Leonhard Tietz - die Geschichte von Galeria Kaufhof
 Leonhard Tietz - die Geschichte von Galeria Kaufhof

Tradition und Zukunft

Eine erfolgreiche Warenhausgeschichte

Historie

1879 startete die Erfolgsgeschichte mit der Eröffnung eines kleinen Textilgeschäfts in Stralsund. Damit legte Leonhard Tietz den Grundstein für das bis heute erfolgreiche Warenhausunternehmen Galeria Kaufhof. Seit mehr als 135 Jahren meistert der Marktführer in Deutschland Herausforderungen und stellt die richtigen Weichen für die Zukunft. Wie Tradition und Weitblick verbunden werden, zeigt die Historie von Galeria Kaufhof.

2017 – Geschäftsführung und Aufsichtsrat mit neuen Vorsitzenden

Im November 2017 übernimmt Roland Neuwald den Vorsitz der Geschäftsführung der Galeria Kaufhof GmbH. Als CEO verantwortet er mit Galeria Kaufhof die zentrale Säule des Europageschäfts des kanadischen Mutterkonzerns Hudson’s Bay Company (HBC) und treibt den Transformationsprozess des Warenhausunternehmens weiter voran. Aktiv begleitet wird er dabei von Dr. Wolfgang Link in seiner Rolle als CEO von HBC Europe. Zudem wurde Dr. Link Mitte Oktober zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Galeria Kaufhof GmbH gewählt.

Roland Neuwald, CEO der Galeria Kaufhof GmbH
Der Sephora-Store in der Galeria Kaufhof Hamburg Mönckebergstraße

2017 – Beauty-Kooperation mit Sephora

Galeria Kaufhof setzt gemeinsam mit Sephora, eine Marke der LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton Gruppe, neue Impulse im Beauty-Segment. Sephora bringt viele neue Marken wie Kat von D, Too Faced und Marc Jacobs Beauty mit und überzeugt mit einmaligen Serviceangeboten, wie z.B. Make-up-Bars, die zum Ausprobieren und Verweilen einladen. 2017 eröffnete Sephora in sieben Galeria-Kaufhof-Filialen, darunter die Weltstadtfilialen am Münchner Marienplatz, in Berlin am Alexanderplatz und an der Düsseldorfer Königsallee. Für 2018 und 2019 sind weitere Sephora-Eröffnungen in Galeria-Kaufhof-Filialen geplant. Eine vielfältige Auswahl an Beauty-Produkten von Sephora ist auch über den Onlineshop kaufhof.de erhältlich.

2016 – Sportarena geht über auf Saks OFF 5TH

Am 1. August 2016 ist die Sportarena GmbH vollständig in die Vertriebslinie Saks OFF 5TH von HBC Europe übergegangen. Mit der Einführung dieser HBC-Marke wird außerdem ein Konzept auf den deutschen Einzelhandelsmarkt kommen, das gehobene Ansprüche zu attraktiven Preisen erfüllen wird: Ein Premium-Off-Price-Format in bester Innenstadtlage. Hier finden die Kunden eine Kombination aus hochwertigen Marken, tollen Preisen und ständigen Neuheiten.

Die Saks-OFF-5TH-Filiale in Stuttgart an der Königstraße
Galeria Kaufhof wird zur Tochter der Hudson’s Bay Company (HBC). Richard Baker, der HBC Vorstandsvorsitzende (r)

2015 – Historische Veränderung

Am 1. Oktober 2015 beginnt für die Galeria Kaufhof GmbH eine neue Zeitrechnung: Das deutsche Warenhausunternehmen mit seinen Filialen in Deutschland und Belgien ist jetzt die Tochter der kanadischen Hudson’s Bay Company (HBC). Das traditionsreiche Unternehmen – gegründet 1670 – betreibt 329 Kaufhäuser in Kanada und den USA sowie fünf lizenzierte Häuser. HBC hat die Galeria Kaufhof Holding GmbH von der bisherigen Eigentümerin METRO GROUP erworben. 

