Bordeaux: Weißweine in französischem Stil

Die Bordeaux Weißweine spielen mengenmäßig neben den großen, roten Cuvées nur eine Nebenrolle. Doch viele der berühmten Chateaus haben auch in Weiß aufregendes zu bieten. Entdecken Sie Graves, Entre-Deux-Mers, Sauternes und weitere, spannende Namen! Bestellen Sie bei Galeria Kaufhof online!

Nur wenige denken beim Namen Bordeaux an Weißweine. Sofort fallen den meisten die stilprägenden, komplexen Rotweine ein. Zugegeben, die Roten aus dem Bordelais gehören zu den aufregendsten Aspekten der französischen Weinkultur. Aber das ist noch lange nicht alles, was die Weinregion Bordeaux ausmacht. Wer die Geschichte des Weinbaugebietes kennt ist nicht überrascht, dass einige Bordeaux-Weißweine unter Kennern zu den interessantesten in Europa zählen.

Der Anteil der roten Sorten ist in der Region an der französischen Atlantikküste erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts drastisch gewachsen. Heute machen im Bordeaux Weißwein-Rebstöcke rund ein Fünftel aus. Der Anbau konzentriert sich besonders in der Region von Graves. Dort liegen begünstigt von einem schmeichelhaften Mikroklima die ältesten Weinberge des Bordeaux. Der karge, steinige Boden fordert die Rebstöcke zu Höchstleistungen heraus. Wer im Bordeaux nach Weißweinen im trockenen, modernen Ausbaustil sucht, wird hier zuerst fündig.

Mit Sicherheit kein Unbekannter ist der Entre-deux-Mers. Die Appellation ist auch insofern eine Besonderheit, als nur die Weißweine nach ihr benannt werden dürfen. Die Roten der Region tragen nur den Titel eines einfachen Bordeaux. Schließlich zählen auch die Süßweine von Sauternes und Barsac zum besten, was in Frankreich aus weißen Trauben zu haben ist.

Je kleiner, desto besser: Weißweinappellationen im Bordeaux

Hohes Augenmerk richten Kenner auch beim Bordeaux Weißwein auf die Klassifikation der Anbaugebiete. Unterschieden wird zwischen den regionalen, unterregionalen und kommunalen Appellationen. Als Faustregel gilt, je kleiner, desto hochwertiger und teurer.

Graves und Entre-Deux-Mers sind die zwei Subregionen, die für Bordeaux-Weißwein klassifiziert sind. Pessac-Leognan ist von den Süßweinen abgesehen die einzige kommunale Appelation, die auf einer Weißweinflasche erscheinen darf.

Das heißt aber nicht, dass sonst kein Chateaux im Bordeaux großen Weißwein herstellen würde. Die Komplexität des Bordeaux-Systems hat zur Folge, dass zum Beispiel der berühmte Name Chateaux Margaux nur auf Rotwein prangen darf. Der hochklassige Weißwein des berühmten Chateaux muss schlicht als Bordeaux vermarktet werden.

Es braucht also ein wenig Erfahrung, um die weißen Perlen aus dem Bordelais verlässlich zu erkennen. Das macht den Genuss aber nur noch spannender. Den Einsteiger erwarten faszinierende Begegnungen.

Unter anderem mit dem Semillon. Er ist die Hauptrebsorte für die edelsüßen Sauternes und Barsac. Die sind legendär für ihre intensive Verbindung aus Süße und Kraft. Mit hoher Lagerfähigkeit und ausgiebigem Entwicklungspotential gehören diese Weißweine zu den Stars des Bordeaux und zu den bekanntesten und teuersten Weinen aus Frankreich.

Sauvignon Blanc, die strohblonde Rebsorte mit den charakteristischen grünen Aromen, ist insbesondere für Liebhaber trockener Bordeaux-Weißweine interessant. Die Rebsorte ist die Grundlage für die meisten großen Weißweine aus Graves. Auch Muscadelle spielt mit ihrem würzigen Aroma eine kleine, aber für manche Cuvées entscheidende Nebenrolle.

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