Sarah ist Marketing Specialist Employer Branding bei Galeria Kaufhof.

Sarah

... ist Marketing Specialist Employer Branding bei Galeria Kaufhof.

06.02.2018

Was macht eigentlich ein Hausinspektor bei Galeria Kaufhof?

Dieser Frage bin ich nachgegangen und habe Jose da Costa, Hausinspektor in der Filiale Köln-Nippes, für einige Stunden bei seiner Arbeit begleitet.
Tags: Filialen, Mitarbeiter, Karriere
Jose da Costa in der Filiale Köln Nippes.

Da Costa ist seit 2011 Mitarbeiter bei Galeria Kaufhof. Er kennt das Unternehmen jedoch schon viel länger, da er mit seinem vorherigen Arbeitgeber bereits in verschiedenen Galeria-Kaufhof-Filialen in der Haustechnik unterstützt hat.

Auf der Verkaufsfläche

Bei unserem Rundgang durch die Nippeser Filiale wurde mir schnell klar: Ohne da Costa läuft hier gar nichts ☺️

Morgens ist er es, der die Filiale zum Leben erweckt: Er schließt das Haus auf, schaltet die Beleuchtung ein und setzt die Rolltreppen in Gang. Er prüft, ob alles gereinigt wurde und lässt gegebenenfalls nachbessern. Außerdem liegt die gesamte Haussicherheit in seinen Händen, d.h. auch die Verantwortung für die Überwachungs- und Sicherheitssysteme der Filiale. „Das schließt zum Teil Rufbereitschaft mit ein“, erzählt da Costa, der von seinen Kollegen einfach nur „Costa“ genannt wird. „In all den Jahren musste ich etwa zehn Mal im Rahmen meiner Rufbereitschaft zur Filiale fahren – und immer war es ein Fehlalarm. Als ich das elfte Mal hinfuhr, ließ ich vor lauter Eile meinen Pyjama an. Es kam wie es kommen musste. Dieses Mal war es kein Fehlalarm, sondern es wurde tatsächlich in der Filiale eingebrochen. Vor dem Gebäude standen bereits Polizeiwagen.“ Mit einem leicht verlegenen Lächeln fügt er hinzu: „Das war echt peinlich und mir eine Lehre.“

Auf der Fläche warten aber nicht nur technische Herausforderungen auf ihn: Er unterstützt auch seine Kollegen aus dem Visual-Merchandising-Team bei der Planung von Aus- und Umbauten auf der Fläche und packt eigenhändig bei der Umsetzung mit an. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sage. Aber mittlerweile habe ich selbst ein Auge für Deko und VM-Aufbauten entwickelt“, sagt er lachend.

Während wir weiter durch die Filiale gehen, bleibt da Costas Handy selten still. Es folgt ein „Auftrag“ nach dem anderen: Eine Lampe muss ausgetauscht werden, ein Plakat hängt schief, der Fokuspunkt muss verändert werden, der Schlüssel für die Hauptkasse wird gebraucht. Aus der Ruhe bringt das den gebürtigen Portugiesen nicht, hilfsbereit und mit einem Lächeln auf den Lippen findet er für alle Anfragen der Kollegen eine Lösung. „Ich mag es, dass man nicht genau weiß, wie ein Tag ablaufen wird, und viele Aufgaben gleichzeitig zu erfüllen sind.“

Jose da Costa in der Sprinklerzentrale

Hinter den Kulissen

Ein großer Teil der Aufgaben eines Haustechnikers spielt sich natürlich auch hinter den Kulissen der Verkaufsflächen ab. Für Szenarien wie zum Beispiel „Was passiert eigentlich, wenn in der Filiale plötzlich der Strom ausfällt?“ muss da Costa vorbereitet sein, und wie in diesem Fall eine Lösung haben. „Dafür haben wir ein Notstromaggregat, auf das absolut Verlass sein muss. Daher prüfe ich es einmal im Monat und lasse es ein paar Stunden lang laufen.“

Bei unserem Rundgang zeigt mir da Costa die Sprinklerzentrale und führt die wöchentliche Prüfung der Anlage durch. Als Brandschutzbeauftragter kennt er sich auch auf diesem Gebiet bestens aus. „Die Sprinklerzentrale ist mit der Feuerwehr verbunden. Daher muss diese Verbindung unbedingt für die Dauer der Prüfung unterbrochen werden, sonst rückt die Feuerwehr unnötigerweise aus.“

Hinter teils schweren Eisentüren verbergen sich weitere Teile seines Reviers: Die Heizungs-, Großkälte- und Lüftungsanlage. „Es war schon anspruchsvoll, sich mit den ganzen Großanlagen vertraut zu machen“, erinnert sich da Costa an seine Anfänge bei Galeria Kaufhof zurück. „Aber neue Herausforderungen machen einen guten Job schließlich aus. Ich habe hier in den letzten Jahren stetig Neues dazu gelernt. Es macht mir persönlich großen Spaß, Haustechniker in einem Warenhaus zu sein, denn es bringt eine unglaubliche Vielfalt mit sich.“

Jose da Costa in seinem Büro

Im Büro

Etwa 20 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt ein Haustechniker auch im Büro. Hier führt da Costa administrative Tätigkeiten aus, wie die Budget- und Kostenplanung sowie Kontrolle. Aber nicht nur das: Über die Gebäudeleittechnik-Anlage kann er alle wichtigen Gebäudedaten kontrollieren und anpassen. Zum Beispiel kann die Beleuchtungsanlage manuell oder eben über die Anlage am PC bedient werden. „Hier bleibt nichts unentdeckt“, so da Costa. „Egal ob es um Beleuchtungs-, Heizungs- oder Lüftungsanlagen geht. Jede kleinste Veränderung einer Gebäudeanlage im Haus kann ich hier nachvollziehen und prüfen.“

Herzlichen Dank für die tollen Einblicke, Jose! Es war sehr spannend dich in deinem Job zu begleiten.

 

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