2014 – Führungswechsel und Kontinuität

Galeria Kaufhof feiert ihr 135. Jubiläum und vollzieht an der Spitze einen Generationswechsel: Olivier Van den Bossche übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung von Lovro Mandac, der rund 20 Jahre das Warenhausunternehmen geleitet hat. Die Kontinuität bleibt gewahrt, denn Lovro Mandac wird – neben seiner Funktion als Geschäftsführungsvorsitzender der Galeria Holding GmbH – Aufsichtsratsvorsitzender der Galeria Kaufhof GmbH.

Olivier Van den Bossche übernahm den Vorsitz der Geschäftsführung von Lovro Mandac.
Als Omnichannel-Retailer verbindet Galeria Kaufhof ihren Onlineshop mit den Filialen.

2013 – Auf allen Kanälen für den Kunden präsent

Galeria Kaufhof etabliert sich als erfolgreicher Multichannel-Retailer: Seit dem Relaunch des Onlineshops im Oktober 2011 hat sich der Umsatz der virtuellen Filiale kontinuierlich jedes Jahr verdoppelt. Die Verknüpfung des Online-Kanals mit dem Innenstadt-Präsenzhandel ist eine Trumpfkarte im Wettbewerb und ein echter Mehrwert für die Kunden. 2013 ist eine Version des Onlineshops für mobile Endgeräte an den Start gegangen. In einer Kampagne hat das Unternehmen in Prospekten und an Schaufenstern QR-Codes hinterlegt, die alle direkt in den Mobile-Shop führten.

2012 – Ausgezeichnet

Die Galeria Kaufhof GmbH erhält in Berlin den Inklusionspreis 2012 des UnternehmensForums e.V.. Das Warenhausunternehmen belegt den ersten Platz. Damit würdigt die Jury das Engagement, das Mitarbeiter wie Kunden gleichermaßen berücksichtigt: Die Galeria Kaufhof GmbH zeige mit innovativen Lösungen, wie Menschen mit Behinderung erfolgreich in den Ersten Arbeitsmarkt integriert werden könnten.

Galeria Kaufhof erhält den Inklusionspreis 2012 des Unternehmens Forums e.V.
Die Außenfassade der Weltstadtfiliale in Köln 2011.

2011 – Jubiläum

Die Weltstadtfiliale in Köln an der Hohe Straße feiert ihren 120. Geburtstag. 

2010 – Kreativität und Verantwortung

Galeria Kaufhof gewinnt mit dem Star-Designer Wolfgang Joop einen herausragenden Kreativpartner. Seine Ideen und Entwürfe – ob Schaufenster, Geschenkkarten oder Schmuck – inspirieren.

Galeria Kaufhof wird 2009 und 2010 als nachhaltiges Unternehmen ausgezeichnet. Bis Ende 2010 wird mehr als 30 Filialen das Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ verliehen. Damit gibt das Unternehmen erste konkrete Antworten auf den demografischen Wandel und lässt allen Kunden die ihnen gebührende Aufmerksamkeit und Wertschätzung zukommen. 

Star-Designer Wolfgang Joop entwarf zahlreiche Kollektionen für Galeria Kaufhof.
Die Galeria Kaufhof CentrO Oberhausen hat die flächenmäßig größte Warenhausetage in Europa.

2009 – Europarekord

Die Galeria Kaufhof im CentrO Oberhausen meldet einen Rekord: Durch den Umbau entsteht hier auf insgesamt rund 10.500 Quadratmetern die flächenmäßig größte Warenhausetage in Europa.

2008 – Vorreiter und Motor des innerstädtischen Einzelhandels

Galeria Kaufhof unterstreicht ihre Rolle als Vorreiter und Motor des innerstädtischen Einzelhandels mit den nach einem kompletten Umbau wiedereröffneten Filialen Frankfurt Hauptwache und Hamburg Mönckebergstraße.

