Warum wir die Smartwatch wollen: Zehn Argumente für ein kontrovers diskutiertes Gadget

Sagen wir es, wie es ist: Wenige haben laut nach der Smartwatch gerufen als sie noch eine ferne Idee in den Geek-Blogs war. Als zweiter Screen für das Smartphone will sie uns helfen, das Telefon seltener aus der Tasche zu kramen. Lesen Sie hier die besten Argumente, um eine Smartwatch zu vermissen!

1) Wissen, wer schreibt, ohne aufs Telefon zu sehen

Die Information, dass eine Nachricht eingegangen ist, nützt allein noch nicht so viel. Sie ist höchstens geeignet, die Konversation zu unterbrechen, weil jemand am Handy nachsieht, was es Neues gibt. Spannend wird es, wenn Sie auf einen kurzen Blick erkennen können, ob der Chef eine Mail zum aktuellen Projekt schickt oder nur ein Newsletter ungebeten an die Mailbox klopft.

2) Alerts und Erinnerungen

Mit den Alerts verhält es sich ähnlich, wie mit den Nachrichten. Die Smartwatch erinnert Sie mit subtilen Vibrationen und Klopfzeichen daran, dass irgendwo in der digitalen Welt etwas passiert ist, das von Interesse sein könnte. Ein kurzer Blick aufs Handgelenk zeigt, was ansteht und ob es sich lohnt, auf dem größeren Screen des Smartphones die Sache genauer zu verfolgen.

3) Schnelle Suche mit Sprachsteuerung

Die Bedienung der Uhren über den winzigen Screen oder eine fummelige Krone ist ein populärer Kritikpunkt. Die Steuerung über Sprachkommandos kann dem abhelfen. Googles Hotwords leisten hier schon Beachtliches. Apples Siri hakt an der Uhr noch etwas, sollte aber bald nachziehen. Dann steht einem Auftritt wie bei Knight Rider aus den 80ern nichts mehr im Wege.

4) Navigation am Handgelenk

Es macht wirklich keinen Spaß, sich mit dem Smartphone in der Hand durch die Altstadt von Barcelona zu tasten. Sie bekommen so viel zu wenig mit von dem, was Sie an lebendiger Atmosphäre umgibt. Außerdem rutscht das Telefon im Gedrängel leicht aus der Hand. Die richtige Richtung lässt sich viel bequemer am Uhrenblatt ablesen.

5) Fitness-Tracker

Tracking und Fitnessfunktionen gehören für viele zum Alltag. Viele Smartwatches halten dafür eine hochentwickelte Ausstattung bereit. In Kombination mit sportlichen Smartwatch-Apps und der permanenten Kommunikation mit dem Smartphone entsteht das Bild eines leistungsfähigen Trainingsbegleiters.

6) Zahlen über NFC-Chip

Die Uhr als mobile Geldbörse? Der Near-Field-Communication-Chip macht es möglich. Die Smartwatch ist nicht die einzige Lösung für diese zukunftsweisende Form, seinen Café Latte zu bezahlen. Aber eine, die Sie mit großer Sicherheit immer dabei haben. Sogar dort, wo die Handtasche zu Hause bleibt.

7) Fernbedienung für die Playlist

Musik abspielen geht auf viele Arten. Mit dem kleinen Screen der Smartwatch wird die Sache nochmal deutlich komfortabler.

8) Styling mit Watchfaces

Eine schöne Uhr ist immer nur EINE schöne Uhr. Eine Smartwatch kann sich je nach Anlass umziehen und ihr Gesicht auch an Ihr aktuelles Outfit anpassen.

9) Spielen!

Selbstverständlich lassen sich auf der Uhr auch wunderbare Minigames unterbringen. Die knappe Steuerung sorgt für einen ganz eigenen Charakter und neue Impulse beim Game Design. Das führt zu spannenden Entwicklungen wie dem starken Storytelling der Textgames auf der Apple Watch. Und dem genial simplen Suchtpotential von Pixelminer auf der Pebble. Die Kultspiele am Handgelenk spielen sich sogar während einer wenig aufregenden Projektpräsentation ohne zuviel Aufmerksamkeit zu erregen!

10) Wer weiß, was noch kommt?

Die Entwicklung ist im vollen Gange. Und die Hersteller überbieten sich mit dem Ziel, den kleinen Geräten noch größeren Nutzen abzuringen. Einen der spannendsten Ausblicke bieten die Smartstraps, mit denen die Pebble das Armband als zusätzlichen Stauraum für erweiterte, technische Möglichkeiten nutzbar machen will. Dabei stellen die User mit ihrem Nutzungsverhalten die Weichen für das, was in den nächsten Jahren kommen wird.