Parfum-Berater: So finden Sie den richtigen Duft!

Der richtige Duft krönt jeden Look und unterstreicht die eigene Persönlichkeit. Die Suche nach einem neuen Parfüm gestaltet sich daher oftmals langwierig – schließlich soll das gewählte Duftwasser perfekt passen und zu vielen Gelegenheiten tragbar sein.

Was ist aber eigentlich der Unterschied zwischen einem Eau de Toilette und einem Eau de Parfum? Und was ist mit dem Begriff Herznote gemeint? Damit sich die Suche nach eurem nächsten Lieblingsparfüm ein wenig einfacher gestaltet, wurden im Folgenden die wichtigsten Duft-Begriffe kompakt zusammengefasst! 


Eau de Toilette, Eau de Parfum und Co: Die wichtigsten Duft-Konzentrationen

Eau de Toilette, Eau de Parfum oder Eau Fraiche – wonach richtet sich die Einteilung und welche Eigenschaften stecken eigentlich hinter den Bezeichnungen? Im Folgenden erfahren Sie weshalb Parfum nicht gleich Parfum ist und wie Sie die verschiedenen Duft-Konzentrationen am besten anwenden.

Eau de Toilette

Die Menge purer, unverdünnter Duftöle, die in einem Flakon Verwendung findet, gibt den verschiedenen Parfüm-Konzentrationen ihren Namen. So ist in einem Duft, der als Eau de Toilette verkauft wird, in der Regel eine maximal 6- bis 8-prozentige Konzentration reiner Essenzen verarbeitet. Dies macht das Eau de Toilette zu einem starken, aber doch noch nicht allzu intensivem Duft, der sowohl tagsüber als auch abends gut funktioniert.

Eau fraiche

Düfte, die als Eau Fraiche bezeichnet werden, verfügen über eine sehr kleine Menge an puren Duftölen. So beträgt die Konzentration dieser wertvollen Essenzen im Eau Fraiche nur 1 bis 3 Prozent. Durch diese niedrige Konzentration verflüchtigt sich die Wirkung dieser leichten Düfte sehr schnell, sodass sie nach Möglichkeit mehrfach am Tag aufgesprüht werden sollten um ihre Wirkung zu erhalten.

Eau de Parfum

Ein Eau de Parfum ist höher dosiert als ein Eau de Toilette. Mit 8 bis 12 Prozent reiner Duftstoffe eignet sich diese Parfüm-Variante daher auch primär für abendliche Gelegenheiten, da die Wirkung tagsüber schnell zu intensiv wirkt. Aufgrund dieser hohen Konzentration sollte das Eau de Parfum nur sehr sparsam verwendet werden. 1 bis 2 Sprühstöße auf gut durchbluteten Körperpartien (wie Handgelenke oder Nacken) reichen für den täglichen Gebrauch vollkommen aus.

Extrait Parfum

Ein Duft, der als Extrait Parfum bezeichnet wird, verfügt mit bis zu 30 Prozent über die höchst mögliche Konzentration reiner Duftöle. Diese sehr kostbaren Parfüms werden aufgrund ihrer wertvollen, hoch dosierten Essenzen oftmals nur in sogenannten Splash-Flakons verkauft, die über keinen Zerstäuber verfügen. Das wertvolle Duftwasser wird stattdessen mit dem Finger aufgetupft. Dabei reicht es vollkommen, die Fingerspitze ein Mal kurz mit dem hochdosierten Parfüm zu benetzen und den Tropfen anschließend am Hals aufzutragen, um garantiert den ganzen Tag anhaltend betörend zu duften. 

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Die vier Duft-Familien

Neben der Unterscheidung nach verschiedenen Konzentrationen der Düfte – siehe oben – werden Parfums zusätzlich in vier Duft-Familien eingeteilt: floral, fruchtig, holzig oder orientalisch. Was das zu bedeuten hat, erfahren Sie im nächsten Abschnitt. 

Florale Essenzen

Die möglichen Duft-Essenzen, die sich in einem Parfüm befinden können, werden in vier Richtungen unterteilt. Die sehr verbreiteten, sogenannten floralen Essenzen basieren dabei hauptsächlich auf Rosen- oder Jasmin-Auszügen und finden sich vorwiegend in leichten Damendüften.

Fruchtige Essenzen

Die sehr beliebten Frucht-Essenzen finden sich oftmals in Parfüms, in denen auch florale Noten verwendet werden. Frucht-Essenzen garantieren ein leichtes, fröhlich anmutendes Duft-Erlebnis und basieren in der Regel auf Zitrus-, Pfirsich- oder Himbeer-Auszügen.

Holzige Essenzen

Holzige Duft-Essenzen sind oft Teil der Basis-Note schwerer, intensiver Düfte, da sie im Gegensatz zu floralen und fruchtigen Essenzen sehr lange auf Haut und Haar haften. Dabei basieren holzige Essenzen primär auf Lavendel-, Moschus- oder auch Leder-Auszügen.

Orientalische Essenzen

Die sogenannten orientalischen Duft-Essenzen sind ebenfalls vorwiegend Bestandteil intensiver, schwerer Parfüms. Orientalische Noten haben eine sehr sinnliche Wirkung und sind daher primär für abendliche Gelegenheiten geeignet. Zu den am meisten verwendeten orientalischen Essenzen gehören Auszüge aus Vanille, Ambra oder Harz.

Die drei Duft-Noten

Jedes Parfum, egal welcher Duft-Familie es angehört, besteht aus drei Duftnoten – der Kopfnote, der Herznote und der Basisnote. Jede Note beschreibt eine bestimmte Komponente, die einen wesentlichen Bestandteil des Parfum-Dufts ausmacht. 

Die Kopfnote

Jeder Duft setzt sich aus insgesamt drei verschiedenen Noten zusammen, die sich nach dem Auftragen schrittweise entfalten. Der Begriff Kopfnote beschreibt dabei die allererste Duft-Wirkung, die sich sofort nach dem Aufsprühen entwickelt. Diese erste Note haftet in der Regel nur kurz auf Haut und Haar und verflüchtigt sich binnen 15 bis 30 Minuten.


Die Herznote

Die Herznote beschreibt jene Duft-Komponenten, die sich nach der Kopfnote entfalten und anschließend über mehrere Stunden wahrnehmbar bleiben. Sie ist das sprichwörtliche „Herz“ eines Parfüms, das den Charakter eines Dufts wesentlich bestimmt. Um also einen wirklich passenden Duft für sich zu finden, empfiehlt es sich ein Parfüm solange auf der Haut zu belassen, bis die Herznote komplett entfaltet ist (also spätestens nach 30 Minuten).


Die Basisnote

Die Basisnote beschreibt den ruhigen, subtilen Untergrund auf dem Kopf- und Herznote thronen. Sie bildet einerseits den Hintergrund und andererseits den Abschluss jedes Duft-Bouquets, da sie ebenfalls über mehrere Stunden auf der Haut verbleibt. Sie ist jedoch lange nachdem Kopf- und Herznote- verflogen sind noch dezent wahrnehmbar.