Uhren-Typen: Wichtige Zeitmesser im Überblick

Was ist der Unterschied zwischen einer Quarz- und Automatikuhr und wodurch zeichnet sich eine moderne Smartwatch eigentlich aus? Entdecken Sie jetzt in kompakter Form alles Wissenswerte rund um die wichtigsten Uhren-Typen und ihre charakteristischen Merkmale!

Die Automatikuhr

Automatikuhren zeichnen sich durch eine äußerst praktische Eigenschaft aus: Sie benötigen keine Batterie. Denn dieser hochwertige mechanische Uhren-Typ wird von einem Rotor gespeist, der sich konstant selbstständig – eben automatisch – aufzieht.

Dieser Vorgang wird durch Armbewegungen aufrechterhalten, die im Inneren der Uhr, im Rahmen eines äußerst komplizierten Mechanismus', in Energie umgewandelt werden.

Die Quarzuhr

Die Quarzuhr ist das Gegenstück der mechanischen Automatikuhr, da sie in der Regel von einer Batterie gespeist wird. Im Inneren dieser Modelle sind Quarzkristalle verbaut, die als Taktgeber der Zeitmesser fungieren. Die Kristalle müssen hierfür allerdings von einer Stromquelle (also einer Batterie oder Knopfzelle) angetrieben und zum Schwingen gebracht werden. 

Die Multifunktionsuhr

Multifunktionsuhren gehen mit ihren Funktionen über die reine Zeitanzeige hinaus. Diese raffinierten Multi-Talente verfügen über praktische Extras wie Datums- oder Wochentags-Anzeigen, die auf zusätzlichen Anzeigefeldern auf dem Zifferblatt abgelesen werden können. 

Der Chronograph 

Der Chronograph stellt eine Sonderform der Multifunktionsuhr dar. Chronographen verfügen neben der Zeitanzeige ebenfalls über weitere praktische Extras, zeichnen sich aber in erster Linie durch ihre Stopp-Funktion aus.

Chronographen sind tatsächlich die einzigen Uhren-Modelle, die Zeitabstände messen können, ohne dabei die normale Zeitanzeige zu beeinträchtigen. 

Die Smartwatch

Eine moderne Smartwatch vereint die Merkmale einer Armbanduhr mit der technischen Raffinesse eines Smartphones. Diese elektronischen Zeitmesser, die sowohl digitale als auch analoge Displays aufweisen können, verfügen über zusätzliche Sensoren und Handy- bzw. Computer-Konnektivitäten.

Das bedeutet: Smartwatches können neben der Zeit auch weitere Informationen, wie etwa eingehende E-Mails, Anrufe oder den persönlichen Terminkalender anzeigen oder sogar steuern und so Funktionen Ihres Smartphones abdecken.

Die Solaruhr

Als Solaruhren werden Zeitmesser bezeichnet, die ihre Antriebsenergie aus Solarzellen gewinnen, die in der Uhr verbaut sind. Diese smarten Zeitmesser kommen so ebenfalls ohne Batterie aus.

Damit dieser Uhren-Typ auch in der Dunkelheit funktioniert, besitzt er einen Akku, der Sonnen-Energie speichert und in lichtlosen Phasen abgibt. Dieser Mechanismus wird als Dunkelgangreserve bezeichnet. 

Die Eco-Drive-Uhr

Die patentierte Eco-Drive-Technologie bezeichnet eine spezielle Form der Solaruhr des japanischen Uhrenherstellers Citizen. Diese 1976 erstmals präsentierten Zeitmesser verfügen über ein Quarzwerk, das über Sonnen-Energie, künstliches Licht, Wärme oder Bewegung aktiviert wird. Ein Batteriewechsel ist also auch hier nicht notwendig. 

Die Titanuhr

Während ein Großteil der auf dem Markt erhältlichen mechanischen Zeitmesser aus Edelstahl gefertigt wird, bestehen diese Uhren aus hochwertigem Titan

Dieses äußerst temperaturbeständige Metall findet im Uhren-Segment seit den 1980ern zunehmend Verwendung. Der Grund: Titan ist leichter und robuster als Edelstahl und zu 100 Prozent antiallergisch.

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