Wie viel Watt sollte ein Mixer haben?

Auf die Wattzahl sollten Sie gar nicht so sehr achten. Sie sagt nur wenig über die Leistung des Mixers aus.

Denn bevor die 400-Watt-Leistung eines Mixers am Messer oder am Rührbesen ankommt, muss der Motor sie zunächst in eine Drehbewegung umwandeln. Hierbei kann Leistung durch Hitze oder eine schlechte Übersetzung verloren gehen.

Mit einer guten Übersetzung reichen auch weniger als 100 Watt Leistungsaufnahme aus, um einen schweren Teig zu kneten. Viele Profi-Mixer und Küchenmaschinen haben eine geringe Wattzahl zwischen 150 und 300 Watt. Trotzdem haben sie mit einem zähen Teig weniger Probleme als ein günstiger Mixer mit 500 Watt Leistungsaufnahme.

Sie sollten sich deshalb nicht nach der Wattzahl richten, sondern nach der maximalen Belastungsdauer. Dies ist die Zeit, die der Motor laufen kann, ohne dabei Schaden durch Überhitzung zu nehmen. Das gilt in besonderem Maße für Pürierstäbe! Je länger die ausgewiesene Belastungsdauer, desto weniger Wärme entwickelt der Motor und desto mehr Watt setzt er effektiv in die Drehbewegung um.

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