Bourbon Whiskey: Die Originale aus Kentucky und Tennessee

Bourbon Whiskey hat eine Geschichte, die man schmecken kann. Lesen Sie, was das Besondere am Whisky ist und woher der Bourbon seinen französischen Namen hat! Kentucky Straight Bourbon und Tennessee Whiskey finden Sie bei GALERIA Kaufhof!

Bourbon Whiskey wird in den Südstaaten der USA hauptsächlich aus Mais gebrannt. Seine Geschichte reicht von den staubigen Saloons des wilden Westens bis zu den Schmugglergangs der Ära der Prohibition. Heute ist der Straight Bourbon eine der bekanntesten Spezialitäten der Südstaaten. Und nach wie vor steckt in jeder Flasche steckt Erfahrung, Tradition und die Handwerkskunst des Brennmeisters.

Die Bezeichnung Bourbon stammt ursprünglich von dem französischen Königshaus, dessen Kolonie die Südstaaten lange Zeit waren. Ob der Name nun auf die Bourbon Street in New Orleans zurückgeht, wo die Fässer für den Export verladen wurden, oder auf das Bourbon County im Staat Kentucky? Das weiß heute niemand so genau.

Mais und Holzkohle für besonders milden Geschmack

Die Bedingungen für Brennereien sind in Kentucky sehr günstig. Das Korn wächst satt und weiches, eisenarmes Wasser aus den regionalen Kalksteinschichten eignet sich hervorragend zum Brennen. Klassisch wird das Korn zunächst gemälzt, fermentiert und schließlich destilliert. Als Malt werden die amerikanischen Whiskey in Abgrenzung zum Scotch aber nicht bezeichnet. Echter Bourbon muss zu mindestens 51 Prozent aus Mais bestehen. Der Rest kann Gerste, Roggen oder anderes Getreide sein. Bei einem Brand, der vorrangig aus Roggen besteht, spricht der Kenner vom Rye. Meist verwenden Bourbon-Brennereien die Coffey Still im Patent-Brennverfahren. Aber auch Brennblasen von der Art einer irischen Pot Still sind im Gebrauch.

Der New Make reift dann in frischen Eichenfässern, den Barrels. Bei diesem Finish gibt es eine Besonderheit, die den Bourbon von anderen Whiskey-Sorten unterscheidet. Die Fässer werden innen ausgebrannt, damit die Oberfläche verkohlt. Die so entstehende Holzkohleschicht filtert den Brand während der Reifung. Das intensiviert die Aromabildung und beeinflusst auch die spezifische, rötliche Färbung.

Für die Alterung gibt es beim Bourbon keine Mindestvorgaben. Bei einer Lagerung unter vier Jahre ist aber die Angabe des jüngsten Brandes auf dem Etikett verpflichtend. Anders sieht das bei echtem Straight Bourbon aus. Der Straight verbringt mindestens zwei Jahre im Fass. Auch darf er nicht mit anderen Destillaten angereichert sein. Farbstoffe und Aromen sind ebenfalls nicht zugelassen. Blends dürfen Zusätze enthalten und werden häufig mit neutralen Grains angereichert. Auch ein Bourbon Blend muss zu mindestens 51 Prozent Straight Bourbon enthalten.

Kentucky Bourbon und Tennesse Whiskey

Im Bundesstaat Kentucky liegt Bourbon County. Der Bourbon-Trail führt Kenner und neugierige Touristen entlang der Zentren Louisville, Lawrenceburg und Lexington zu den bekanntesten Brennereien. Und die meisten Marken produzieren in Kentucky. Darunter die bekannten Namen Jim Beam, Maker's Mark, Four Roses und Wild Turkey.

Aber auch der Bundesstaat Tennessee ist für die Bourbonproduktion von Bedeutung. Das liegt vor allem an einer Marke: Jack Daniels ist der meistverkaufte amerikanische Whiskey und neben Jim Beam die bekannteste Marke weltweit.

Eine eigene Besonderheit des Labels ist die Filterung durch eine mehrere Meter starke Holzkohleschicht, die dem Getränk seinen charakteristischen, milden Geschmack verleiht. Anschließend reift ein Jack Daniels Tennessee Whiskey noch einmal mindestens vier Jahre im Eichenfass. Obwohl jeder Jack Daniels die Vorgaben für einen Straight Bourbon Whiskey erfüllt, vermarktet sich die das Produkt aus Tennessee selbstbewusst als Tennessee Whiskey. 

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