Im Oktober wird das Unternehmen in Galeria Kaufhof GmbH umbenannt. Durch diesen Formwechsel erhält es die selbe Gesellschaftsform wie alle anderen Vertriebsmarken der METRO GROUP. Alleiniger Anteilseigner der Galeria Kaufhof GmbH ist nach wie vor die Metro.

Modern präsentiert sich die Galeria-Kaufhof-Filiale Frankfurt Hauptwache nach dem Umbau.
Das Galeria-Kaufhof-Flaggschiff in Berlin am Alexanderplatz.

2006 – Flaggschiff Berlin Alexanderplatz

Unter dem Slogan „World Class Shopping“ eröffnet die Kaufhof Warenhaus AG am Berliner Alexanderplatz auf 35.000 Quadratmetern ihr völlig neugestaltetes Flaggschiff. Es ist der Prototyp des neuen Weltstadtformats, mit dem sich Galeria Kaufhof als starke und unverwechselbare Lifestyle-Marke präsentiert.

2005 – 100. Galeria-Filiale

In Aachen wird die 100. Galeria-Filiale eröffnet, die auch Prototyp der neuen Generation ist. Zugleich präsentiert sich Galeria Kaufhof mit einem neuen aufmerksamkeitsstarken Werbe- und Kommunikationsauftritt: Ein erster Meilenstein im Rahmen der strategischen Neupositionierung des Unternehmens als moderner Lifestyle-Anbieter

In Aachen wurde 2005 die 100. Galeria-Kaufhof-Filiale eröffnet.
Galeria Kaufhof feierte 2004 den 125. Geburtstag.

2004 – Feierlichkeiten

Kaufhof feiert seinen 125. Geburtstag mit seinen Kunden und Mitarbeitern.

Außerdem fordert das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nach einer Verfassungsbeschwerde der Kaufhof Warenhaus AG den Gesetzgeber zu einer grundlegenden Neukonzeption des geltenden Ladenschlussgesetzes auf.

2002/2003 – Umstellung der Inno-Filialen

Die Inno-Filialen in Belgien werden sukzessive auf Galeria Inno umgestellt.

Inno wird zu Galeria Inno.
2001 expandiert Galeria Kaufhof ins europäische Ausland.

2001 – Expansion ins Ausland

Kaufhof erwirbt das belgische Warenhaus-Unternehmen INNO S.A. und leitet damit die Expansion ins europäische Ausland ein.

2000 – Kompetenz in Sachen Sport

Die Sportarena GmbH wird am 1. Januar 2000 als einhundertprozentige Tochter der damaligen Kaufhof Warenhaus AG gegründet, der Vorgängerin der heutigen Galeria Kaufhof GmbH. In jetzt 16 Filialen – 13 Sporthäuser und 3 Häuser „Wanderzeit“  – finden Sportbegeisterte und Wanderfreunde alles, was sie für ihre Leidenschaft brauchen. Gute Beratung inklusive.

Die Sportarena GmbH wird 2000 als Tochter der damaligen Kaufhof Warenhaus AG eingeführt.
Die Horten AG - Kaufhof erwarb die Mehrheit

1994-1996 – Unternehmensstrategie

Kaufhof erwirbt die Mehrheit an der Horten AG. Das 1988 in Münster und Heidelberg von Horten realisierte Galeria-Konzept wird überarbeitet und optimiert. Es geht als Galeria Kaufhof zunächst in Osnabrück und Oldenburg an den Start. Das Warenhausgeschäft von Horten wird in die Kaufhof Warenhaus AG integriert. Das Konzept der Galeria Kaufhof entwickelt sich zum Träger der Firmenkonjunktur.

Die Diversifikationsstrategie wird gestoppt. Am 31. Dezember 1995 wird die Kaufhof Holding AG aufgelöst und durch die gleichzeitig gegründete Metro AG ersetzt.

1990-1992 – Neuland

Nach dem Fall der Mauer erwirbt Kaufhof zwischen 1990 und 1992 fünf ehemalige Centrum-Warenhäuser, darunter auch das bekannte Warenhaus am Alexanderplatz in Berlin.

