Inlineskaten: Trendsport mit Geschwindigkeit und Fitness

Der Trendsport auf leichtlaufenden Rollen verbindet berauschende Geschwindigkeit mit einem kraftvollen Ganzkörperworkout und schwungvoller Eleganz in der Bewegung. Entdecken Sie die vielen Facetten des Inlineskatens und erleben Sie das tolle Gefühl des perfekten Flows!

Inlineskaten ist schweißtreibend, fordert Kraft, Körperkontrolle und Ausdauer. Im Idealfall lebt jede Bewegung von dynamischem Timing und kraftvoller Eleganz. Dazu kommt das Erlebnis, draußen unterwegs zu sein und auf den eigenen Füßen richtig viele Kilometer zu machen.

Gesundheitlich spricht viel dafür, sich auf das Skaten einzulassen. Im Gegensatz zum Joggen entfällt die kontinuierliche Stoßbelastung der Sprunggelenke und Knie. Der Bewegungsablauf des seitwärts gerichteten Skater-Schritts ist weicher und fließender. Dadurch schont dieser Sport im Vergleich zum Laufen die Gelenke und bezieht gleichzeitig den Oberkörper noch mehr mit ein.

Speedskating und Fitness-Skating

Wer die Alternative zum Laufen sucht, darf sich beim Speedskating richtig lange Stecke vornehmen. Der Fokus liegt auf hoher Geschwindigkeit und sauberen, kraftvollen Bewegungen. Dabei wird der Körper intensiv gefordert und der Kreislauf auf Hochtouren gebracht.

Der Schlüssel zum Geschwindigkeitsrausch im kraftvollen Flow ist eine möglichst saubere Ausführung der Schritte. Im eleganten Pendelschritt bleiben Oberkörper und Bauchnabel im Idealfall konstant in Fahrtrichtung. Die Spitze des belasteten Fußes bleibt mit Knie und Bauchnabel immer auf einer Linie. So erreichen Sie die ideale Kraftübertragung und die maximale Beschleunigung bei jedem Schritt.

Im Speedskating können Sie außerordentliche Geschwindigkeiten erleben. Dabei wird im Ganzkörper-Workout neben den Beinen die komplette Körperdiagonale vom Schultergürtel bis zu den Sprunggelenken ausgiebig aktiviert. In vielen Regionen gibt es dafür ein Netz gut ausgebauter Skaterstrecken mit glattem Asphalt: So führen Sie weite Wege abseits der Straßen durch schöne Natur.

Die gleichen Strecken befahren Sie auch beim Nordic Blading. In diesem ungewöhnlichen Stil sorgen Stöcke für zusätzlichen Antrieb und Balance. Es eignet sich aber nicht nur als Sommertraining für begeisterte Ski-Langläufer. Im Nordic Blading wird der Oberkörper noch deutlich mehr mit einbezogen: Eine echte Empfehlung, wenn Sie den Trainingseffekt für den ganzen Körper noch verstärken möchten.

Tanzen auf Rollen: Freestyle Inlineskating

Inlineskating im Freestyle ist ein extrem agiler Sport, der sich ganz auf die tänzerische Leichtigkeit konzentriert. Im Vordergrund stehen hohe Körperbeherrschung in Verbindung mit Dynamik und Geschwindigkeit. Klassisch wird beim Freestyle eine Reihe aus Kegeln mit komplexen Bewegungsmustern umfahren. Dafür gibt es eine Vielzahl von Tricks und Herausforderungen in denen sich die Fahrer miteinander messen.

Besonders bei den jüngeren Skatern aus der urbanen Szene ist dieser Stil beliebt. Freestyle braucht wenig Platz und ist als Disziplin sehr vielfältig und herausfordernd. Im Gegensatz zum Aggressive hält sich das Verletzungsrisiko aber in Grenzen.

Aggressive: Slides, Grinds und Airs

Der Aggressive Stil steht für Tricks und Stunts an Hindernissen im urbanen Raum. Die Fahrer bespielen dabei die gleichen Flächen wie Skateboarder. Das Repertoire an Grinds, Airs, Spins und Wheelies beinhaltet neben speziellen Inliner-Tricks auch viele klassische Skater-Techniken. Aggressive Inlineskating erfordert hohe Körperkontrolle, Kraft und Agilität. Und dazu auch eine gewisse Risikobereitschaft.

Ein verwandter Stil ist das Vert Inlineskating. Hier werden die Tricks an hohen Rampen und Halfpipes ausgeführt. Im Mittelpunkt stehen atemberaubende Sprünge. Vert ist die athletisch herausforderndste Disziplin auf Inlines. Das zeigt sich auch daran, dass es in diesem Stil international nur ein gutes Dutzend Profis gibt.

Team-Sport: Inline-Hockey und Inline-Skaterhockey

Als Mannschaftssport werden auf Inlineskates zwei Stile gespielt, die sich jeweils aus Rollhockey und Eishockey entwickelt haben. Inline-Hockey bezeichnet im Deutschen den Stil, der dem Eishockey ähnelt. Gespielt wird mit flachem Puck und vier Feldspielern plus Tormann auf einem geeigneten Sportboden. Als Sommertraining spielt Inlinehockey im professionellen Eiskockey eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz dazu steht das Inline-Skaterhockey, das mit einem orangen Kunststoff Ball gespielt wird. Es hat sich aus dem US-amerikanischen Rollhockey auf Rollschuhen entwickelt. Inline-Skaterhockey ist für Einsteiger und Amateure ohne Spielstätte leichter zugänglich, da mit dem Ball auch Parkplätze und Betonflächen als Spielfläche genutzt werden können.

Inline-Kunstlauf: Pirouetten auf dem "schwarzen Eis"

Inline-Kunstlauf ist praktisch identisch mit dem Eiskunstlauf. Der Sport ist gut als Training geeignet, wenn keine Eisfläche zur Verfügung steht. Eine Besonderheit der eleganten Sportart ist der Zehenstopp. Um Sprünge ausführen zu können, besitzen die Schuhe eine Bremse an der Spitze des Rahmens, vergleichbar mit den Front-Zacken eines Eiskunstlauf-Schuhs.