Wetzstahl: Jederzeit scharfe Klingen

Das Geheimnis einer jederzeit scharfen Klinge ist nicht der Schleifstein, sondern der korrekte Gebrauch des Wetzstahl. Lesen Sie hier, weshalb die Bezeichnung Abziehstahl eigentlich richtiger ist und für welche Messer er nie verwendet werden darf. Und bestellen Sie online bei Galeria Kaufhof!

Ein gutes Messer nützt wenig, wenn es nicht schneidet. Stumpfe Messer in der Küche sind nicht nur ärgerlich und kosten Zeit bzw. Nerven. Sie stellen auch eine erhöhte Verletzungsgefahr dar, weil bei der Arbeit mehr Druck ausgeübt wird und der Hobbykoch leicht abrutschen kann. Wer seine wertvollen Küchenmesser regelmäßig mit dem Wetzstahl behandelt, der erhält die Grundschärfe deutlich länger und hat mehr Freude an gutem Werkzeug. Deshalb gehört der Wetzstahl unbedingt zu jedem hochwertigen Messerset.

Anders als der Name vermuten lässt, ist der Wetzstahl nicht dazu gemacht, ein Messer zu "wetzen" – also zu schleifen. Die Oberfläche von Wetzstählen für den Hausgebrauch ist wesentlich weniger aggressiv als ein Schleifstein und trägt deshalb kaum Material ab. Das ist bei einem gut geschliffenen Messer auch gar nicht nötig. Wenn das Kochmesser nach intensivem Gebrauch weniger scharf wirkt, liegt das nicht daran, dass sich der exakte Schliff der Wate abgenutzt hat. Lediglich der mikroskopisch feine Grat auf der Schneide ist durch häufigen Gebrauch seitlich umgebogen.

Dann benötigen Sie weder Schleifstein noch Messerschärfer. Der Wetzstahl rückt das mit einigen kurzen Zügen wieder gerade und das Messer ist fast so gut wie neu geschliffen. Erst wenn die Standzeit der Klinge wirklich dem Ende zugeht und auch der regelmäßige Einsatz des Abziehstahls keine Wirkung mehr zeigt, sollten Sie den Schliff professionell auffrischen lassen.

So behalten Spitzenmesser ihre beeindruckende Schärfe

Im Fachhandel können Sie unterschiedliche Arten von Wetzstählen und Abziehstählen kaufen. Sie ähneln sich darin, dass ihre Härte selbst die der hochwertigsten Klingen noch übertrifft.

Gut für den Hausgebrauch geeignet sind Wetzstähle mit eingearbeiteten Zügen. Die aggressivere Oberfläche trägt beim Richten auch eine kleine Menge Material ab, verlängert dadurch die Standzeit Ihrer Messer und gewährleistet eine lange, zufriedenstellende Schärfe. Dieser angedeutete "Grobschliff" ist allerdings spürbar unregelmäßiger als ein Profischliff mit dem Wasserstein.

Wer perfekte Ergebnisse will, sollte zum polierten Abziehstahl greifen, der nur den Grat aufrichtet und den Schliff nicht angreift. Hochwertige Küchenmesser aus Spitzenmaterialien, wie sie im Profibereich verwendet werden, halten auf diese Weise ihre Schärfe beeindruckend lange auf einem hervorragenden Niveau.

Auf den richtigen Ansatz achten

Wichtig ist der richtige Winkel beim Schärfen. Die Klinge liegt mit einem spitzen Winkel von etwa 20° auf dem Stahl und wird dann mit geringem Druck vom Heft über die gesamte Länge bis zur Spitze durchgezogen. Die schwierigere, aber sicherere Variante ist die Arbeit vom Körper weg. Anschließend bearbeiten Sie die Klinge von der anderen Seite.

Um den Abziehstahl gewinnbringend einzusetzen, lohnt es sich, am Anfang ein wenig zu üben. Niemals sollten Sie Messer aus Kohlenstoffstahl mit dem Abzieheisen schärfen. Edle Damastmesser mit einer kohlenstoffhaltigen Mittellage und klassische, nicht-rostfreie Messer, sind extrem hart und deutlich schärfer. Der Wetzstahl würde das harte Metall dann nur brechen und die Klingenstruktur zerstören.

Halten Sie Ihre schönen Messer lange wie frisch geschliffen! Ein hochwertiger Abziehstahl ist im Küchenalltag täglich in Gebrauch. Bestellen Sie günstig online bei Galeria Kaufhof!

SALE - Haushaltsartikel stark reduziert! Jetzt sparen >