Schaumweine: Das Geheimnis der spritzigen Eleganz

Wer einen Wein zum festlichen Anstoßen sucht, wird in der Regel einen eleganten Schaumwein wählen. Lesen Sie mehr über die aufwendige Herstellung von Champagner, Sekt, Prosecco und Cava. Erfahren Sie, was Perlweine von Schaumweinen unterscheidet und bestellen Sie bei Galeria Kaufhof online!

Klirrende Gläser, das feine Spiel der aufsteigenden Bläschen und die trockene Eleganz auf der Zunge: Feine Schaumweine sind ein prickelndes Vergnügen. Festliche Anlässe und rauschende Partys sind ohne die Flaschen im Sektkühler nur halb so schön.

Ein Qualitätsschaumwein überzeugt mit trockenem Aroma und wenig Restzucker. Sec, das französischen Wort für trocken, ist der Ursprung für die deutsche Bezeichnung Sekt. Und die Geschmacksreferenz Brut steht für eine herbe Klarheit, die den festlichen Charakter eines großen Schaumweins schön hervortreten lässt. Die Abstufungen für Qualitätsschaumweine unterscheiden sich im Zuckergehalt vom Wein. Die Kohlensäure führt zu einer anderen Wahrnehmung von Süße und Säure. So erhält ein edler Champagner trotz kaum vorhandener Süße seine erstaunliche Leichtigkeit.

Die höchste Restsüße beim Schaumwein wird mit doux oder mild bezeichnet. Danach folgen demi sec als halbtrocken, sec entspricht trocken und extra dry extra trocken. Das französische Brut, gesprochen wie "brü" entspricht dem deutschen herb. Extra brut ist demnach extra herb und Brut nature naturherb. Das bedeutet, dass praktisch keine Restsüße vorhanden ist und auch keine zusätzliche Süße in den Schaumwein eingetragen wird.

Das Geheimnis liegt in der eleganten Säure

Für die Herstellung der Grundweine in der Schaumwein-Kellerei werden frische, reife Trauben benötigt, um die elegante Säure zu erzeugen. Die Assemblage der Grundweine sorgt dann oft für den spezifischen Charakter eines Schaumweins. So besteht der Champagner aus den roten Rebsorten Pinot Noir, Spätburgunder, und Pinot Meunier, Schwarzriesling, als Blanc de Noir und aus dem gehaltvollen, weißen Chardonnay. Sie geben dem großen französischen Schaumwein seine Fülle, Frucht und Raffinesse.

Unter den deutschen Schaumweinen hat der Rieslingsekt eine herausragende Stellung. Andere Rebsorten sind Chardonnay, Kerner, Trollinger, Elbling, Weißburgunder und in Österreich der Grüne Veltiner. Cuvées sind beim deutschen Sekt unüblich.

Traditionell wird Schaumwein in Flaschengärung hergestellt. Es ist das aufwendigste Herstellungsverfahren und erzeugt die edelsten Produkte. Die Gärung findet dabei vollständig in der Originalflasche statt. Ein Sekt muss dabei mindestens neun Monate auf der Hefe lagern. Französischer Champagner und Crémant und auch spanischer Cava werden ausschließlich in Flaschengärung hergestellt.

Während der Flaschengärung verbraucht sich die Hefe allmählich. Durch die regelmäßige Drehung der Flaschen, die Remuage, sammelt sich die Hefe im Flaschenhals und bildet dort den charakteristischen Hefepfropf, der beim Degorgieren entfernt wird. Das passiert heute nur noch selten in Handarbeit. Es erfordert ein hohes Geschick und große Erfahrung, damit möglichst wenig des wertvollen Produkts beim Herausschnellen der Hefe verlorengeht.

Es existieren auch kostengünstigere Verfahren wie die Tankgärung. Auf diese Weise entstehen einfache Sekte und Perlweine. Hochwertige, deutsche Winzersekte werden nur in Flaschengärung hergestellt.

Und wie kommt der Schaum in den Wein? Die Kohlensäure entsteht während der Gärung auf natürlichem Wege. Sie kann nicht entweichen und löst sich im Wein. Dafür ist viel Zeit und eine hohe Qualität der Rohstoffe erforderlich. Bei günstigeren Verfahren wird daher Kohlensäure oft durch künstlichen Druck hinzugefügt. Solche Produkte dürfen dann aber nicht als Schaumwein, Champagner, Sekt etc. bezeichnet werden. Sie sind in Deutschland als Perlwein und italienisch als Frizzante im Handel.

Prickeln in vier Sprachen: Champagner, Sekt, Prosecco und Cava

Viele Länder haben ihre spezifischen Schaumweine. Champagner gilt in vielen Ländern der Welt als das edelste und festlichste Getränk. Seine Frucht, Eleganz und die wunderbar feine und langanhaltende Perlage sind kaum zu übertreffen. Doch auch ein deutscher Winzersekt verlangt höchste Kunstfertigkeit und sehr ausgesuchte Grundweine. Die Klasse eines auserlesenen Rieslings kann auch mit großen Namen aus der Champagne mithalten.

In Italien ist der bekannteste Schaumwein der Prosecco Spumante aus den Provinzen Friaul und Venetien. Der leichte, sommerliche Prosecco gilt als besonders spritzig. Frizzante steht für den italienischen Perlwein, dessen Qualität und Frische gegenüber dem hochwertigen Spumante abfällt.

Der Cava ist weniger verbreitet, aber sehr lohnenswert. Die leichte und spritzige Spezialität aus Katalonien entsteht in den traditionellen Bodegas an der spanischen Mittelmeerküste und lagert in tiefen Felsenkellern.

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