Inlineskaten: Zubehör und Schutzausrüstung

Beim Inlineskaten erleben Sie aufregende Geschwindigkeit mit nur einer Handvoll Rollen unter den Füßen. Auch im dynamischen Flow der Bewegung ist Sicherheit das oberste Gebot. Lesen Sie hier, welche Ausrüstung neben den Schuhen unverzichtbar ist!

Im Prinzip brauchen Sie fürs Inlineskaten nur Schuhe mit Rollen dran. Wäre da nicht das Thema Nummer 1: Die Sicherheit. Bei den beachtlichen Geschwindigkeiten, die ein Inlineskater auf dem Asphalt erreichen kann, ist Schutzausrüstung nicht nur für Anfänger eine Selbstverständlichkeit. Auch verantwortungsvolle Profis fahren ausschließlich mit kompletter Schutzausrüstung. Dazu gehören spezielle Skating-Protektoren und ein geeigneter Helm.

Als weiteres Zubehör sollten Sie vor allem an Werkzeug für Wartung und Pflege der hochwertigen Sportgeräte denken. Und an einige praktische Accessoires, die sich vor, während und nach dem Skaten nützlich machen.

Die Schutzausrüstung: Keine Angst vor Stürzen

Die Notwendigkeit eines Helmes muss nicht erst erklärt werden. Es reicht, sich kurz vorzustellen, dass Sie mit Rollen unter den Füßen und ohne Bremsen mit einer Geschwindigkeit unterwegs sind, die eigentlich nur auf der Fahrbahn stattfindet.

Es gibt spezielle Skaterhelme, die hinten ähnlich tief gezogen sind wie ein Mountainbiking-Helm und damit auch die Halswirbelsäule schützen. Das kann entscheidend sein, wenn der Skater bei einem schwierigen Stunt nach hinten stürzt und auf eine Kante fällt.

Wenn Sie keine aggressiven Sprünge und Slides planen, ist ein einfacher Fahrradhelm völlig ausreichend. Hochwertige Fahrradhelme sind auch in der aktiven Speedskating-Szene verbreitet. Insbesondere die gute Belüftung ist ein Vorteil. Auf langen Strecken wird es sonst unter einem geschlossenen Skaterhelm schnell heiß.

Die Protektoren schützen die Stellen, die regelmäßig als erstes Bodenkontakt haben. Das sind Knie, Handgelenke und Ellenbogen. Daraus ergibt sich das klassische, sechsteilige Protektoren-Set. Außen schützt eine harte Kunststoffoberfläche, innen sind sie weich gepolstert.

Ebenso wichtig wie die Dämpfung, ist der sichere Sitz der Protektoren. Sie nützen schließlich nichts, wenn sie beim Reiben über groben Asphalt locker zur Seite wegrutschen. Wählen Sie deshalb die passende Größe! Für Kinder gibt es spezielle Sets, bei denen auch die Länge der Klettbänder angepasst ist.

Praktisches Zubehör für Fitness und Genusstouren

Inlineskates lassen sich unhandlich tragen und passen auch nicht in jede Sporttasche. Denken Sie daher auch an eine ausreichend große Tasche, um die Skates zum Einsatzort zu befördern!

Vor allem auf einer längeren Tour sollte auf keinen Fall der Montageschlüssel fehlen, um blockierte oder beschädigte Rollen vor Ort schnell wieder in Gang zu bringen. Auch ein Paar Ersatzrollen und Lager gehört zum Gepäck, wenn sie eine lange Strecke vor sich haben.

Inlineskaten wird Sie schnell ins Schwitzen bringen. Wenn Sie für die Trinkpause nicht aus dem Flow kommen wollen, ist die Trinkflasche im Gürtel gut zu erreichen. Eine Sportuhr kümmert sich um das Tracking von Strecke, Geschwindigkeit und Leistungsdaten. Alternativ nutzen Sie die Smartphone-Tasche. So streamen Sie auch komfortabel Ihre favorisierte Playlist. Mit der richtigen Musik und einer freien, glatten Asphaltstrecke vor sich genießen Sie den Flow der dynamischen Bewegung am schönsten.