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Gastblogger

16.01.2018

Eine Kaufhof-Karriere: Vom dualen Studium zur Filialgeschäftsführung

„Arbeiten bei Galeria Kaufhof ist abwechslungsreich. Man weiß selten, wie sich der Tag entwickeln wird und erlebt täglich viele spannende Herausforderungen und kleine Challenges“, meint Regina Zerwas, eine unserer Absolventinnen des Management Programm Retail.
Tags: Mitarbeiter, Filialen, Karriere

Regina startete ihre Kaufhof-Karriere bereits als duale Studentin, war dann als Abteilunsgleiterin eingesetzt und qualifizierte sich schon bald für die Management-Laufbahn. Heute führt sie erfolgreich die Filiale Speyer. Im Interview erzählt sie uns vom Filialalltag bei Galeria Kaufhof, wie sie als „alter Hase“ das Trainee Programm erlebt hat, und wie es ist, in die Aufgaben einer Führungskraft hinein zu wachsen.

 

Hallo Regina. Gib uns doch mal einen kleinen Einblick in deinen Alltag: Was sind deine wesentlichen Aufgaben als Filialgeschäftsführerin?

Neben der Steuerung von Prozessen und der Organisation eines Filialalltags gehören Kundenorientierung sowie Führen und Motivieren von Teams zu meinen Hauptaufgaben.

Neben vielen operativen Tätigkeiten analysiere ich die entsprechenden Filialkennzahlen und versuche letztendlich jeden Tag gemeinsam mit meinem Team, die Filiale nach vorne zu bringen.

Was ist das erste und was ist das letzte, was du tust, wenn du an deinem Arbeitsplatz ankommst bzw. bevor du ihn verlässt?

Vor Ladenöffnung verschaffe ich mir einen Überblick über die Zahlen vom Vortag. Was lief gut, was lief weniger gut? Wo müssen wir ran, und was sind die heutigen Tagesziele? Im Anschluss daran begrüße ich mein Team und starte gemeinsam mit Ihnen in den Tag.

Bevor ich nach Hause gehe, ziehe ich noch einmal Resümee, ob wir unser Tagesumsatzziel erreicht haben und werfe noch einen letzten Blick auf meine To-do-Liste. Was habe ich heute alles geschafft? Was steht morgen unbedingt an? Gibt es noch Dinge, die mir aufgefallen sind, zu denen ich mir Gedanken machen muss?

Was ist für dich das Beste an deinem Job, und was motiviert dich?

Dass ich sehr eigenständig und selbstständig arbeiten kann – natürlich in gewissen Leitplanken. Zudem macht es mir sehr viel Spaß, mit vielen verschiedenen Menschen zusammen zu arbeiten und täglich in einem intensiven Austausch mit den Kunden, Kollegen und dem Team zu stehen.

Am meisten motiviert es mich, wenn ich ein Ziel habe und dies mit meinem Team gemeinsam erreiche. Auch kleinere Umsatzerfolge oder eine kreative Umsetzung eines Events werden gefeiert. Dann macht die Arbeit einfach mehr Spaß, und die Motivation im Team wird gesteigert. Das steckt dann alle an.

Welche Eigenschaft muss man mitbringen, um deinen Job erfolgreich zu meistern?

Man sollte vor allem Spaß am Verkaufen haben und gerne Menschen um sich herum haben. Offenheit, Empathie, Spontanität und Entscheidungsfreude gehören für mich dazu. Auch eine ordentliche Portion Stressresistenz ist aus meiner Sicht von Vorteil, da man oftmals nicht weiß, was alles gleichzeitig auf einen zu kommt und man in einigen Situationen auch gute Nerven beweisen muss.

Zudem hat mir mein Pragmatismus in der ein oder anderen Situation schon sehr geholfen! ;-)

Wo ist dein Lieblingsort in der Filiale?

Am liebsten halte ich mich im Erdgeschoß auf. Zum einen ist dort die Kundenfrequenz am höchsten und der meiste Trubel. Des Weiteren hat man im Erdgeschoß – vorausgesetzt man hat genug Platz – sehr viel Potenzial um Umsatz zu generieren. Die Verkaufslagen sind hervorragend, man kann den Abverkauf von Neuheiten testen und viele Ideen und Inspirationen ausprobieren. Zudem finde ich immer das Warenhaus-Feeling beeindruckend, wenn man ein beleuchtetes, helles Erdgeschoss betritt – vor allem in der Weihnachtszeit!

Wie hast du als „Kaufhof-Kind“ das Trainee Programm erlebt? Wie war der erste Tag: Warmer Empfang oder kaltes Wasser?

Obwohl ich bereits seit über acht Jahren Teil der Galeria Kaufhof bin, waren die ersten Tage eher kaltes Wasser. Man weiß nie, was auf einen zu kommt, und in der Rolle des Trainees übernimmt man sehr schnell viel Verantwortung. Während des Traineeprogramms (aber auch während meiner Weiterbildung zur Abteilungsleiterin) wird man in unterschiedlichen Führungs- und Coaching-Seminaren gut auf eine Führungsrolle vorbereitet. Durch meinen internen Einstieg ist mir das Verständnis für einige Prozesse sicherlich etwas leichter gefallen, allerdings tickt jede Filiale anders und hat ihre Besonderheiten. Das macht die Aufgabe aber auch so spannend und abwechslungsreich.

