Gin: Der Gentleman trinkt London Dry

Der aromatische Gin gehört zu den wichtigsten Bränden an der Bar. Ohne ihn gibt es weder Martini noch Tom Collins und auch keinen Gin Tonic. Erfahren Sie, was einen London Dry vom Old Tom Gin unterscheidet. Und bestellen Sie Gordon's, Beefeater und Bombay Sapphire bei GALERIA Kaufhof!

Tom Collins weiß es schon lange und insgesamt sind sich die Cocktail-Kenner einig: Gin hat Klasse und Stil. Ein guter London Dry Gin schmeckt pur, auf Eis und als Longdrink. Der Spirituosen-Klassiker gehört in jede Bar und ist eine unverzichtbare Zutat für Kult-Cocktails, die in den vergangenen Jahren ein Comeback erleben.

Dem aromatisierten Wacholderbrand gelingt es, mit einem Alkoholgehalt von deutlich über 40 Prozent schön rund zu schmecken. Die Kräuteraromen und die feine Wacholdernote bringen süßliche und herbe Aspekte toll zusammen. Das macht sich klasse im Gin-Tonic. Und bei den besseren Qualitäten lässt der Kenner das Tonic gerne auch beiseite.

Vom harten Stoff zum Lifestyle-Drink

Gin hat eine lange Geschichte, die sich am besten bei einem Glas on the Rocks erzählt. Der Ursprung des Gin liegt irgendwo im 16. oder 17. Jahrhundert in Holland. Der Vorfahre des Gin ist der Genever, der heute noch in traditionelle Steingutflaschen abgefüllt wird. Von dort kam der Gin auf die britischen Inseln. Zunächst aber als derber Brand für rauhe Seemannskehlen. Der wurde allerdings stetig verfeinert. Zwischenzeitlich war die Lust auf den Wacholderbrand in der Stadt an der Themse so weit verbreitet, dass es nötig wurde, ihn per Gesetz aus der Stadt zu verbannen.

Das ist zum Glück Vergangenheit. Heute unterscheidet der Kenner verschiedene Sorten, für die unterschiedliche Regeln gelten. Allen gemein ist das Brennverfahren, bei dem geschmacksneutraler Alkohol aus Getreide erneut gebrannt und dabei mit Kräuter- und Wacholderaromen angereichert wird. Dafür können die Destillationsdämpfe über die Kräuter geleitet werden. Mehr Aufwand betreiben die Brennereien, wenn die pflanzlichen Beigaben direkt mit dem Agraralkohol destilliert werden. In diesem Verfahren entstehen die intensivsten, harmonischsten Aromen.

London ist bis heute das historische Zentrum der Gin-Brennerei und London Gin gilt als hochwertigste Qualität. Vorgeschrieben ist die zweifache Destillation aller Zutaten. Für einen London Gin muss das Aroma aus rein pflanzliche Beigaben stammen, die vor der Destillation vollständig zugegeben werden müssen. Zusätzliche Süße ist nur sehr begrenzt erlaubt. Ein London Dry ist komplett ungesüßt. Tanqueray, Gordon's und Bombay Sapphire stehen für die moderne Qualität des London Dry Gin.

Einfacher Dry Gin ähnelt dem ungesüßten London Dry, darf aber mehr Zusatzstoffe enthalten. Old Tom Gin gilt als eine Vorform des modernen London Dry, ist weniger aufwendig gebrannt und spürbar gesüßt. Der Old Tom dient deshalb vor allem zum Mixen.

Klassiker der Cocktail-Literatur

Gin ist die Basis für berühmte Cocktails der Barliteratur. Der Tom Collins ist der bekannteste Vertreter seiner Familie: Ein klassischer Sour mit Gin, Limettensaft und Zuckersirup, der mit Sodawasser aufgefüllt und im Longdrinkglas auf Eis serviert wird.

Der Gin Tonic ist vielleicht der beliebteste Highball Simpel, elegant und stilvoll: Ein Standard, bei dem es auf das richtige Verhältnis ankommt.

Und zu guter Letzt der Martini: Für den Cocktailklassiker par excellance kommt ein Teil Wermut auf sechs Teile Gin. Im Shaker kalt schütteln und ins Martiniglas abseihen: Dazu als Garnitur die berühmte Olive. Als elegante und weniger verbreitete Alternative pressen Sie eine Tropfen Zitrusöl aus der Schale einer Limette.

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