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Qualitätsstufen von Whisky

Wie jede andere Spirituose verfügt auch Whisky über verschiedene Qualitätsstufen. Diese haben einen großen Einfluss darauf, was eine Flasche kostet. Gleichzeitig bedeuten höhere Preise jedoch nicht immer bessere Qualität. Worauf sollten Sie also beim Kauf achten, damit Sie einen Whisky mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen? Und welche Faktoren bestimmen die Qualität von Whisky?

Auf welche Qualitätsmerkmale Sie achten sollten

Die Qualität eines Whiskys richtet sich nach mehreren Faktoren. Dabei spielen vor allem die verwendeten Rohstoffe, die Lagerdauer und der Fasstyp eine entscheidende Rolle. Auch die Herkunft des Whiskys kann ein Qualitätsmerkmal für eine Flasche sein, wie Thomas Plaue, Master of Whisky beim renommierten Hersteller DIAGEO bestätigt:

„Kategorie und Regionalität sind meist gute Anhaltspunkte - Amerika, Irland, Schottland, etc. Auch innerhalb Schottlands kann ich mich an den Regionen orientieren - Lowlands, Highlands, Speyside und Islay.“

Mit dem ersten Schluck aus dem Glas nehmen Sie vor allem den Destilleriecharakter und den Fasseinfluss wahr. Informieren Sie sich daher vor dem Kauf darüber, was die Whiskysorten der Destillerie geschmacklich auszeichnet, welche Fässer sie verwendet und wie lange sie ihren Whisky lagert. Oftmals finden Sie diese Informationen direkt auf der Flasche oder im Onlineshop. Abseits der Qualitätsmerkmale ist zum Schluss jedoch vor allem eines entscheidend, wie Thomas Plaue findet:

„Am Ende ist wichtig, ob mir der Whisky schmeckt oder nicht und der beste Whisky ist eh immer der, den man selbst im Glas hat.“


Was Jahresangaben über die Qualität von Whisky aussagen

Die Jahresangaben auf Whiskyflaschen geben an, wie lange die Spirituose im Fass gereift ist. Handelt es sich um Blended Whisky, also um eine Mischung verschiedener Whiskys, müssen Hersteller das Alter des jüngsten Whiskys angeben. In der Regel hat die Jahresangabe einen Einfluss auf den Preis der Flasche. Dabei gilt: Je reifer der Whisky ist, desto mehr müssen Sie dafür ausgeben. Das hat seinen Grund: Whiskys, die längere Zeit im Fass verbringen, sind in der Herstellung deutlich teurer.

Ältere Whiskys, die nicht in einer Standardabfüllung erhältlich sind und ihren Jahrgang im Namen tragen, werden als Jahrgangswhiskys bezeichnet. Diese Whiskys gehören zu den höherpreisigen Flaschen und eignen sich vor allem für besondere Anlässe wie eine Hochzeit oder andere Feierlichkeiten.

Ist älterer Whisky geschmacklich besser?

Ob und warum alter Whisky besser ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Häufig werden älteren Abfüllungen komplexere Aromen und damit ein besserer Geschmack zugesprochen. Zahlreiche No Age Statements Whiskys, die keine Altersangabe führen, haben jedoch bewiesen, dass auch Destillate aus jüngeren Fässern eine exzellente Qualität haben können. Gerade Whiskyneulingen dürfte es schwerfallen, das Alter von Whisky einzuschätzen. Die Jahresangabe sollte daher nur bedingt in die Qualitätsbewertung der Spirituose einfließen. Andere Faktoren wie die verwendeten Rohstoffe, der Fasstyp und die Herkunft haben einen deutlich größeren Einfluss auf den Geschmack und sind auch von Anfängern leichter auszumachen.

Glenmorangie Scotch Whisky

Whisky Experte und Markenbotschafter Thomas Zilm stellt die schottische Brennerei Glenmorangie vor.

Wie dieser besondere Whisky entsteht und durch welchen Prozess die intensiven Nuancen zustande kommen wird hier erklärt.