Warum hast du dich für die Management-Laufbahn bei Galeria Kaufhof entschieden?

Für mich war und ist es immer wichtig gewesen, dass ich einen Job habe, in dem ich mich persönlich entfalten kann und vor allem so sein kann, wie ich bin. In dem Beruf der Filialgeschäftführerin ist dies zum größten Teil möglich. Zudem möchte ich eigene Entscheidungen treffen und meinen Arbeitsalltag weitestgehend selbstbestimmen. Natürlich gibt es Richtlinien und einen Rahmen in welchem man sich bewegt. Das gibt mir, gerade auch als junge Führungskraft, die notwendige Sicherheit.

Auch habe ich schon als Kind gerne organisiert, das Ruder in die Hand genommen oder Dinge die mich bewegt haben, voran getrieben. Dies dann nicht alleine, sondern mit einem Team aus vielen verschiedenen tollen Charakteren zusammen zu leisten – das hat mich gereizt.

Welche Erwartungen haben sich erfüllt und was ist ganz anders gelaufen als du es dir vorgestellt hast?

Da ich vorher als Duale Studentin und anschließend als Abteilungsleiterin in der Galeria Kaufhof in verschiedenen Häusern tätig war, habe ich einige Filialgeschäftsführer und deren Job kennengelernt. Dadurch konnte ich mir vorab ein genaues Bild von dem Beruf machen. Die intensive Zusammenarbeit innerhalb der Filiale ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Einige Prozesse laufen anders als erwartet. Manches dauert aus meiner Sicht zu lange. Da würde man als Filialgeschäftsführer gerne schneller agieren und einfach loslegen. Das ist in einem Start-up-Unternehmen sicherlich leichter.

Andererseits hat man bei der Galeria Kaufhof immer Spezialisten und eine Menge Menschen, an die man sich wenden kann, wenn man Fragen hat. Das beruhigt und macht einen sicher in seinen Aufgaben!

Was war für dich die größte Umstellung, als du ins Arbeitsleben eingetreten bist?

Ich kann mich an meine ersten zwei Wochen als duale Studentin im Verkauf erinnern. Die waren wirklich anstrengend. Mittlerweile kann ich mir einen Job ausschließlich im Büro nicht mehr vorstellen!

Eine weitere Umstellung im Trainee Programm war, dass man sehr schnell eine Führungsrolle übernimmt und natürlich Fehler macht. Aber man wächst in die Aufgabe rein. Zudem wurde ich neben Learning-by-doing mit entsprechenden Seminaren unterstützt. Auch die offene Feedback-Kultur mit Trainern, Geschäftsführern oder Kollegen und Freunden haben dazu beigetragen, dass man sich innerhalb seiner Position entwickeln kann.

Was ist das wichtigste, das du bei Galeria Kaufhof gelernt hast?

Deutlich und klar zu formulieren, wie ich mir etwas vorstelle und was ich erwarte. Zudem habe ich gelernt Themen, die nicht gut laufen, anzusprechen. Das konnte ich früher nicht besonders gut. Aber mit der Zeit habe ich dies gelernt.

Was war dein bester/aufregendster Moment bei Galeria Kaufhof?

Am spannensten sind für mich immer wieder die vielen Filialwechsel gewesen. Auf der einen Seite lässt man zwar einen Standort hinter sich, muss ggf. umziehen und das soziale Umfeld vor Ort aufgeben, allerdings erwarten einen in einer neuen Stadt wieder viele tolle, innovative Menschen. Während jeder meiner Stationen habe ich mich weiterentwickelt, habe viel gelernt und auch die ein oder andere Freundschaft geschlossen. Außerdem ist man durch die modernen Medien wie Whatsapp oder Instagram so gut vernetzt, dass man soziale Kontakte weiter sehr gut pflegen kann.

Zum Schluss noch eine Frage: Was wünschst du dir, wie Menschen Galeria Kaufhof wahrnehmen sollen?
Ich wünsche mir, dass mehr Menschen erkennen, dass die Galeria Kaufhof mehr zu bieten hat als das traditionelle Warenhaus von 1879. Auch wir haben uns weiterentwickelt, haben mittlerweile einen kompetenten Onlineshop, führen Trend-Artikel und haben in einigen Filialen exklusive Marken wie z.B. Sephora. Die Kombi von klassischen Basic-Artikeln und Mode ist einfach toll. Und das in jedem Bereich!

Galeria Kaufhof ist außerdem auch in den sozialen Medien sehr aktiv. Wir haben einen Facebook-Account mit über dreihunderttausend Followern und seit ca. einem Jahr auch einen tollen Instagram-Account. Diese Medien werden nicht nur mit aktuellen Aktionen bespielt, sondern es werden auch Trend- und Lifestyle-Themen vorgestellt, die man im Onlineshop oder bei uns in den Filialen erwerben kann. Zudem hat man als Kunde die Möglichkeit, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen oder sich an Posts durch Kommentare zu beteiligen.

 

Liebe Regina, vielen Dank für die spannenden Einblicke! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg!

 

 

Mehr Informationen zum Management Programm Retail gibt’s hier.