Menü
0 Artikel Merkliste Merkliste Meine Listen Listen
0 Artikel 0,00 € Warenkorb
Weitere Beratung?
➥ Mehr Informationen?

Melden Sie sich beim Galeria Kaufhof Newsletter ✉ an und profitieren Sie vom 10% Vorteil für Ihre nächste Bestellung.

Matratzenarten: Worin unterscheiden sich Matratzen?

Zu einem guten und erholsamen Schlaf gehört eine gute Matratze. Beim Kauf gilt es verschiedene Aspekte zu beachten, denn nicht jede Matratze eignet sich für jeden Menschen. Bei der Suche spielen das Material, der Härtegrad und die diversen Zonen eine bedeutende Rolle. Erst unter Berücksichtigung dieser Faktoren finden Sie die perfekte Matratze. Dann steht einem ruhigen, gesunden und komfortablen Schlaf nichts mehr im Wege.

Material

Heutzutage gibt es fünf gängige Materialarten auf dem Markt. Man unterscheidet zwischen Federkernmatratzen, Kaltschaummatratzen, Latex-Matratzen, Visco-Matratzen und den Gel-Matratzen.

Jede bietet dabei ihre individuellen Vorzüge und ist für einen ganz bestimmten Schlaf-Typen vorgesehen. Immer gängiger werden dabei auch Matratzen-Allrounder. Also eine Matratze wie die Emma Air, die für jeden Typen geeignet ist und sich individuell anpasst. Denn nur die richtige Matratze kann auch einen optimalen Schlafkomfort garantieren.

Die Frage nach dem Material spielt bei der Auswahl wohl die größte Rolle. Dabei hängt es von diversen zu berücksichtigen Faktoren ab, welches für einen individuell geeignet ist. Ihr Gesundheitszustand, die Schlafposition und das Schlafverhalten müssen genauso beachten werden wie die Anpassung an den gewünschten Lattenrost.


Federkernmatratzen

Die Federkernmatratze ist die älteste der heute gängigen Matratzenarten. Der Federkern besteht aus Stahl- oder Metallfedern und zeichnet sich durch eine hohe Elastizität aus. Die Matratze ist langlebig, formstabil und bietet eine gute Körperanpassung. Die formstabilen Eigenschaften sorgen dafür, dass die Matratze trotz des aufliegenden Drucks immer wieder in ihre Ursprungsform zurückfindet. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich die Federkernmatratze besonders gut für Bauch- und Rückenschläfer. In diesen Schlafpositionen wird die richtige Lage der Wirbelsäule gewährleistet und eine Überspannung oder Belastung der Körperteile wird vermieden. Dank des Hohlraums in den Federn ist die Federkernmatratze sehr atmungsaktiv und eignet sich ideal für Menschen, die im Schlaf übermäßig viel schwitzen. Die Feuchtigkeit wird abgesondert und der Bildung von Schimmelpilz wird vorgebeugt.

Bei Matratzen mit Federkern unterscheidet man zwischen zwei Typen, den Bonellfederkernmatratzen und den Taschenfederkernmatratzen.

Bonellfederkernmatratzen verfügen über eine geringere Anzahl an Federn, die auch einen geringeren Durchmesser besitzen. Dadurch wird die gesamte Liegefläche weicher und flächenelastischer. Das bedeutet die belasteten und auch die daran angrenzenden Zonen geben unter dem Gewicht nach.

Die Taschenfederkernmatratze hingegen ist mit Stahlfedern ausgestattet, die in Gewebetaschen eingearbeitet sind und über punktelastische Eigenschaften verfügen. Bei punktelastischen Matratzen geben auch nur die Zonen der Matratze nach, die punktuell belastet werden. Die nicht aufliegenden Zonen werden dementsprechend gestützt. Die Taschenfederkernmatratze zeichnet sich damit durch eine hochwertigere und komfortablere Verarbeitung als die Bonellfederkernmatratze aus.

Federkernmatratzen sollten generell nie in Kombination mit einem verstellbaren Lattenrost verwendet werden. Kopf- und Fußteil müssen bei dieser Matratzenart immer horizontal aufliegen, da der Federkern diese Flexibilität nicht hergibt. Sollte die Position der Matratze verändert werden, kann der Innenraum beschädigt werden und die Funktionalität geht verloren.


Kaltschaummatratzen

Die Kaltschaummatratze gehört zu den beliebtesten Matratzenarten und überzeugt mit ihrer hohen Lebensdauer und der Atmungsaktivität. Der Kern ist mit einer offenporigen und unregelmäßigen Schaumstruktur ausgestattet, die wie kleine Luftbläschen aufgebaut ist. Somit sorgt sie für eine ausreichende Belüftung, von der nicht nur Allergiker profitieren. Sie wirkt dabei punktelastisch und eignet sich hervorragend für Rücken- und Seitenschläfer. Die Körperzonen wie Schultern und Hüfte sinken in die Matratze ein und werden optimal unterstützt. Die Wirbelsäule bleibt in ihrer natürlichen Position und Rückenschmerzen wird vorgebeugt. Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl einer Kaltschaummatratze ist die Höhe des Raumgewichts. Generell gilt dabei: je höher das Raumgewicht, also die Masse des Füllmaterials, desto formstabiler und langlebiger ist die Matratze. Beim Aufschäumen des Kaltschaums dürfen allerdings nicht zu viele der Bläschen in der Struktur entstehen. Andernfalls gerät die Formstabilität schnell an ihre Grenzen.

