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Lederhandtaschen - zeitlos und hochwertig

Die Handtasche aus Leder – Prädikat zeitlos und hochwertig

Es gab Zeiten, da ging es Menschen vordergründig darum, dass eine Tasche ihren Zweck erfüllt: Sämtliche Habseligkeiten sollten transportiert werden können. Bereits unsere Vorfahren stellten deshalb Taschen aus Leder her. Sie wussten das Material zu schätzen, weil es besonders robust war. Mittlerweile erfüllt die Lederhandtasche mehr als nur einen Zweck: Sie hat den Ruf eines besonders hochwertigen Produkts und wirkt dabei klassisch und zeitlos. Vom Business- über den Vintage-Look bis hin zum schicken Abendoutfit lässt sie sich vielseitig kombinieren und verleiht dem Outfit dabei stets das gewisse Etwas. Zudem kommen von Rind- über Wild- und Glattleder verschiedene Lederarten zum Einsatz. Unser Ratgeber gibt Ihnen eine kleine Einführung in die Lederkunde und verrät Ihnen dabei, wie welches Leder wirkt. Dabei erfahren Sie auch, wie Sie die Ledertasche zu jedem Anlass perfekt stylen. 

Kleine Lederkunde: Lederarten und ihre Eigenschaften

Traditionell wird Echt-Leder aus der Haut von Ti eren gewonnen. Diese unterzieht man einer sogenannten Gerbung, welche das Material haltbar macht. Je nachdem, von welchem Tier das Leder stammt, unterscheidet man verschiedene Lederarten mit je unterschiedlichen Eigenarten:

Rindleder: 

Rindleder wird weltweit am häufigsten zur Herstellung von Ledertaschen verwendet. Das Leder von Rindern ist besonders dick und verfügt über eine feste Struktur. Das hat den Vorteil, dass Handtaschen aus Rindleder extrem lange haltbar sind. Ihre Langlebigkeit macht die Tasche zu einem Mode-Accessoire für die Ewigkeit und ist insofern auch ein tolles Erbstück. 

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Häufigste Lederart bei Handtaschen
  • Struktur: Dick und fest → Daher besonders robust
  • Extrem lange Haltbarkeit

Wildleder:

Dieses Leder verbinden viele Menschen mit einer rauen Oberflächenbeschaffenheit. Es wird daher auch oft Rauleder genannt. Das ist jedoch nicht ganz richtig, denn es gibt auch glattes Wildleder (Glattleder). Die Oberflächenbeschaffenheit hängt davon ab, wie stark die Narbenstruktur bei der Lederherstellung abgeschliffen wurde. Tatsächlich wird die Bezeichnung verwendet, weil das Leder ursprünglich von Tieren aus der freien Wildbahn stammt. Inzwischen hält man diese jedoch in Gehegen. Wildleder fühlt sich sehr samtig und weich an. Zudem ist es wasserdurchlässig.

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Wird häufig für die Herstellung von Handtaschen, Schuhen oder Jacken verwendet
  • Struktur: Weiche, leicht aufgeraute Oberfläche
  • Haptik: Samtig
  • Wasserdurchlässig

Schweinsleder:

Diese Lederart wird entweder aus der Haut von Hausschweinen oder aus der von Wildschweinen gewonnen. Charakteristisch für diese Ledersorte sind die zu erkennenden Haarlöcher auf der Oberfläche. Schweinsleder ist sehr leicht und nicht zu warm. Es wird daher oft zur Herstellung von Kleidung verwendet. Aber auch im Handtaschen-Bereich ist es ein gern genutztes Leder. Es ist zwar nicht wasserdicht, trotzdem aber strapazierfähig sowie formbeständig.

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Wird häufig von der Bekleidungsindustrie verwendet
  • Leicht und nicht zu warm
  • Strapazierfähig und formbeständig
  • Wasserdurchlässig

Spaltleder:

Spaltleder entstehen bei der Gerbung. Dabei werden dicke Lederarten gespalten, allen voran Rindsleder. Sehr beliebt zur weiteren Verarbeitung ist der sogenannte Außenspalt, auch Narbenspalt genannt, weil er durch den Spaltvorgang besonders dicht und somit reißfest wird. Narbenspalt wird verwendet, um daraus Glatt-, Anilin- oder Nappaleder herzustellen. Die untere Schicht, die beim Spalten entsteht, wird nach der Verarbeitung als Velour- oder Rauleder betitelt.