Kaufhof erwarb das bekannte Warenhaus am Alex in Berlin.
Die Kaufhof Holding AG wird 1989 als übergeordnete Holding gebildet.

1989 – Neue Holding

Am 1. Januar 1989 wird die Kaufhof Holding AG als übergeordnete Holding gebildet – eine Konsequenz der Diversifikationsstrategie der vergangenen Jahre. Das klassische Warenhausgeschäft betreibt die Kaufhof Warenhaus AG als führende Tochtergesellschaft der neuen Holding.

1988 – Erfolgreiches Jahr

Die neuen Geschäftswege sind erfolgreich: Stagnierte die Geschäftsentwicklung zwischen 1980 bis 1985 fast, wird bis 1988 ein Plus von 37 Prozent erreicht. Dieses Ergebnis ist dreimal so hoch, wie das, was die gesamte Branche vorzuweisen hat.

1988 werden große Erfolge gefeiert.
Metro erhält 51 Prozent an der Kaufhof AG.

1986 – Metro übernimmt die Mehrheit

Das Bundeskartellamt hebt sein Zukaufsverbot von Aktien durch die Metro auf. Metro erwirbt daraufhin ein Aktienpaket und hält nun 51 Prozent an der Kaufhof AG.

1984 – Neue Geschäftsfelder

Um neue Ertragsquellen zu erschließen, steigt Kaufhof in mittelständische Filialunternehmen ein, die sich am Markt bereits eine gewisse Bedeutung erarbeitet haben. Ein erfolgreiches Beispiel ist die Übernahme des Elektronikhandelunternehmens des Kölner Unternehmers Waffenschmidt, das im September 1984 in die Saturn-Hansa Handelsgesellschaft für technischen Freizeit- und Haushaltsbedarf umgewandelt wird.

Übernahme des Elektronikhandelunternehmens des Kölner Unternehmers Waffenschmidt.
Die Metro AG erwirbt einen Anteil von 24,9 Prozent an der Kaufhof AG.

1980 – Metro steigt ein

Die Metro erwirbt erstmals Anteile (24,9 Prozent) an der Kaufhof AG.

1979 – Kaufhof feiert seinen 100. Geburtstag

Zu den prominenten Gratulanten gehört sogar der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt. In Köln darf natürlich Willy Millowitsch bei den Feierlichkeiten nicht fehlen.

Galeria Kaufhof feierte 1979 seinen 100. Geburtstag.
Kaufhof konzentriert sich auf Filialen außerhalb der Innenstädte wie im Hamburger Alstertal-EKZ.

1970 – Neue Wege

Kaufhof reagiert auf den Strukturwandel und konzentriert sich nun auch auf Standorte außerhalb der Innenstadt, am Rand der Großstädte. Ein Beispiel ist die Filiale im Hamburger Alstertal-Einkaufszentrum.

Außerdem setzt Kaufhof nicht nur auf Expansion, sondern erschließt neue Tätigkeitsfelder, darunter den Versandhandel.

1963 – Moderne Zeiten

Kaufhof setzt auf den technischen Fortschritt und schafft schon 1963 den ersten Großrechner, einen Gamma 30, an. 1966 folgt die neue Generation: ein Bull GE 425.

Bereits 1963 schafft Kaufhof den ersten Großrechner an.
In der Nachkriegszeit expandiert das Unternehmen in der ganzen Bundesrepublik.

1953 – Nachkriegszeit

Nach der Währungsreform expandiert das Unternehmen in der ganzen Bundesrepublik. Von 1953 an heißt es Kaufhof AG.

1933-1945 – Warenhäuser werden zur Zielscheibe

Die Nationalsozialisten enteignen das jüdische Unternehmen. Die Familie Tietz emigriert ins Ausland und wird später entschädigt. Die Leonhard Tietz AG wird im Juli 1933 in die Westdeutsche Kaufhof AG umgewandelt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs sind von 40 Warenhäusern 35 durch Bomben zerstört.