Emma Air Matratze

Die Emma Air Matratze gehört zwar zu den Kaltschaummatratzen, jedoch besitzt sie spezielle Eigenschaften, die sie von der typischen Kaltschaummatratze abhebt.

Die Emma Air Matratze verspricht den idealen Komfort für jeden Schlaftypen. Die innovativen Technologien und die einzigartige Verarbeitung der Emma Air, sorgen dafür, dass sie sich individuell jedem Schläfer anpasst. Der Bezug besteht aus einer atmungsaktiven und feuchtigkeitsabweisenden Klimafaser. Die Elastizität des Bezugs sorgt für eine perfekte Körperanpassung. Unter dem Bezug befindet sich eine Schicht aus Airgocell®-Schaum der die Körperanpassung ebenfalls unterstützt und atmungsaktive Eigenschaften besitzt. Die mittlere Schicht der Emma Air ist ein viscoelastischer Hybrid-Schaumstoff und stabilisiert die Körperanpassung nochmals auf ein Maximum. Darunter befindet sich ein breiter HRX-Kaltschaum in Helix-Form. Dieser Schaum sorgt für eine ideale Druckverteilung, sodass sich die Emma Air für Menschen jeden Gewichtes eignet.  Die besondere Struktur bietet dabei zusätzliche Ventilationskanäle, die für eine Luftzirkulation dienen. Zuletzt umfasst die Emma Air von unten ein stabilisierender Seitenbezug, der nicht nur modisch aussieht, sondern ebenfalls für Halt und Atmungsaktivität sorgt. Mit all ihren Besonderheiten und der Vereinigung mehrere Materialien wird die Emma Air zur Matratze für jedermann.


Latex-Matratze

Bei der Latex-Matratze handelt es sich genauer gesagt um eine Naturlatex-Matratze, die zu 100 Prozent aus Naturkautschuk oder Naturlatex besteht. Damit ist sie ein reines Naturprodukt, das ökologisch nachhaltig ist. Dementsprechend orientieren sich die Preise für Latex-Matratzen nach dem aktuellen Ressourcen-Aufkommen. In Verbindung mit dem Latex werden auch andere Naturprodukte  verwendet, wie Bezüge aus Bio-Baumwolle oder eine isolierende Schicht aus Rosshaar. Diese bieten einen schlechten Nährboden für Milben, was ideal für Allergiker ist. Latex-Matratzen überzeugen vor allen Dingen mit ihrer perfekten Druckentlastung und der guten Körperunterstützung, weshalb sie sich für Bauch-, Rücken- und Seitenschläfer eignen. Die Latexmatratze eignet sich dank ihrer Atmungsaktivität auch ausgezeichnet für stark schwitzende Menschen.

Latex-Matratzen bedürfen einer regelmäßigen Pflege. Nur so ist eine lange Haltbarkeit gesichert. Da sie aber über ein hohes Eigengewicht verfügen, gestaltet sich die Pflege schwierig. Durch ein hohes Raumgewicht, dass die Langlebigkeit nochmals erhöht, wird das Gewicht der Matratze ebenfalls größer.


Visco-Matratzen

Die Eigenschaften der Visco-Matratzen stammen ursprünglich aus der Weltraumforschung und sollten den Astronauten während der Beschleunigungsphase eine optimale Druckentlastung bieten. Dabei wurde ein Material geschaffen, dass sich durch Einfluss von Körpergewicht und -wärme den Körperkonturen anpasst und sich nach kurzer Zeit wieder in seine ursprüngliche Form bringt. Dieser sogenannte memory effect sorgt für eine optimale Druckentlastung und -verteilung und bewährt sich besonders bei Seiten- und Rückenschläfern. Für unruhige Schläfer, die sich hin- und her wälzen sind diese Eigenschaften damit weniger geeignet, da das Material zu lange braucht, um seine Ursprungsform anzunehmen. Die Matratze ist dauer- und punktelastisch und erhöht damit den Schlafkomfort in einer ruhigen Schlafposition um ein Wesentliches. Der Speicher der Körperwärme bietet ein wohlig warmes Schlafgefühl und verhindert gleichzeitig einen wachsenden Nährboden für Hausstaubmilben. Da sich die Matratze vollkommen dem Körper anpasst, vermittelt sie ein Gefühl als würde man auf Wolken schweben. Der gewohnte Gegendruck beim Liegen bleibt damit aus, weshalb Bauchschläfer zu tief einsinken würden. Dank der flexiblen Attribute können Visco-Matratzen auch mit verstellbaren Lattenrosten verwendet werden.


