Welches Kinderfahrzeug eignet sich für welches Alter?

Kinderfahrzeuge sind wundervoll und praktisch. Das bereifte Spielzeug lockt Ihre Sprösslinge nach draußen an die frische Luft, es fördert Bewegung, Koordination und unterstützt die motorische Entwicklung. Rutschen, Schieben, Treten: Mit Roller, Fahrrad und Laufrad wird der Fußweg zum Spielplatz und der Spaziergang zum Abenteuer. Die renommierten Hersteller von Fahrzeugen für Kinder wie BIG, Puky oder Hudora haben stets den Finger am Puls der Zeit. Sie entwickeln die bekannten Produkte ständig weiter und bringen neue Artikel auf den Markt.

Doch welches Kinderfahrzeug passt zu meinem Kind? Ab welchem Alter eignet sich ein Bobby Car? Wann kann es Fahrrad oder Roller fahren? Was ist besser: Laufrad oder Dreirad? Holz oder Kunststoff? GALERIA Kaufhof beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Kinderfahrzeuge. Da sich jedes Kind individuell entwickelt, handelt es sich bei allen Angaben um Richtwerte.

Kinderfahrzeuge ab 1 Jahr

Die Hersteller empfehlen das Bobby Car ab ca. 12 Monaten – es eignet sich sowohl für In- als auch für Outdoor-Spaß. Kinder, die die Technik noch nicht ganz beherrschen, rutschen mit dem vierrädrigen Gefährt einfach über den Boden – daher der Begriff Rutschauto. Denn Hauptsache es geht voran. Die ergonomische Form begünstigt die Entwicklung der Motorik, und das TÜV-Siegel garantiert geprüfte Sicherheit.

Kinderfahrzeuge ab 2 und 3 Jahre

Auf den Rutscher folgt meist das Dreirad oder das Laufrad. Das hängt von den Vorlieben Ihres Kindes und seiner Entwicklung ab. Die Perspektive ändert sich und weitere motorische Fähigkeiten bilden sich aus. Außerdem heißt es: Geschwindigkeit kontrollieren, Richtung wechseln und das Gleichgewicht halten. Beliebte Marken wie Puky finden Sie in unserem Shop.

Kinderfahrzeuge ab 3 Jahre

Den Roller oder Tretroller kennen viele Eltern noch aus der eigenen Kindheit. Obwohl ihn einige durch Laufrad oder zu frühes Fahrradfahren ersetzen, ist er ideal für den Einstieg in die rollende Fortbewegung. Rollerfahren gilt als hervorragende Vorbereitungen auf das Radfahren, und die zu beherrschenden Bewegungsabläufe sind wesentlich komplexer als beim Laufrad. Praktisch: Selbst wenn die Kinder längst Profis auf dem Rad sind, kurven sie noch gern mit dem Roller herum. Er hat damit eine lange Nutzungsdauer.

Pädagogen empfehlen das Radfahren nicht vor dem 3. Lebensjahr. Einige Experten sprechen die Empfehlung sogar erst für ein Alter von 5 Jahren aus. Erst dann ist die Grobmotorik voll ausgeprägt. Entscheidendes Kriterium ist der Entwicklungsstand Ihres Kindes.

In einer Sache sind sich alle Fachleute einig: Keine Stützräder! Sie verhindern die Schulung des Gleichgewichtssinns und geben ein vermeintliches Sicherheitsgefühl. Außerdem vermitteln sie eine falsche Kurvenhaltung.

Die Größe des Rahmens für das richtige Kinderfahrrad hängt von der Körpergröße, der Schrittlänge (Innenbeinlänge), dem Alter und den motorischen Fähigkeiten ab. 12 Zoll ist die kleinste Rahmengröße. Anschließend folgen Zweier-Schritte. Bei 24 oder 26 Zoll spricht man bereits von einem Jugendrad. In einem Alter von ca. 8 Jahren ist beispielsweise 20 Zoll eine gängige Größe für ein Kinderrad.