Die Nationalsozialisten enteignen das jüdische Unternehmen der Familie Tietz.
Zu Beginn der Zwanziger Jahre erfährt das Warenhaus Krisen und Aufschwung.

1929 – Krise und Aufschwung

Zu Beginn der Zwanziger Jahre belastet die Inflation auch die Warenhäuser. Die Leonhard Tietz AG reagiert und gibt ein eigenes Notgeld auf Goldmarkbasis heraus. Die zweite Hälfte der Zwanziger Jahre ist dann bestimmt durch Expansion. Im Jahr 1929 – 50 Jahre nach der Öffnung des ersten Geschäfts – umfasst die Leonhard Tietz AG 43 Waren- und Kaufhäuser sowie eigene Einkaufs- und Fabrikationsbetriebe.

1914 – Der Nachfolger

Leonhard Tietz stirbt am 15. November 1914 im Alter von 65 Jahren. Sein ältester Sohn, Alfred Leonhard Tietz, tritt seine Nachfolge an.

Außerdem engagiert sich die Leonhard Tietz AG im Ausland – ein für diese Zeit sehr ungewöhnliches unternehmerisches Handeln. Schon 1903 will sich Tietz in Amsterdam niederlassen, scheitert aber. Stattdessen wird am geplanten Standort das Kaufhaus De Bijenkorf errichtet, an dem sich Tietz dann beteiligt. Diese Anteile müssen wegen des Ersten Weltkriegs aufgegeben werden. 1927 erwirbt die Leonhard Tietz AG erneut De Bijenkorf-Anteile. Alfred Leonhard Tietz ist von 1912 bis 1940 Aufsichtsratsmitglied. Die daraus entstandenen persönlichen Kontakte helfen, als die Familie vor den Nationalsozialisten fliehen muss: 1933 gewährt der niederländische Vorstandsvorsitzende Leo Maier Alfred Leonhard Tietz und seiner Familie Asyl in Amsterdam.

Die Nachfolge von Leonhard Tietz tritt sein Sohn Alfred Leonhard Tietz an.
Das Warenhaus-Unternehmen wird zur Aktiengesellschaft.

1905 – Neuausrichtung des Unternehmens

Leonhard Tietz wandelt als erster deutscher Warenhausunternehmer seine Firma in eine Aktiengesellschaft um. Insgesamt erhält sie eine neue Struktur und versteht sich von nun an als Großunternehmen des Einzelhandels. Im Zuge dessen ändern sich die Technik des Verkaufs, der Standard des Angebots, die Warenpräsentation und die Organisation.

1891 – Anziehungskraft der Domstadt

Leonhard Tietz verlegt den Schwerpunkt seines unternehmerischen Schaffens in das wirtschaftlich aufblühende Rheinland. In der Hohe Straße eröffnet er mit 30 Verkäuferinnen und 180 Quadratmetern die erste Kölner Filiale. Sechs Jahre später verlagert er auch den Sitz seines Unternehmens nach Köln.

Leonhard Tietz verlegt den Schwerpunkt seines unternehmerischen Schaffens nach Köln.
1879 legt der Jungunternehmer Leonhard Tietz den Grundstein für ein europäisches Erfolgsunternehmen.

1879 – Jungunternehmer Tietz

Am Anfang stehen eine Idee und eine unternehmerische Tat. Der 30-jährige Kaufmann Leonhard Tietz eröffnet in Stralsund ein kleines Textilgeschäft mit 25 Quadratmetern Verkaufsfläche. Die Idee des Jungunternehmers: Qualität zu festen Preisen und nur gegen Bargeld. Mit einem Startkapital von 3.000 Talern legt er den Grundstein für ein europäisches Erfolgsunternehmen.

Nur zehn Jahre nach der Eröffnung in Stralsund gründet Leonhard Tietz in Elberfeld (heute ein Stadtteil von Wuppertal) die erste Filiale im Westen Deutschlands. Weitere Filialen folgen.