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Entsteht durch das Spalten von Leder
  • Die einzelnen Schichten werden weiterverarbeitet zu unterschiedlichen Lederarten

Nappaleder:

Diese Lederart wird gerne für die Herstellung von Handtaschen verwendet, weil sie über einen festen Griff verfügt und dabei elastisch ist. Nappaleder fühlt sich geschmeidig sowie weich an und weist eine narbige Oberfläche auf. Die Poren der Oberfläche werden bei der Herstellung durch zahlreiche dünne Schichten verschlossen. Das macht das Leder besonders schmutz- und wasserabweisend.

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Wird häufig für die Herstellung von Handtaschen verwendet
  • Struktur: Narbige Oberfläche, fester Griff
  • Haptik: Geschmeidig und weich
  • Elastisches Material
  • Unempfindlich gegen Nässe und Schmutz

Anilinleder:

Bei dieser Ledersorte lässt man die Narbenoberfläche unbehandelt. Das verschafft ihr eine besonders natürliche Optik. Deshalb können ausschließlich einwandfreie Häute verarbeitet werden, was Handtaschen aus Anilinleder entsprechend teuer macht. Gefärbt wird das Leder mithilfe löslicher Farbstoffe. Ursprünglich gewann man den Farbstoff aus Teer. Das ist heute aus gesundheitlichen Gründen verboten. Dem Anilinleder ist auch das sogenannte Büffelleder zuzuordnen, weil es ebenso vom Rind stammt und grobe Poren aufweist. Um es gegen Flecken unempfindlicher zu machen, wird Büffelleder pigmentiert. 

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Struktur: Natürliche Narbenoberfläche
  • Färbung durch lösliche Farbstoffe
  • Vergleichsweise teures Leder

Nubukleder:

Diese Ledersorte stammt überwiegend von Rindern, Schafen oder Ziegen. Die Oberfläche dieser Lederart wird leicht angeschliffen, was ihr eine weiche und samtige Struktur verleiht. Gleichzeitig macht dieser Vorgang das Material empfindlich gegen Schmutz sowie Sonneneinstrahlung. Daher kann das Leder ausbleichen.  

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Struktur: Glatte Narbenseite wird angeschliffen
  • Haptik: Samtig und weich
  • Empfindlich gegen Schmutz sowie UV-Licht

Veloursleder:

Dieses Leder wird bei der Herstellung besonders aufgeraut. Das sorgt für eine weiche und samtige Oberfläche. Dieser Feinschliff macht das Leder atmungsaktiv, weshalb man es vor allem zu Schuhen sowie Handschuhen verarbeitet.

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Struktur: Raue Oberfläche
  • Haptik: Samtig und weich
  • Atmungsaktiv

Lackleder:

Lackleder weist keinerlei Narben auf und ist vollkommen glatt. Dabei verfügt es über einen brillanten Glanz. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist es wasserundurchlässig und zudem luftdicht. Der Glanz entsteht entweder durch eine Lackierung oder durch einen Folienüberzug. Die glatte und glänzende Oberfläche wirkt sehr edel, ist jedoch anfällig für Kratzer. Wegen seiner wasserabweisenden und spiegelglatten Eigenschaft lässt es sich hingegen leicht reinigen.

Die Eigenschaften auf einen Blick:

  • Struktur: Glatt und glänzend
  • Wasserabweisend sowie luftdicht
  • Lässt sich gut reinigen
  • Anfällig für Kratzer

Ist das echt? – Wie Sie Handtaschen aus Echt-Leder von Kunstlederhandtaschen unterscheiden

Kunstleder findet sich unter Lederwaren mittlerweile mindestens ebenso häufig wie Echt-Leder. Es ist preiswerter sowie pflegeleichter als echtes Leder. Sein Oberflächenmaterial ist allerdings bei weitem nicht so strapazierfähig wie Echt-Leder. Daher kann das Material leichter reißen. Zum anderen kann sich die Beschichtung durch das regelmäßige Tragen der Tasche abreiben. 

