Whisky: Malt, Grain, Rye & Bourbon

Guter Whisky kommt aus Schottland, Irland und aus vielen anderen Ecken der Welt. Lesen Sie mehr über lohnenswerte Entdeckungen und große, ursprüngliche Charaktere. Malt, Grain, Rye oder Bourbon: Whiskys von Islay über Deutschland bis Kentucky können Sie bei Galeria Kaufhof online bestellen.

Bei Whisky fällt den meisten zuerst der schottische Single Malt Scotch ein. Dabei kann der ursprüngliche Getreidebrand noch viel mehr sein. Irischer Whiskey wird ohne Torfrauch in der großen Pot Still gebrannt. In den USA hat neben dem Bourbon aus den Südstaaten auch der Rye aus Roggen eine lange und interessante Tradition. Und Single Malt Whisky aus Gerstenmalz muss nicht unbedingt nur aus Schottland kommen. Von Deutschland bis nach Japan stehen junge Destillerien für eine moderne Whisky-Tradition, die bei den Kennern weltweit Anerkennung findet.

Welcher Brand darf Whisky heißen?

Die Geschichte des Whiskys beginnt im finstersten Mittelalter im nebligen Land der Kelten. Ob der erste Whisky in Schottland oder Irland gebrannt wurde, ist ein Geheimnis, das wohl für immer ungeklärt bleibt. Sicher ist, dass christliche Missionare die Kunst der Destillation mit in die Hügel der nördlichen Inseln brachten. Aus rein medizinischen Gründen versteht sich: Zur Herstellung wirkungsvoller Arzneien. So wollte auch der Whisky verstanden werden. Als Mittel für ein langes Leben. Das keltische Wort lässt sich als "Wasser des Lebens" wiedergeben.

Um ein Whisky zu sein, muss eine Spirituose einige Vorraussetzungen erfüllen. Als Zutaten sind nur Wasser und gemälztes Getreide gestattet. In Irland und Schottland wird vor allem Barley, die Gerste, zu Whiskymalz verarbeitet. Ein Single Malt Scotch darf ausschließlich aus Gerste bestehen und auch im gemischten Vatted Irish Whiskey macht Gerste vor den anderen Grain-Whiskys den Hauptanteil aus.

In Nordamerika wächst Gerste nicht so gut wie Weizen, Roggen und der einheimische Mais. Daher sahen sich die Siedler gezwungen, ihre Tradition an die Verhältnisse der neuen Welt anzupassen. In den Südstaaten entwickelte sich der Bourbon, der bekannte Maisbrand aus Kentucky und Tennessee, zum beliebtesten Whiskey der USA. Älter ist der Rye, ein amerikanischer Roggenwhisky von der Ostküste, der sich durch seine ausgewogenen, runden und milden Aromen auszeichnet.

Torfrauch ist für einen echten Whisky nicht zwingend notwendig. Er spielt nur in der schottischen Whisky-Tradition eine wichtige Rolle. Bei Whiskys aus anderen Regionen wird das Malz nicht im Rauch getrocknet.

Whisky-Begriffe von Islay bis nach Tennessee

Von der schottischen Insel Islay bis nach Tennessee und Kentucky hat sich eine Vielzahl von Termini und geschützten Bezeichnungen entwickelt. Der Laie behält da nur schwer die Orientierung. Einige der wichtigsten gibt es hier kurz im Überblick:

Single Malt Scotch Whisky: Schottland ist nach wie vor das wichtigste Whisky-Land. In dieser Kategorie finden sich die bekanntesten und höchstgehandelten Whiskys. Ein schottischer Single Malt besteht nur aus Gerste und ist mindestens drei Jahre in Schottland im Eichenfass gereift. Die Vielfalt reicht von den rauchigen Islay-Malts bis zu den mild-harmonischen Speyside-Whiskys ohne Torf.

Kentucky Straigt Bourbon steht für die beste Qualität des Mais-Brandes aus den USA. Er muss mindestens zwei Jahre im Eichenfass reifen. Eine Besonderheit bei der Herstellung ist das Auskohlen der Eichenfässer. Tennessee Whisky ist Straight Bourbon aus Tennessee, der zusätzlich noch durch Holzkohle gefiltert wird.

Ein Blend ist eine Mischung aus Whiskys verschiedener Jahrgänge und oft aus unterschiedlichen Brennereien. Hier steht meist nur ein Markenname und keine Destillerie auf dem Etikett. Es gibt aber auch große und wertvolle Blends einzelner Destillerien. Für Blends werden verschiedene, mehr oder weniger alte und intensive Single Malts gemischt und oft mit neutralen, jungen Malt- oder Grainwhiskys verschnitten. Irische Blends heißen auch Vats.

Finish heißt die Reifung im Fass, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Aromen hat. Für Bourbon werden meist neue, frisch ausgekohlte Fässer hergestellt. Scotch reift oft in gebrauchten Bourbonfässern, die teuer gehandelt werden. Auch Weinfässer aus französischer Eiche sind wichtig für die Herstellung von Scotch. Fässer von Likörweinen wie Sherry, Port und Madeira ergeben besondere und bei Kennern oft sehr geschätzte Noten. Es gibt Anekdoten von Brennmeistern, die eigens einen Portwein oder einen Rum kreierten, um die Fässern anschließend für das Finish eines besonderen Whiskys zu verwenden.

Cask Strength steht für die unverdünnte Abfüllung aus dem Fass. Die übliche Trinkstärke beträgt rund 40 Prozent. Eine Cask Strength – Fassstärke – kann bei über 60% liegen. Die kann der Genießer dann selbst nach persönlichem Geschmack verdünnen, um bestimmte Noten im Aroma-Spektrum zu betonen.

Single Cask oder Single Barrel bedeutet die Abfüllung aus einem bestimmten, extra markierten Fass. Das ergibt sehr eigenständige und oft ungestüme Charaktere, die als wertvolle Sondereditionen gehandelt werden.

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