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So finden Sie den idealen Grill

Manche Grilltypen sind wie geschaffen für spezielle Anlässe, andere dagegen universell einsetzbar. Welchen Grill Sie sich anschaffen, hängt also davon ab, wie und wofür Sie ihn nutzen möchten. Möchten Sie sich einen schönen Gasgrill in den Garten stellen, um regelmäßig Gäste zu bewirten? Oder benötigen Sie etwas transportables für den nahegelegenen Park? Und was ist eigentlich, wenn Sie statt Steaks und Würstchen auch einmal etwas anderes grillen wollen – geht das mit einem ganz normalen Grill?

Der perfekte Grill für jeden Anlass

Die Grillparty im Garten:

In Ihrem eigenen Garten dürfen Sie grundsätzlich machen, was Sie möchten. Bei der Wahl des Grills sind Ihnen also lediglich solche Grenzen gesetzt, die durch die Größe des Gartens sowie Ihres Portemonnaies bestimmt werden. Bewirten Sie viele Personen, eignet sich natürlich ein größerer Grill (oder sogar ein zweites Exemplar) besser dazu, die hungrigen Gäste mit Grillgut zu versorgen. Der klapprige Dreibein-Rundgrill für kleines Geld muss es allerdings nicht unbedingt sein – ein Gasgrill und ein Smoker wiederum stehen dem eigenen Garten hervorragend zu Gesicht!

Grillvergnügen im Grünen:

Hier kommt es auf den Transport an, daher sollte die Wahl auf einen kleineren Holzkohlegrill fallen. Der ist leicht im Auto oder sogar zu Fuß zu befördern und der Qualm stört im Park normalerweise auch niemanden. Vielmehr werden Sie bei entsprechendem Wetter auf viele weitere grillwütige Menschen treffen. Denken Sie daran, die Kohle nach dem Grillen abzulöschen (am besten mit Sand, wenn möglich) und die kalte Kohle in einem Müllsack zu entsorgen. Manche Kommunen stellen an beliebten Grillplätzen auch spezielle Behälter zur Entsorgung der Asche bereit.

Auf dem Balkon:

Wenn Sie keinen Garten haben oder der nächste Park einfach zu weit weg ist, um das Grillequipment mal eben ins Grüne zu schleppen, dann müssen Sie natürlich nicht auf den Grillspaß verzichten! Voraussetzung: Sie haben einen ausreichend großen Balkon. Kohlegrills sind dort allerdings wegen des Rauches nicht gerne gesehen – und die Nutzung in Mietwohnungen meist sogar durch den Vermieter untersagt. Gasgrills sind wiederum oft zu groß für den Balkon. Sie werden also auf einen Elektrogrill zurückgreifen müssen. Was erst einmal nicht so spannend klingt, hat jedoch auch Vorteile für Sie: Kurze Wege, leichte Handhabung, gute Temperaturregelung und hinterher eine einfache Reinigung!

Grillen mit Kindern

Was müssen Sie beachten, wenn Kinder beim Grillen dabei sind? Erst einmal wird jeder Grill, unabhängig vom Typ, sehr heiß. Die einzige Ausnahme stellt der Keramikgrill dar, dessen dicke Wände die Hitze kaum nach außen geben. Halten Sie Kinder also aus der unmittelbaren Umgebung des Grills fern, so gern diese Ihnen auch beim Grillen assistieren wollen. Alternativ geben Sie ihnen dicke Ofenhandschuhe, mit denen sie Ihnen beim Wenden des Grillguts helfen können. Beim Aufbau von Gasgrills sollten Sie außerdem vorsichtig sein und das Anschließen der Gasleitungen selbst vornehmen.

Gourmet-Grillen:

Ein richter BBQ-Gourmet besitzt natürlich einen Smoker, mit dem das Fleisch besonders zart wird. Wenn Sie sich also gerne einmal etwas gönnen möchten und zudem genug Zeit mitbringen, ist der Smoker die richtige Wahl für Sie! Davon abgesehen lassen sich auch mit allen anderen Grilltypen kulinarische Highlights zaubern – hier kommt es dann vor allem darauf an, was genau Sie auf den Grill schmeißen.

Beim Campen:

Auf Festivals oder dem Campingplatz gilt häufig: Einfach ist Trumpf! Kein großer Aufwand, keine unnötigen Umstände – schließlich sind Sie nicht zuhause und daher logistisch und räumlich meist etwas eingeschränkt. Hier kann tatsächlich ein einfacher, billiger Rundgrill die beste Lösung sein. Der kostet nicht viel, lässt sich gut transportieren und nimmt es Ihnen nicht übel, wenn er nach einer Grillsaison womöglich schon sein Ende findet.

 

 

Fleischlos grillen – wie das?

Wenn einer Ihrer Gäste kein Fleisch isst, muss er oder sie nicht auf leckeres Grillgut verzichten! Denn auf dem Grill lassen sich auch andere Leckereien zubereiten – sogar Pizza. Wie Sie auch Vegetarier und Veganer beim Grillen glücklich machen und was es generell bei verschiedenen Grillgerichten zu beachten gibt, möchten wir Ihnen hier kurz zeigen. So wird jeder Gast kulinarisch voll auf seine Kosten kommen!

Vegetarisch/Vegan:

Manche Vegetarier legen Wert darauf, dass ihr Grillgut nicht zusammen mit Fleisch auf den Grill kommt – nutzen Sie dafür dann entweder eigene Grillschalen oder nehmen Sie zur Not einen zweiten Grill in Betrieb, auf dem Sie ausschließlich fleischlos grillen. Das kann übrigens eine ganze Menge sein! Sei es als Beilage für die Fleischesser oder als Hauptspeise für Vegetarier und Veganer: Probieren Sie doch einmal verschiedene Gemüsesorten aus. Diese entfalten gegrillt oft ein besonderes Aroma. Sie werden zahlreiche Rezepte dafür finden, die die zukünftigen Grillabende noch spannender machen! Gemüse grillt sich übrigens am besten indirekt – ein Kugelgrill mit Holzkohle oder aber ein Gasgrill bieten sich zur Zubereitung an. Auch Grillkäse kann himmlisch schmecken!

Fisch:

Fisch zu grillen ist gar nicht so einfach, dafür aber bei Gelingen eine Köstlichkeit. Damit er aber nicht durch den Rost fällt oder die Haut an selbigem kleben bleibt, empfiehlt sich die Nutzung eines speziellen Fisch-Garkorbs. Mit diesem wird der Fisch nicht direkt auf den Rost gelegt, sondern in einem Gestell darauf platziert. So wird die Haut schön knusprig!

Pizza:

Auch wenn es merkwürdig klingt: Pizza auf dem Grill zuzubereiten ist im Grunde recht simpel und gar nicht mal so abwegig. Das Zauberwort heißt indirektes Grillen. Das kann bereits ein recht einfacher Kugelgrill – kaufen Sie sich einen speziellen Pizzastein oder einen Untersetzer aus Terrakotta und backen die Pizza anschließend bei geschlossenem Deckel. So kann die heiße Luft vernünftig zirkulieren. Auch ein Gasgrill verfügt normalerweise über einen Deckel und ist daher ebenso zum Pizzabacken geeignet.