 

Echt-Leder

Kunst-Leder

Haptik
  • Kühl
  • Weich
  • Glatt
  • Starr
Kanten
  • Die Struktur ist grob und weist Fasern auf
  • Glatte Kanten
Geruch
  • Intensiver Eigengeruch
  • Geruchsneutral
Struktur
  • Unregelmäßig
  • Faltig
  • Gleichmäßige Oberflächenstruktur
Rückseite
  • Raue sowie unebene Rückseite
  • Wird meist mit Stoff überzogen
Aufnahmefähigkeit
  • Öl und andere Fette werden von dem Leder aufgenommen
  • Öle und Fette dringen nicht in das Material ein, sondern perlen ab

Im Bereich der Lederwaren gibt es keine einheitliche Kennzeichnung von Echt-Leder-Produkten. Trotzdem findet sich an vielen Handtaschen ein Anhänger oder ein Schild im Inneren der Tasche. Auf einem solchen ist eine ausgebreitete Tierhaut zu sehen mit dem Hinweis „Echt Leder“. Wenn Sie dieses Symbol inklusive Aufschrift an einer Handtasche entdecken, können Sie davon ausgehen, dass es sich um ein Produkt aus echtem Leder handelt.

Ein weiterer Hinweis auf echtes Leder ist sein typischer Geruch. Wenn die Tasche unangenehm riecht, kann das ein Zeichen unzureichender Qualität sein. Dann sollten Sie auf den Kauf besser verzichten. Von Hochwertigkeit zeugt außerdem ein beigefügter Staubbeutel. In einem solchen können Sie Ihre Ledertasche geschützt aufbewahren, wann immer Sie diese nicht benutzen. 


Für jeden Anlass die perfekte Ledertasche

Der Klassiker unter den Lederhandtaschen

Gerne gekauft werden braune oder schwarze Lederhandtaschen, weil sie zu nahezu jedem Outfit passen als täglicher Bürobegleiter oder zum schicken Abenddress. Dabei sind sie absolut schmutzunempfindlich. Taschen-Fashionistas stimmen die Farbe der Handtasche auf diejenige der Schuhe ab. Das lässt den Look perfekt und besonders klassisch wirken. Mit einer Glattledertasche in Form einer Schultertasche oder einer Abendtasche wie der Clutch lässt sich dieses Eleganz noch zusätzlich unterstreichen.

 


Vintage und Boho – aus Alt mach‘ Neu 

Taschen zum angesagten Vintage- oder Boho-Look werden in der Regel aus Wildleder hergestellt. Dieser Lederart wohnt eine Optik inne, die besonders natürlich wirkt und den Stil daher perfekt ergänzt. Je nach individuellen Bedürfnissen und Anlass ist dabei vom Weekender über die Shoppingbag bis hin zur kleinen Umhängetasche alles möglich. Zu diesem Look passen hervorragend Hobo Bags dank ihrer knautschigen, leicht unordentlichen Optik. Zum besonderen modischen Highlight wird die Hobo Bag mit langen Leder-Fransen, die den Vintage- und Boho-Style perfekt ergänzen.


Farbliche Akzente setzen

Lederhandtaschen gibt es nicht ausschließlich in den Farben der Natur. Sie lassen sich bei der Herstellung auch einfärben. Wenn Sie mit Ihrem Accessoire farbliche Akzente setzen möchten, können Sie sich daher für Taschen in Rot, Blau, Gelb oder Grün entscheiden. Das hebt gerade in der kälteren Jahreszeit die Stimmung und wertet das Outfit durch knallige Highlights auf.

Tipp: Absolut angesagt in der Herbst-, Wintersaison 2017 ist das sogenannte Colour Blocking. Dabei kombiniert man besonders knallige Farben wie Pink zu Rot oder Koralle zu Orange.