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WIE WIRKT YOGA AUF UNSEREN KÖRPER UND UNSERE GESUNDHEIT?

Im Gegensatz zu manchen Sportarten hat Yoga eine ganzheitliche Wirkung auf Körper, Seele und Geist. Die verschiedenen Übungen dienen nicht nur der körperlichen Betätigung, sondern auch der Stärkung von Konzentration, Wahrnehmung und emotionaler Ausgeglichenheit. Atemübungen und Meditation gehören wie die Asanas zum Yoga dazu und sorgen so für ein Rundum-Wohlfühl-Paket. Die Übungen beeinflussen neben Muskeln und Sehnen auch Ihr Nervensystem, Ihren Blutdruck und Ihre inneren Organe. Die konkreten Vorteile von regelmäßigen Yoga-Praktiken wollen wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen.

DIE LINDERUNG VON BESCHWERDEN UND STRESS

Ob Sie Yoga nun gezielt zur Verringerung eines bestimmten Leidens einsetzen oder einfach Ihre generelle körperliche und geistige Fitness verbessern wollen – Yoga kann auf vielfältige Weise helfen. Beachten Sie jedoch, dass es die Schulmedizin nicht ersetzt, sondern vielmehr begleitet und zusätzliche Wege aufzeigt, die biologischen Zusammenhänge des Körpers zu verstehen und durch entsprechende Übungen gezielt anzusprechen. Bei konkreten körperlichen Problemen, beispielsweise chronischen Rückenschmerzen, sollten Sie immer einen Facharzt konsultieren und die Yogaübungen nach ärztlicher Absprache durchführen. Dies gilt auch für mentale Schwierigkeiten wie Schlafproblemen oder Depressionen. Teilweise wird Yoga als Therapie von Krankenkassen anerkannt und gefördert; dies sollten Sie aber im Einzelfall mit Ihrer Krankenkasse abklären. Verstehen Sie Yoga einfach als ganzheitliche Methode, sich selbst (und damit auch andere) gut zu behandeln.

 

 

PHYSISCHE WIRKUNGEN

RÜCKENPROBLEME

Rückenprobleme, auch solche chronischer Natur, können durch Yoga vermindert werden. Bestimmte Übungen wie Schulterstand (Sarvangasana) und Pflug (Halasana) stärken unter anderem die Rückenmuskulatur und gehören zu den gängigen Positionen im Yoga.

KÖRPERHALTUNG

Eng verwandt mit Rückenproblemen sind Haltungsschäden. Diese können durch Alltagsstress und langes Sitzen am Schreibtisch auftreten. Beim Yoga lernen Sie, auf die richtige Körperhaltung zu achten und ein gutes Körpergefühl zu entwickeln.

BLUTDRUCK

Durch gezielte Atemtechniken (Pranayamas) beeinflussen Sie Ihr Nervensystem und stärken Ihr Herz, das so wiederum für verbesserte Durchblutung und Sauerstoffzufuhr sorgt. Auch Bluthochdruck kann durch Yoga gesenkt werden.

VERSPANNUNG

Verspannungen jeder Art, gerade in Schulter und Nacken, sind ein häufig anzutreffendes Leiden, gegen das regelmäßige Yogaübungen helfen können. Durch gezielte Ansprache der betroffenen Körperpartie und abwechselnde Dehnung und Entspannung können Blockaden und Verspannungen gelöst werden.

ENTGIFTUNG

Entgiftung des Körpers: Durch Stimulation der Schilddrüse und Harmonisierung des Verdauungstrakts werden Gifte schneller aus dem Körper entfernt; Drehhaltungen begünstigen die Arbeit von Niere und Leber und sorgen so zusätzlich dafür, Toxine abzubauen oder über Haut, Atmung und Darm auszuscheiden.

 

 

MENTALE WIRKUNG

Regelmäßige Yogaübungen sorgen für eine positivere Wahrnehmung Ihrer selbst und Ihrer Umwelt. Sie lernen, auf sich und Ihren Körper zu hören und diese Einstellung auf den Rest Ihres Lebens zu übertragen. Stress und Ängste lassen sich durch Yoga nicht nur abbauen, sondern sogar präventiv verhindern. Sie lernen, zur Ruhe zu kommen und körpereigene Energien zu aktivieren. Durch Meditation und Entspannung kann man lernen, unwichtige Informationen aus der Informationsflut der heutigen Zeit herauszufiltern und sich auf wichtige Dinge zu fokussieren. Auf diese Weise kann Yoga Ihre Konzentration und Wahrnehmung stärken. Symptome von Depressionen, Migräne oder Schlafstörungen können erfolgreich gelindert werden. Dies ersetzt keine fachärztliche Behandlung oder Therapie, kann aber begleitend dazu eingesetzt werden. Yoga wird häufig auch eine positive emotionale Wirkung nachgesagt. Befinden Sie sich während oder nach den Yoga-Übungen in besserer Stimmung, beeinflusst dies natürlich auch Ihren restlichen Alltag!

 

 

DER KOPFSTAND - DIE BEKANNTESTE YOGAPOSITION

Die irreführende Legende

Der Shirshasana soll angeblich die Durchblutung des Gehirns verbessern, was die Leistungsfähigkeit und Konzentration erhöht. Das ist ein Trugschluss: Vielmehr reguliert der menschliche Körper die Blutzirkulation nicht alleine durch die Schwerkraft, sondern durch den wichtigsten Muskel, den Sie in Ihrem Körper haben: Das Herz. Lediglich der Blutrückfluss wird durch die Gravitation beeinflusst – wenn Sie also den ganzen Tag ohne Bewegung auf Ihren Füßen stehen, werden irgendwann die Beine schwer, weil sich das Blut in ihnen staut. Genauso verhält es sich mit dem Kopf: Blieben Sie zu lange im Kopfstand, staut sich das Blut und es können negative bis gesundheitlich schädigende Effekte auftreten.

Was bewirkt der Kopfstand also genau?

Tatsächlich wird die Durchblutung verbessert, allerdings die der Kopfhaut und des Gesichtes. Dadurch kann es zu verringertem Haarausfall und verminderter Faltenbildung kommen – die Position ist also eine Art Jungbrunnen! Sie lernen, Ihr Selbstvertrauen zu steigern und Ängste zu überwinden. In den Kopfstand zu wechseln, erfordert Mut und Überwindung. Die Lunge wird durch die ungewohnte Position zwar stärker belastet, dies führt jedoch dazu, dass Sie langsamer und tiefer atmen. Dies begünstigt die Aufnahme von Sauerstoff. Der Kopfstand regt die Verdauung an. Mögliche Gasblasen werden aufgelöst und die Blutzufuhr zu den Verdauungsorganen verbessert. Zuguterletzt ändern sich durch die Umkehrhaltung die Perspektiven auf Ihre Umwelt. Eingefahrene Denkmuster werden aufgebrochen und Platz für Intuition geschaffen. Vorsicht ist geboten bei Nackenproblemen, Augenkrankheiten oder Herzbeschwerden. Hier sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie den Kopfstand ausführen. Alternativ greifen Sie auf andere Asanas zurück, die besser geeignet sind. Fragen Sie Ihren Yogalehrer nach passenden Übungen!