Gel-Matratzen

Die Gel-Matratze ist der neuste Typ auf dem Markt und ähnelt in ihren Eigenschaften der Visco-Matratze. Sie zeichnet sich durch eine optimale Druckentlastung und eine hervorragende Körperanpassung aus. Die Gel-Matratze ist jedoch atmungsaktiver, weicher und Temperatur unabhängiger als die Visco-Matratze. Außerdem nimmt sie augenblicklich wieder ihre ursprüngliche Form an und eignet sich eher für Personen, die häufig die Schlafposition wechseln. Gel-Matratzen sind aus einer Mischung aus Gel und Kaltschaum gefertigt und vereinen damit die Eigenschaften beider Materialien. Der Name Gel-Matratze hat sich allerdings durchgesetzt.

Neben den Gel-Schaum-Matratzen gibt es auch Gel-Auflagen. Diese können auf jede herkömmliche Matratze gelegt werden und eignen sich besonders als Rettung für eine bereits gekaufte und zu harte Matratze


Härtegrade

Der Härtegrad spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl der richtigen Matratze. Dabei gibt es in der Regel fünf unterschiedliche Stärken, von ganz weich bis sehr hart. Leider gibt es keine einheitliche Norm, sodass sich die Festigkeit von Hersteller zu Hersteller unterscheiden kann. Die gängigsten sind dabei H2 und H3, da diese mit ihren Eigenschaften den Großteil der Bevölkerung abdecken.

Matratzenhärtegrad H1

Der Härtegrad 1 eignet sich für sehr leichte Personen mit einem Körpergewicht von unter 60 kg, was bei Erwachsenen eher seltener vorkommt. Wer gerne weich liegt, sollte bei einem Gewicht von mehr als 60 kg dennoch nicht zu einer Matratze mit Härtegrad 1 sondern zu einem flexibleren Material greifen.

Matratzenhärtegrad H2

Der Härtegrad 2 gehört zu den beiden beliebtesten Typen und eignet sich besonders für Frauen. Er bietet bei einem Gewicht von bis zu 80 kg einen guten Schlafkomfort. Dieser Härtegrad wird in der Regel auch als mittel bezeichnet.

Matratzenhärtegrad H3

Der Härtegrad 3 umfasst den Gewichtsbereich bis zu etwa 100 kg und wird daher besonders häufig von Männern gewählt. Diese Matratzen sind härter und unterstützen so das aufliegende Gewicht optimal und gewährleisten eine ideale Lage der Wirbelsäule.

Matratzenhärtegrad H4

Der Härtegrad 4 wird eher seltener verwendet und ist für Personen mit einem Körpergewicht von bis zu 140 kg gedacht. Generell ist dieser Härtegrad als fest zu bezeichnen.

Matratzenhärtegrad H5

Der Härtegrad 5 gehört neben dem Härtegrad 1 zu den seltensten und verfügt über eine besonders harte Liegefläche. Diese Art eignet sich für Personen mit einem Körpergewicht ab etwa 140 kg und wird in der Regel nur auf Anfrage produziert.

Eine übersichtliche Tabelle zu den Härtegraden und dem empfohlenen Gewicht finden Sie auf unserer Seite "Die richtige Matratze - was muss ich beachten?" . Dort werden Sie außerdem darüber informiert, was Sie beim Matratzenkauf beachten sollten.


Härtegrad vs. Raumgewicht

Der Härtegrad sollte nicht mit dem Raumgewicht einer Matratze verwechselt werden. Der Härtegrad sagt tatsächlich etwas über die Härte des Materials und über das Einsinken in den verschiedenen Schlafpositionen aus. Das Raumgewicht hingegen bezeichnet die verarbeitete Masse des Füllgewichts einer Matratze. Dabei kann eine Matratze mit sehr hohem Raumgewicht dennoch einen weichen Härtegrad aufweisen.


Zonen

Neben den Gel- und Visco-Matratzen verfügen alle Matratzenarten über mehrere Zonen, die den Körper perfekt einsinken lassen, sodass die Wirbelsäule in jeder Schlafposition ihre natürliche Form beibehält. Dabei gibt es Matratzen, die über drei, fünf, sieben oder sogar neun Zonen verfügen. Die 7-Zonen-Matratzen sind allerdings die beliebtesten und gängigsten.

Bei einer 7-Zonen-Matratzen werden folgende Zonen unterstützt:

  • Kopf
  • Schultern
  • Lendenbereich
  • Hüftbereich
  • Schenkelzone
  • Wadenzone
  • Fußzone

Die letzten beiden Zonen sind identisch mit den ersten beiden und sorgen dafür, dass die Matratze regelmäßig gedreht werden kann, damit eine gleichmäßige Abnutzung gewährleistet wird.