Tequila: Exotisches Bar-Essential aus Mexiko

Tequila ist Kult. Die besseren Qualitäten des Agavenbrands aus Mexiko werden an den Bartresen und auf Sommerpartys neu entdeckt. Lesen Sie hier, wie Sie einen guten Tequila erkennen und wie er sich am besten genießen lässt! Tequila von Blanco und Oro bis zu Extra Aged finden Sie bei Galeria Kaufhof online!

An der Bar und auf Partys hat guter Tequila heute wieder Kultstatus. Dass der mexikanische Agavenbrand ein aromatisches Erlebnis ist, wissen inzwischen nicht nur Eingeweihte. Nicht zuletzt liegt das am Tequila Sunrise. Der sonnige Longdrink erblickte das Licht der Welt an der Grenze zwischen Mexiko und Kalifornien und gehört zu den Klassikern, die sich keiner entgehen lassen sollte.

Tequila ist ein Mezcal. So heißen im Land der Atzteken die traditionellen Destillate aus dem zuckerhaltigen Herzen der blauen Agave. Entstanden ist der Mezcal in der Zeit der Conquista aus einem älteren, fermentierten Getränk der Ureinwohner. Die Spanier brachten die Kunst der Destillation mit in die Neue Welt. Von den einheimischen Nahuatl lernten die Europäer, die inneren Werte der Agaven zu schätzen. Die bekannteste Sorte des Mezcal stammt aus einem kleinen Städtchen im Bundesstaat Jalisco: Aus dem Ort Tequila.

Die Herstellung des Brandes ist aufwendig, weil die Agaven erst in hohem Alter geerntet werden können. Nur die Herzen werden behutsam in Dampf gegart und der Saft zum Brennen verwendet. Bessere Tequilas bestehen aus 100% Agave Azul – spanisch für die blaue Weber-Agave. Bei einem einfachen Tequila Mixto dürfen bis zu 49% Fremdzucker zugegeben werden.

Ein Aroma, das sich nur schwer beschreiben lässt

Das Mezcal-Aroma eines echten Tequila ist nicht leicht zu beschreiben. Wie kommt es wohl, dass sich neben floralen Noten und süßen, grünen Früchten vor allem die Farbe Blau als Assoziation anbietet? Echter Tequila ist eigenwillig, spannend, aber keineswegs scharf oder stechend.

Wer das Aroma erleben möchte, steigt am besten gleich mit den hochwertigeren Qualitäten ein. Wie bei allen edlen Spirituosen spielt beim Tequila neben der Reinheit der Ausgangsstoffe und dem ausgefeilten Destillationsprozess die Alterung eine wichtige Rolle. Dabei gehört Tequila zu den Spirituosen, die auch im jungen Alter schon trinkreifen Charakter haben können.

Ein wichtiges Kriterium für die Qualität ist die Unterscheidung in Tequila Mixto und 100% Agave Azul. Danach werden verschiedene Reifegrade unterschieden. Silver oder Blanco steht für jungen Tequila ohne nennenswerte Reifung. Gold heißen Blends aus Blancos und länger gereiften Bränden. Die Farbe kommt nicht durch Reifung zustande, sondern in erster Linie durch geschmacksneutrale Farbstoffe.

Aged oder Reposado bedeutet zwei Monate Finish im Eichenfass. Extra Aged oder Añejo steht für ein Jahr Reifung. Für Ultra Aged oder Extra Añejo muss der Tequila mindestens drei Jahre Reifezeit im Fass verbringen.

Im Cocktail oder pur und ohne Eis

Es gibt eine ganze Reihe interessanter Tequila-Marken, die dem Wert des exotischen Brandes mit spannenden Qualitäten gerecht werden. Sierra Tequila ist in Deutschland mit Abstand am bekanntesten. In Blanco oder Oro ist er eher zum Mixen geeignet. Die älteren Sierras werden dann schon deutlich interessanter.

Tequila Patrón ist international eine der bekanntesten Premium-Marken in den USA. Eine junge Marke aber schon ein Star auf der Tequila-Bühne ist Padre Azul. Seinen Erfolg begründet Padre Azul nicht in erster Linie mit seinem äußeren Auftritt in einer Flasche, die einen tollen Blickfang abgibt. Besonderes Augenmerk liegt auf der konsequenten Auswahl der Rohstoffe und den traditionellen Herstellungsverfahren. So hat Padre Azul schon als Blanco viel authentisches Tequila-Aroma zu bieten. Der Reposado überzeugt mit viel Körper und toll ausbalancierten Holzaromen, die sich mit den spezifischen Noten der Agave aufregend vereinen.

Nun stellt sich die Frage, wie man Tequila trinken soll? Als spannendes Basic an der Cocktailbar ist er neben dem schon erwähnten Tequila Sunrise auch als Margarita mit zwei Teilen Tequila, je einem Teil Triple Sec und Limettensaft ein Highlight.

Der pure Genuss mit Salz und Zitrone ist dagegen nur ein deutsches Partyritual, das dazu dient, die scharfen Noten eines weniger attraktiven Brandes abzumildern. Im Gegensatz dazu ist der pure Tequila mit einer frischen Orangenscheibe auch in Mexiko beliebt. Dort begleitet die Orange mit ihrer fruchtigen Süße auch bessere Qualitäten. Wirkllich guter Tequlia steht aber am besten für sich selbst, ohne Eis, pur und bei Zimmertemperatur: So entfaltet er seine Aromen am schönsten.

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