den knallbunten Kunststoffgehäusen der VTech Computer steckt allerdings nicht nur lustig leuchtender Spielkram. Als Hersteller von Lernsoftware und Spielzeug für die Vorschulbildung formuliert V-Tech auch einen deutlich pädagogischen Anspruch.

Interaktives, vernetztes Lernen und der selbstverständliche Umgang mit digitaler Technik gehören unweigerlich zu einer modernen Schullaufbahn. Da ist es nur verständlich, dass Eltern sich für ihre Kinder wünschen, dass sie einen einfachen Zugang zu diesen Technologien bekommen. Erst recht, wenn die Kinder uns Erwachsene ständig im Umgang mit Smartphone, Tablet und Notebook erleben. Dafür möchte V-Tech geeignete und attraktive Produkte anbieten.

Dass vollwertiges Spielen und Lernen auch im 21. Jahrhundert immer ein echtes Erlebnis mit allen Sinnen sein muss, versteht sich von selbst. Nie werden digitale Bilder ein Ersatz dafür sein, Holz und Erde mit den eigenen Fingern zu begreifen. Doch als interessante Ergänzung und Einführung in die vernetzten, multimedialen Welten bieten die Lerncomputer und Lernspielzeuge von V-Tech viele Möglichkeiten.

Fast wie Papas Tablet – Der Storio Lerncomputer

vtech-storioDer Schwerpunkt des VTech Programms liegt auf den Lerncomputern. Das Flaggschiff von VTech ist der Storio, der aktuell werbewirksam als 3S vertrieben wird. Die verschiedenen, vorinstallierten Spiele und Programme bieten vielfältige Möglichkeiten, mit dem Geschehen auf dem Bildschirm in Interaktion zu treten.

Der Storio Lerncomputer besitzt ein 5 Zoll Touch-Display und lässt sich wie ein ausgewachsenes Tablet bedienen. Das Angebot der 18 Apps, die der Storio von Haus aus mitbringt, ähnelt dem Funktionsangebot, das viele Nutzer auf dem Desktop ihres PCs gewohnt sind.

Eine Nachrichten-App lässt Texte, Bilder und Tonaufzeichnungen im kindersicheren W-LAN-Netzwerk versenden. Kreativprogramme laden zum malen und bearbeiten von Bildern ein. Neben dem E-Book-Reader sind auch Mikrofon und Kamera an Bord. Die letztere schafft zwar nur zwei Megapixel. Doch aus den Bildern lassen sich einfach kleine Animationen kreieren und gleich an Mamas Smartphone senden.

Die Verbindung zur großen, weiten Welt ermöglicht ein Internetbrowser, der leicht zu bedienen und durch vorausgewählte Websites auch kindersicher ist. Und über das VTech Download-Portal gibt es viele weitere Apps und Spiele, wenn die vorinstallierten Möglichkeiten einmal ausgeschöpft sein sollten.

Im Großen und Ganzen halten die Kinder damit ein Gerät in der Hand, das wenn nicht mit der Leistung, so doch mit seinem Funktionsangebot richtig ernst genommen werden will. Wer seinen Kindern schon im Kindergarten den eigenen Computer gönnen, aber dafür kein ausgewachsenes Smartphone einsetzen möchte, kann sich gern den V-Tech Storio ansehen.

Die Schulstart-Laptops und XL-Laptops verstehen sich im Gegensatz zum Storio nicht als Gegenstück zu Papas Tablet. Diese Lerncomputer sind mit einem recht altertümlichen Monochrom-Display ausgestattet, das auch ein wenig zu dunkel ist. Hier stehen die vorinstallierten Inhalte im Vordergrund. Eine breite Auswahl an einfachen Lernspielen vertieft die Stoffe der 1. und 2. Klasse und trainiert nebenbei den Umgang mit Maus und Tastatur.

Die Digicam für den Nachwuchs

betch-kidizoomZu den beliebtesten Stücken aus dem VTech-Programm gehört die Kidizoom Kinderkamera. Wie mit seinem Storio-Tablet gibt VTech auch hier Kindern ein Stück Technik in die Hand, das richtig funktioniert und das gleiche kann, wie die Geräte von den Großen. Nicht unbedingt in der gleichen Qualität. Doch wenn solche Ansprüche eine Rolle spielen, geht die Zeit für Lernspielzeug sowieso allmählich dem Ende entgegen.

