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Gastblogger

24.05.2018

Sieben Musketiere bei Galeria Kaufhof

Junge Menschen von heute sind es gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten und für sich zu nutzen. Nur einen Mausklick in einer digital vernetzen Welt entfernt, warten für sie Antworten auf all ihre Fragen. Was aber motiviert die Jugendlichen, selbst Rede und Antwort zu stehen? Und das nicht nur in ihrem Privatleben, sondern auch in ihrem beruflichen Alltag? Was treibt sie zum Beispiel an, sich über die eigene Ausbildung hinaus für die Belange aller Auszubildenden eines Unternehmens zu engagieren und deren Interessen zu vertreten? Dieser Frage bin ich nachgegangen und durfte den zwei Mädels und fünf Jungs der Gesamtjugendvertretung (GJAV) der Galeria Kaufhof auf den Zahn fühlen.
Tags: Mitarbeiter, Karriere, Filialen
GJAV der Galeria Kaufhof

Frischer Wind im Unternehmen

Einen offiziellen Wahlspruch haben sie nicht, jedoch ist das traditionelle Motto der Musketiere „Einer für alle, alle für einen“ eine prägnante Kurzformel für den Zweck, dem sich alle verschrieben haben. „In uns allen schlummert ein Typ, der Gerechtigkeit fordert und dafür kämpfen will“, sagt Tolga Demir, Vorsitzender der GJAV. „Insofern trifft die Bezeichnung Musketiere schon irgendwie auf uns zu.“ ;-)

„Wir wollen Sprachrohr und Mittler für die Jugend im Kaufhof sein, und Lockerheit und frischen Wind ins Unternehmen tragen“, sagt Sina Spann, stellvertretende Vorsitzende der GJAV. Dabei machten sie gerade zu Anfang ihrer Aufgabe beim Treffen aller Arbeitnehmervertreter die Erfahrung, dass es ein überwältigendes Gefühl ist, in die Kaufhof-Familie eingebettet und für einander da zu sein. „Denn“, so betont Asllan Zidi „was gibt es Schöneres, als dass für mich gekämpft wird und sich jemand für mich einsetzt.“

Nicht bei jedem verlief der Start in die Aufgabe als Jugendvertreter reibungslos. Einige von ihnen fühlten sich ins kalte Wasser geworfen oder wussten nicht, worauf sie sich eingelassen haben. Andere wiederum hat die Neugier bewegt, sich aufstellen zu lassen oder der Ehrgeiz, besser zu sein, als die Vorgänger bzw. noch einmal anders gefordert zu sein als im Arbeitsalltag. Und sie alle sind an und mit ihren Aufgaben gewachsen. Und mit dem Reinwachsen in die Aufgabe, reifte auch die Erkenntnis, dass sie etwas bewegen und verbessern können. Neues anpacken, Veranstaltungen planen und ein Zeichen für die Ausbildung setzen. Das wollen sie.

Kampfgeist der GJAV trägt Früchte

Fragt man die Jugendlichen, worüber sie sich ärgern, blitzt wieder der Musketier-Gedanke auf. So brechen sie eine Lanze für Menschen, die sich nicht trauen Nein zu sagen und für sich auch nicht das Wort ergreifen. Sie regen sich darüber auf, wenn die Kommunikation nicht richtig funktioniert und dadurch Unsicherheit bei den Mitarbeitern auftritt. Aber ganz besonders ärgern sie sich, wenn die Digitalisierung bei den Auszubildenden nicht ankommt oder Galeria-Kaufhof-Eigengewächse mit Quereinsteigern konkurrieren, wenn es um die Weiterentwicklung geht. Dabei stellen sie auch ganz persönlich fest, dass es leichter ist, Kampfgeist für die Gemeinschaft aufzubringen, als für sich selbst zu kämpfen.

Dass sich der Einsatz jedoch lohnt, spürt und hört man, wenn die Jugendvertreter mit leuchtenden Augen von ihren Erfolgen erzählen. So berichtet Adnan, dass gleich seine erste Amtshandlung, ein Feedbackbogen für Azubis, Früchte getragen und zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Auszubildenden beigetragen hat. Mittlerweile ist das Formular sogar nicht mehr notwendig. Auch ihre eigene Entwicklung und die Wertschätzung, die sie mit der Wahl in das Amt entgegengebracht bekommen, sehen die Jugendvertreter als etwas Besonderes an. Doch das größte Highlight der Mitbestimmung der letzten Jahre sieht Tolga in der unbefristeten Übernahme in Vollzeit nach der Ausbildung.

Wir wünschen unseren sieben Musketieren Sina, Jennifer, Adnan, Abdulsamet, Asllan, Felix und Tolga, dass sie noch viele weitere Erfolge für sich verbuchen können.