Santokumesser: Die Schärfe der drei Tugenden

Santokumesser sind nach den drei Tugenden der buddhistischen Tradition benannt. Erfahren Sie, wie sich diese Drei für den heimischen Gebrauch übersetzen lassen. Und weshalb die "alte Tradition" des Schneidwerkzeugs nicht ganz so alt ist, wie es scheint. Entdecken Sie schöne Schneidwerkzeuge mit dem Potential zum Lieblingsstück bei Galeria Kaufhof!

Santokumesser sind die Allrounder unter den Schneidwerkzeugen der japanischen Küche. Ihre Form macht sie für viele Anwendungen interessant. Charakteristisch ist die breite Klinge, die deutlich unter dem Griff heraus steht. Die Wate ist beidseitig geschliffen. Der Rücken ist bis kurz vor die Spitze fast gerade. Die Spitze läuft mit einem mit einem moderaten, spitzen Winkel aus.

Der Name des Santokumessers bezieht sich auf die Lehre von den drei Tugenden. Das ist eine sprachliche Form aus alten buddhistischen Texten. So weit, wie es manchmal gern dargestellt wird, ist es mit der traditionellen Herkunft des Santoku-Messers aber gar nicht. Die japanische Küche ist mit gutem Grund für die Qualität ihrer Schneidwerkzeuge berühmt. Die sind aber vorrangig einseitig geschliffen und hochspezialisiert. Und wer von Ihnen vermisst in der Einbauküche ein eineinhalb Meter langes, hauchdünnes Fischmesser? 

In diesem speziellen Kontext sind die drei Tugenden nichts anderes, als Fleisch, Fisch und Gemüse oder in anderer Lesart Schneiden, Würfeln und Hacken. Erfunden wurde der werbewirksame Name von japanischen Messerfabrikanten Anfang des 20. Jahrhunderts.

Perfekt ausgewogene Schneidinstrumente von namhaften Herstellern

Das Allzweckmesser wurde populär, als die westliche Küche und damit der Fleischkonsum Anfang des 19. Jahrhunderts wichtiger wurden. Für die neue Art, zu kochen, entwickelten die Messerschmiede eine Mischung des Chefmessers mit japanischen Messerformen wie dem starken Deba mit der verbreiterten Klinge. Das Santokumesser ist eine der jüngsten Klingenformen in Japan und steht für eine Synthese aus japanischer und westlicher Küchenkultur. Und gerade das macht es so interessant. 

Seine breite Klinge und die nur leichte Krümmung der Wate macht die Führung bei langen Schnitten sehr stabil. Dafür ist es durch die stumpfere Spitze weniger flexibel beim Wechsel zwischen groben und filigranen Arbeiten. Was ist also besser? Das große Kochmesser oder das Santokumesser? Diese Stilfrage wird unter Profis und Enthusiasten gern diskutiert. Die schönste Lösung: Beide Formen zu kombinieren.

Santokumesser aus Damaszenerstahl und perfekt ausgewogene Schneidinstrumente mit Kullen haben das Zeug, um in jeder Küche zu einem Favoriten zu werden! Entdecken Sie sehr schöne Produkte von namhaften, deutschen Herstellern wie Zwilling und Wüsthof bei Galeria Kaufhof!

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