Bis dahin lassen sich mit der robusten Kidizoom nette Schnappschüsse schießen. Wie im Storio ist hier zwar auch nur die zwei Megapixel Kamera verbaut, doch gut erkennbar sind die Gesichter auf den Bildern im JPG-Format durchaus. 300 Bilder oder 10 Minuten Video passen auf den internen Speicher. Ein Micro-SD-Slot und USB-Anschluss runden das Bild ab. Schön wäre ein optischer Zoom gewesen, der bei Kinderkameras anderer Hersteller in einer vergleichbaren Preisklasse durchaus drin ist.

Die technische Einfachheit der Kidizoom ist aber zweitens. Schließlich geht es bei VTech um Lernspielzeug. Und spielen lässt sich mit dem kleinen Stück Elektronik. Die geschossenen Bilder können gleich auf dem Gerät in verschiedenen Modi bearbeitet werden. Wird das langweilig, gibt es noch einen Musikplayer und einige Spielchen für zwischendurch.

Als Einführung in die professionelle Fotografie hat VTech seine Kidizoom nicht konzipiert. Aber für eine zwanglose Erfahrung im Knipsen von coolen Schnappschüssen und als witziger und robuster Reisebegleiter macht sie eine wirklich passable Figur.

Digitale Accessoirs für die Kleinsten

Neben diesen beliebten Teilen kann das VTech Lernspielzeug-Sortiment ganze Kinderzimmer mit lustigen, bunten, piepsenden Geräten füllen. Sprechende Kuscheltiere wollen gehegt werden und steigen im RP-Stil bei entsprechender Pflege sogar Stufen auf. Ein Puppenwagen hat seiner Besitzerin ebensoviel zu sagen, wie das geheime, elektronische Kiddisecrets-Tagebuch.

vtech-tututVon der Smart Watch bis zum Tut Tut Baby Flitzer haucht VTech praktisch jedem erdenklichen Accessoir elektronisches Leben ein. Und auf Knopfdruck sind die Kids für ein paar Minuten nicht gelangweilt. Sollten die bewegten Bilder und die digitalen Herausforderungen irgendwann mal nicht mehr ziehen, dann gibt es ja immer noch einen Hof zum Fußball spielen.

In VTech Lernspielzeug stecken viele elektronische Spielereien, die den Nachwuchs konsequent auf das Leben mit Smartphone und Notebook vorbereiten. Nur die wirkliche Welt kann auch ein noch so cleverer Lerncomputer nicht ganz ersetzen.

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Peter

Ist passionierter Geschichtenerzähler mit einer Vorliebe, alte Spiele neu zu entdecken.

In drei Worten bin ich:

Geschichtenerzähler, Spieleerfinder und Aushilfs-Abenteurer

So hieß mein liebstes Kuscheltier als Kind:

Moritz. So heißt er immer noch. Sitzt grad hier hinter mir.

Ohne dieses Spielzeug konnte ich damals das Haus nicht verlassen:

Als ich klein war, haben wir auf Bretterstapeln und Bäumen gespielt. Hammer und Nägel waren super wichtig. Später ging es nirgendwohin ohne meine Mundharmonika, kein klassisches Spielzeug, spielt sich aber klasse.

Von dieser Spielzeug-Erfindung träume ich bis heute:

Ich entdecke lieber gute und gerne auch alte Spiele. Ich träume davon, das alles mal in Ruhe mit Freunden auszuprobieren!

Wäre ich heute noch mal Kind, würde ich auf jeden Fall:

Ständig mit Freunden unterwegs sein. Zusammen spielt es sich eben am besten. Mit und auch ohne Zeug.

Von dieser Kindheitserinnerung werde ich mich nie trennen:

Ich war sechs oder sieben, meine Schwester acht. Wir hatten einen winzigen Puppenherd, der richtig heiß geworden ist. Darauf haben wir echtes Essen gekocht! Nicht lecker, aber unglaublich spannend.

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